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Die neue Rolle als Wohnungseigentümer: Diese 5 Punkte sollte man beachten

Der Trend zum Immobilien-Kauf hält an. Immer mehr Menschen tauschen die Miete gegen die monatlichen Kreditraten ein, und entscheiden sich letztendlich zum Kauf. Vielleicht war das auch gerade bei Ihnen der Fall oder der Kauf einer Eigentumswohnung steht zur Debatte? Dann werden sich die nächsten Zeilen für Sie lohnen.

Denn: In der neuen Rolle als Wohnungseigentümer muss man sich erst einmal zurecht finden und den Umgang mit der Hausverwaltung lernen. Hier sind Wohnungseigentümer nämlich häufig überfordert.

Erfahrene Hausverwaltung vs. unerfahrener Eigentümer

Warum das so ist, liegt auf der Hand: Die Hausverwaltung arbeitet seit Jahren mit Eigentümern zusammen und kennt ihre Rechte genau. Außerdem sind die zuständigen Verwalter natürlich auch rhetorisch geschult und wissen die Interessen der Wohnungseigentümer durchzusetzen.


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Doch Vorsicht: Durch dieses Ungleichgewicht geben Eigentümer womöglich Rechte vorschnell auf und nehmen Entscheidungen der Hausverwaltung hilflos hin. Das ist völlig normal.

Denn immerhin kennen sich die neuen Wohnungseigentümer noch nicht so gut aus. Die folgenden Tipps helfen dabei, professionell mit der Hausverwaltung umzugehen und die eigenen Interessen erfolgreich durchzusetzen.

1. Sich ein Bild über die Leistung machen

Als frisch gebackener Wohnungseigentümer sollte man zunächst die Verträge der Hausverwaltung überprüfen und sich dadurch im Klaren darüber werden, welche Leistungen überhaupt vertraglich vereinbart sind. Der Vergleich mit anderen Hausverwaltungen zeigt dabei, ob man eine gute Wahl getroffen hat.

2. Die Hausverwaltung beauftragen aktiv, zu vergleichen!

Vergleichen hilft nicht nur bei der Hausverwaltung selbst, sondern auch bei Anbietern für Strom, Versicherungen, den Hausmeister oder auch den Gärtner. Diese Aufgabe kann man allerdings an die Hausverwaltung delegieren und das sollte man auch tun. Wohnungseigentümer können die Hausverwaltung also darum bitten, sämtliche Serviceleistungen und Anbieter zu überprüfen und gegebenenfalls Angebote andere Anbieter einzuholen.

3. Regelmäßige Begehungen der Anlage sind wichtig

Auch hier ist das aktive Handeln der Wohnungseigentümer gefragt. Daher sollte man den Beirat und die Verwaltung zu regelmäßigen Begehungen der Anlage auffordern. Das ist wichtig. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass man als Hauseigentümer im Bilde ist, wenn es zum Beispiel um die Frage geht, welche Maßnahmen zur Instandhaltung getroffen werden müssen.

4. Rechnungen nicht einfach hinnehmen

Die Jahresrechnung sollte eingehend von den Beiräten der Eigentümergemeinschaft geprüft werden. Wenn einzelne Wohnungseigentümer Zweifel an manchen Posten haben, sollten diese entsprechend Belege anfordern.

5. Die Eigentümerversammlung zur persönlichen Pflicht machen

Um die Rechte als neuer Eigentümer durchzusetzen, ist die Teilnahme an der Eigentümerversammlung wichtig. So kann man mit dem Stimmrecht gemeinschaftliche Entscheidungen beeinflussen und ist informiert. Ebenfalls hilfreich für den Austausch: Facebook-Gruppen oder Email-Verteiler.

9. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.