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Die große Macht der Forex – Teil I

Was ist die Forex?

Das kleine, aber signifikante Wort „Forex“ ist eine Abkürzung für „foreign exchange market“, den Devisenmarkt.

Dabei handelt es sich um den größten Finanzmarkt der Welt, mit einem Gesamtwert an täglichen Transaktionen von über 4 Billionen Euro.

Einfach ausgedrückt wird auf diesem Markt mit Währungen gehandelt. Geld kann in verschiedenen Währungen gekauft oder verkauft werden.

Der Devisenmarkt lebt von individuellen Händlern und einflussreichen Finanzzentren auf der ganzen Welt –in London, New York, Tokio, Zürich, Frankfurt, Hong Kong, Singapur, Paris und Sydney.

Sie alle haben 24 Stunden am Tag geöffnet, fünf Tage die Woche. Somit wird ein ständiger An- und Verkauf gewährleistet.

Früher waren lediglich Regierungen und große Unternehmen in diesen Handel involviert. Heute jedoch wird der Markt – durch immer bessere Technologien – für immer mehr Menschen zugänglich.

Dabei sind Computer und Internetzugang die wichtigsten Voraussetzungen.

Mehr dazu: „Wie funktioniert der FOREX-Handel?“


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Wie unterscheidet sich die Forex von anderen Märkten?

1. Weniger Regeln

Im Gegensatz zu Märkten, auf denen mit Anlagen, Termin- oder Optionsgeschäften gehandelt wird, basiert die Forex nicht auf Regeln, wie beispielsweise der New York Stock Exchange.

Er wird weder durch eine zentrale Regierung noch durch Clearinggesellschaften kontrolliert.

2. Keine Gebühren

Anstatt Gebühren für den Umtausch von Währungen, eine Kommission oder Ausgleichszahlungen zu verlangen, profitieren Broker von der Differenz zwischen den Währungen bei An- und Verkauf (Spread bzw. Aufschlag).

Mehr dazu: „Online Forex Broker: Was ist die richtige Wahl?“

3. Keine beschränkten Öffnungszeiten

Da die Finanzzentren 24 Stunden pro Tag geöffnet haben, kann jeder Anleger selbst entscheiden, wie er sich die Zeit für Transaktionsgeschäfte einteilt.

4. Keine Limits

Egal ob 10 oder eine Million Euro: Der Geldwert der Transaktionen ist nicht beschränkt. Anleger entscheiden selbst, wie viel Geld sie investieren.

5. Ein einfaches Prinzip

Nur durch einen Mausklick werden Geschäfte binnen weniger Sekunden durchgeführt. Zudem wird, durch die Fülle an Auswahl, ständig Angebot und Nachfrage geregelt.

Gewinner und Verlierer

Der Devisenmarkt basiert auf einem einfachen Prinzip: Indem man Geld in eine andere Währung umtauscht, erhofft man sich einen Wertanstieg ebendieser Währung.

Davon profitiert der Anleger, indem er danach sein Geld in die ursprüngliche Währung zurücktauscht, und mehr Geld dafür erhält.

Ein Beispiel: 900 US-Dollar werden in 1.000 kanadische Dollar umgetauscht. Eine Woche später steigt der Devisenkurs von 0,90 auf 1,0. Der kanadische Dollar hat also gegenüber dem US-Dollar an Wert gewonnen.

Tauscht man sein Geld jetzt wieder in US-Dollar um, erhält man 100 US-Dollar mehr als ursprünglich eingetauscht – ein Gewinn von 10%.

Kaufen und Verkaufen

Was wird tatsächlich an- oder verkauft? Es handelt sich natürlich um Geld, das allerdings auf dem Devisenmarkt als eine Art Wirtschaftsgut verstanden werden sollte.

Wie bei jedem Gut spiegelt sich der Preis der Währungen in einem Kurs wider, bei dem Währungen paarweise zugeordnet werden – wie zum Beispiel der kanadische und der US-Dollar (CAD/USD).

Dennoch besteht ein essentieller Unterschied zu anderen Gütern: Durch den Ankauf von Fremdwährung wird nichts Materielles erworben.

Der Devisenmarkt ist ein elektronischer Bankengeldmarkt, es handelt sich um ein Netzwerk aus Banken und Institutionen.

Der Ankauf von Fremdwährung kann auch mit einem Ankauf von ausländischen Aktien verglichen werden.

Dabei wird auf den Erfolg oder Misserfolg der Wirtschaft des jeweiligen Landes gesetzt.

10. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.