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Die große Illusion – Aktienhandel ohne Gebühren

There is no free lunch, sagen Amerikaner gern. Und meinen damit, dass nichts im Leben wirklich kostenlos ist.

Schon gar nicht, wenn es um das Management von Finanzen geht.

Nichts ist umsonst

Das ist im Zuge der demografischen Entwicklung, latent überforderter Sozialkassen und grundsätzlich gestiegener Ansprüche auch für Privathaushalte immer wichtiger geworden.

Und seit sich herumgesprochen hat, dass Aktien trotz der Finanzkrisen der vergangenen Jahren immer noch deutlich mehr Geld einbringen können als festverzinsliche oder Sparanlagen, buhlen vor allem Online-Broker um investitionswillige Kleinanleger.

Verlockend erscheint für viele von ihnen, das Angebot der kostenlosen Depotführung. Das klingt wie, eine Wohnung zu haben ohne Miete zu zahlen.

Doch als reines Dach über dem Kopf nützt sie nur begrenzt, man möchte auch rein- und rausgehen können. Und spätestens bei den Bewegungen – den Transaktionen – lassen die Depotanbieter die Kostenfalle zuschnappen.


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„Aktienhandel ohne Gebühr“ meint zumeist nur kostenfreie Depotführung …

Sie lassen sich die Ausführung von Kauf- bzw. Verkaufsaufträgen vergüten – spätestens hier endet der Aktienhandel ohne Gebühren.

Dabei wird vielfach zunächst eine Grundgebühr in Rechnung gestellt. Hinzu kommt noch ein Betrag, der abhängig vom Ordervolumen ist: die prozentuale Orderprovision.

Für Kleinanleger ist es da meist schwer, den Überblick zu behalten.

Dennoch sind sie gut beraten, genauer hinzuschauen, weil der Preisunterschied für eine vergleichbare Transaktion bei zwei verschiedenen Dienstleistern schon mal bis zu 200 Euro betragen kann.

Mehr dazu: Kostenfallen bei Online-Brokern: So vermeiden Sie, was unnötig Geld kostet

… lenkt aber von der Vielfalt der Provisionskosten ab

Aber nicht immer ist der vermeintlich günstigere Anbieter auch tatsächlich derjenige, mit dem man dem Aktienhandel ohne Gebühren am nähesten kommt.

So können dessen vergleichsweise niedrigen Orderprovisionen nur auf außerbörsliche Transaktionen bezogen sein, während bei Auftragsabwicklung über eine Börse zusätzlich eine Börsengebühr fällig wird.

Auch gibt es Anbieter, die eine Mindestprovision verlangen. Gegebenenfalls ist die dann zwar auch mit einer Deckelung der Orderprovision ab einer bestimmten Summe verbunden.

Trotzdem erschwert das die Kalkulation der Gebühren beim Aktienhandel.

Auch Aktionen können verwirren

Gleiches gilt für Rabattaktionen, bei denen Neukunden für eine gewisse Zahl von Transaktionen oder eine gewisse Zeit freie Trades angeboten werden.

Zu den Verlockungen der Anbieter zählen auch kostenfreie Referenzkonten oder der Zugang zu den so genannten Realtimekursen, also der Kursanzeige ohne Zeitverzögerung – die für das schnelle Trading zweifelsohne geldwert sind.

Aber Aktienhandel ohne Gebühren ist das nicht. Wer Aktien handeln will, ohne Gebühren zu zahlen, wird damit im Regelfall kein Geld verdienen können.

Denn das ist nur in Simulationen möglich, wie sie beispielsweise mit Börsenspielen großer Tageszeitungen angeboten werden.

Neben dem Lerneffekt hat diese Form des Aktienhandels den Vorteil, dass man damit auch kein Geld verlieren kann.

10. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.