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Die Limit Order – Gewinne sichern, Verluste begrenzen

Wenn Privatanleger bei Online-Brokern Wertpapiere handeln, können sie dies praktisch ohne doppelten Boden oder Sicherheitsleine tun. Die Preise werden sekündlich genau gestellt und eine permanente Betrachtung der Kurse kann wichtig sein. Trader, die nicht ständig ihrer offenen Handelspositionen beobachten wollen, nutzen zur Erleichterung ihres Tradings die Limit Order.

Diese ist praktisch eine automatisierte Transaktion, die jeder Privatanleger unter bestimmten Voraussetzungen nutzen sollte. Dabei kann die Limit Order aktuelle Gewinne absichern oder auch Verluste begrenzen.

Verschiedene Arten der Limit Orders

Eine kleine Übersicht der Begrifflichkeiten und einiger limitierter Ordermöglichkeiten:


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Limit Order: Die Limit Order ist ein Oberbegriff für Kauf- bzw. Verkaufaufträge, die mit einer Preisgrenze versehen sind.

Buy Limit Order: Bei der Buy Limit Order wird eine Preisobergrenze genannt, die nicht überschritten werden darf. Beispiel: Die ABC-Aktie steht bei 25,50 €. Herr Meier möchte nicht mehr als 26 € für die Aktie ausgeben. Also erstellt er eine Buy Limit Order über die gewünschte Stückzahl mit einem Limit von 26 €.

Sollte der nächste festgestellte Kurs, bei dem die Order theoretisch ausgeführt wird, oberhalb der 26 €-Grenze liegen, verfällt die Order oder bleibt solange aktiv bis der Kurs die Grenze wieder unterschreitet. Andernfalls kommt es direkt zur Ausführung.

Sell Limit Order: Bei der Sell Limit Order möchte Herr Meier seine Aktie verkaufen, aber einen bestimmten Mindestpreis erzielen und nicht nur den aktuellen Markpreis. Wenn er die ABC-Aktie (aktueller Kurs 25,50 €) nun verkaufen und mindestens 25 € pro Stück erzielen möchte, so kann Herr Meier dies als Limit hinzufügen. Wird der nächst festgestellt Kurs über 25 € notiert, kommt es zur Transaktion. Fällt der Kurs unter die 25 €-Grenze verfällt die Order.

Stop-Buy-Order: Die Stop Buy Order wird ausgeführt, sobald eine Preisobergrenze erreicht wird. Herr Meier gibt ein, ab welchem Kurs die Aktie gekauft werden soll. Wird der Kurs erreicht, wird eine unlimitierte Kauforder ausgelöst die beim nächsten festgestellten Kurs ausgeführt wird.

Mit der Limit Order Verluste begrenzen – aber aufpassen

Mit der Limit Order lassen sich in erster Linie potentielle Verluste begrenzen. Angenommen Herr Meier hat 100 Stück der ABC-Aktie bei 25 € gekauft. Allerdings möchte er mit diesem Investment im schlimmsten Fall maximal 500 € Verlust machen und setzt bei 20 € ein Stop-Loss ein. Nun wird bei unterschreiten der 20 €-Schwelle eine Order in den Markt gestellt und zum nächsten festgestellten Kurs verkauft.

Auch hier lässt sich eine Limit Option einbauen, die aber gefährlich werden kann: Wenn Herr Meier bei Unterschreiten der 20 €-Grenze verkaufen, allerdings mindestens 19,80 € erhalten möchte, so kann er dieses Limit eingeben. Sollte jedoch der Kurs so rapide abrutschen, dass als nächster Kurs 19,50 € angegeben werden, würde die Order nicht ausgeführt und der Verlust im Depot nicht begrenzt werden.

Mit der Limit Order können Anleger also sowohl Gewinne absichern als auch Verluste begrenzen. Jedoch sollte man darauf achten, das Limit auch jeweils sinnvoll zu wählen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

12. Mai 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.