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Niedrigzins-Krise: Die Masken fallen!

Manchmal werden scheinbare Verschwörungstheorien doch wahr.

Beispielsweise, wenn Banken zunächst vehement bestreiten, dass sie ihre Strafzinsen für das Geld, das sie bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken, auf ihre Privat-Kunden abwälzen.

Wir haben Ihnen gezeigt, dass dies inzwischen wahr geworden ist.

So werden Negativ-Zinsen von Kredit-Instituten nicht nur mehr an Firmen-Kunden und einzelne Anleger mit großem Guthaben weiterberechnet, sondern auch an Privat-Kunden.

Beispiele haben wir ebenfalls aufgeführt.

Diese Banken kassieren bereits Gebühren auf Privat-Einlagen

Bereits seit 2014 hat die Skatbank im thüringischen Altenburg Negativ-Zinsen für Einlagen ab 1/2 Mio. € eingeführt.

Seit dem 1. September 2016 verlangt die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee ein Verwahrgeld von 0,4% für Einlagen von mehr als 100.000 € auf Giro- oder Tagesgeld-Konten.


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Die genossenschaftliche Alternativ-Bank GLS will ebenfalls von seinen Kunden einen monatlichen „Solidar-Betrag“ erheben.

So wird es weitergehen; nicht nur die großen Einkommen, sondern auch die kleinen und mittleren Einkommen werden von Negativ-Zinsen betroffen sein.

Abwiegeln und Abzocken gehen Hand in Hand

Trotz dieser bereits Negativ-Zins-praktizierenden Institute wiegelte beispielsweise der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) ab.

Man glaube nicht, dass in Deutschland in der Breite Negativ-Zinsen im Privatkunden-Geschäft zu erwarten seien. Dafür sei der Wettbewerb der Institute zu hart. Pustekuchen!

Selbst der Genossenschaftsverband Bayern (GVB), dem 269 Volks- und Raiffeisenbanken angehören, äußerte für den jüngst erhobenen Strafzins der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee Verständnis – übrigens ebenfalls ein Mitglied des Genossenschaftsverbandes.

Auf Dauer, so heißt es weiter, könnten die Banken die Kosten, die der extrem geldpolitische Kurs der EZB verursache, nicht mehr selbst tragen.

Man suche nach Auswegen. Dazu, so wird eingeräumt, könnten in letzter Konsequenz auch ein Auslagen-Ersatz für Einlagen ins Auge gefasst werden.

Flächendeckende Einführung von Bankgebühren für Privat-Kunden

Doch das ist noch längst nicht alles, wie Banken mit den Niedrig-Zinsen fertig werden wollen und müssen.

So gehen die deutschen Sparkassen inzwischen auch von einer flächendeckenden Einführung von Gebühren für die Kontoführung und Kreditkarten aus.

Oder anders ausgedrückt: In Zukunft wird es nirgendwo mehr kostenlose Girokonten geben.

Wahrscheinlich wird bald sogar die Automaten-Benutzung nur noch gegen eine Gebühr möglich sein. Sie werden schon noch sehen, was die Banken sich alles einfallen lassen, um ihre Kosten auf die Kunden abzuwälzen.

Banken kassieren doppelt ab: Strafzinsen und Provisionen für neue Anlagen

Was ebenfalls nur hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird: Aufgrund eines Strafzinses oder einer Gebühr auf Spar- oder Girokonten können Banken zusätzlich noch Geld machen.

Wie? – Ganz einfach: indem sie ihren Kunden erklären, dass sie stattdessen ihre Einlagen in alternative Anlagen stecken sollen – und dafür auch noch eine satte Provision kassieren…

Richtig perfide, finden Sie nicht auch!?

7. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.