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Die großen EU-Finanz-Gewinner und die Verlierer

Die EU wird hierzulande medial – und politisch – nach wie vor als goldenes Ei verkauft.

Deutschland profitiert unglaublich von der europäischen Mitgliedschaft. Ohne sie wäre alles viel schlechter. Und Sie müssten Ihren Gürtel sprichwörtlich enger schnallen.

Vergessen bei der Lobhudelei werden jedoch wichtige Fakten, und die sprechen ganz eindeutig gegen die EU-Mitgliedschaft; beispielsweise hinsichtlich des EU-Haushalts.

Wir haben Ihnen bereits gezeigt, dass Deutschland der größte Netto-Zahler ist.

Der Netto-Betrag ist die Differenz zwischen den Beitrags-Zahlungen und den Rückflüssen aus diversen EU-Fonds.

Das heißt, dass die Deutschen der EU mehr gegeben haben, als sie zurückbekommen.


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Wir zahlen also den größten Beitrag zur Finanzierung des Haushalts der Europäischen Union, im Klartext im Jahr 2015: 14,3 Mrd. €.

Das sind die EU-Finanz-Verlierer

Auf Platz 2 der größten Netto-Zahler liegt Großbritannien mit 11,5 Mrd. €. Dies war auch mit ein Grund, weshalb die BrExit-Befürworter für einen EU-Austritt geworben haben.

Rein finanzpolitisch haben sie natürlich Recht damit. Denn diese Zahlung war mehr als doppelt so viel wie noch 2014 – und das trotz großen Rabatts, den die Briten ausgehandelt haben.

Ohne diesen hätten sie noch einmal 6 Mrd. € mehr gezahlt. Das hat Ihnen auch noch keiner erzählt, nicht wahr?

An 3. Stelle der EU-Geberländer folgt Frankreich (5,5 Mrd.), dann die Niederlande (3,7 Mrd.), Italien (2,6 Mrd.), Schweden (2,2 Mrd.), Belgien (1,39 Mrd.), Österreich (851 Mio.), Dänemark (790 Mio.), Finnland (488 Mio.), Luxemburg (94 Mio.) und Zypern (23,4 Mio.)

Das also ist das Ranking der Finanz-Verlierer der EU-Länder hinsichtlich ihrer Mitgliedschaft.

Aber natürlich gibt es da, wo es Loser gibt, auch Gewinner; nämlich die sogenannten Nehmer-Länder. Sie bekommen mehr aus dem EU-Topf heraus, als sie einbezahlen.

Das sind die großen EU-Finanz-Gewinner

Auf Platz 1 der Gewinner steht Polen mit einem Plus von 9,5 Mrd. €, an 2. Stelle die Tschechische Republik mit 5,7 Mrd. €. Danach kommen Rumänien (5,1 Mrd.), Griechenland (4,9 Mrd.), Ungarn (4,6 Mrd.) und Spanien (4,5 Mrd.).

Darauf folgen die Slowakei (3,1 Mrd.), Bulgarien (2,3 Mrd.), Portugal (981 Mio.), Lettland (759 Mio.), Slowenien (579 Mio.), Litauen (540 Mio.), Irland (349 Mio.), Estland (243 Mio.), Kroatien (226,7 Mio.) und Malta (31,7 Mio.).

Die deutschen Steuerzahler sind die Dummen

Sie sehen also: Deutschland finanziert die EU am meisten und hat oft am wenigsten zu melden – unglaublich, aber wahr.

Da nützen auch die Ausreden der EU-Befürworter herzlich wenig, die nicht müde werden, folgendes zu verbreiten:

Gemessen an der Wirtschafts-Leistung ist Deutschland nicht der größte Geber. Es sind die Niederlande mit 0,54%. Deutschland folgt mit 0,46% auf Platz 3.

Fakt ist: Sie, der deutsche Steuerzahler, müssen richtig berappen – und zwar viel, viel mehr, als jemals wieder aus den EU-Töpfen zurückfließt.

Sprichwörtlich gesagt, sind Sie wieder einmal der Dumme, oder anders ausgedrückt: der Dümmste in Europa. Denn Sie blechen fleißig, während sich die anderen die Taschen voll machen.

17. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.