MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Die Panama Papers: Kartei der weltweiten Steuer-Sünden

Verschiedene Politiker und Könige, Banker und Wirtschafts-Bosse, Kriminelle und Terroristen wickeln ihre dunklen Geschäfte über Briefkasten-Firmen ab.

Das jedenfalls zeigen die sogenannten Panama Papers auf. Einige Namen haben wir Ihnen an dieser Stelle bereits verraten, darunter auch deutsche.

Was die Panama Leaks nicht aufzeigen und was weitläufig verschwiegen wird, sind andere Aspekte; beispielsweise, dass immer mehr Millionäre dem sinkenden EU-Schiff den Rücken kehren.

Millionärs-Flucht aus der EU

Im Jahr 2015 wanderten aus Frankreich 10.000 Millionäre aus, aus Italien 6.000, aus Griechenland 3.000 und aus Spanien 2.000.

Sie flohen samt ihren Vermögens-Gütern v. a. in die USA, nach Kanada, Australien, Neuseeland oder in die Arabischen Emirate.

Nach einem Bericht der Organisation New World Wealth (NWW) soll es zwischen 2016 und 2026 auch zu einer beschleunigten Millionärs-Abwanderung aus Deutschland, Belgien, Schweden und Großbritannien kommen; aus EU-Ländern also, in denen es einen hohen Migranten-Anteil gibt.

Denn damit hängen die Gründe für die Millionärs-Auswanderung unmittelbar zusammen, die da sind: ethnische Spannungen zwischen Christen und Muslimen, steigende Terror-Gefahr und wirtschaftliche Probleme.

Doch es gibt noch weitere dunkle Vorzeichen, die Ihnen vorenthalten werden.

Der Renten-Tsunami

Es geht um Ihre Rente; wieder einmal. Während hierzulande alle Politiker beteuern, wie sicher Ihre staatliche Altersvorsorge ist, sieht das eine Berechnung der Citigroup ganz anders: Demnach kommt auf die OECD-Staaten ein wahrer Renten-Tsunami zu.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gehören 34 Mitgliedsländer, darunter Deutschland, viele europäische Staaten, die USA, Kanada, Japan, Australien, Südkorea, die Türkei und andere.

In den Renten-Kassen der OECD-Staaten wird in den kommenden Jahren eine Lücke von 70 Bio. € klaffen. Das ist eine tickende Zeitbombe, die aus ungedeckten oder unterfinanzierten Zusagen für die Ruheständler besteht.

Und sie toppt sogar noch die kumulierten Staatsschulden der OECD-Länder von derzeit rund 40 Bio. €.

In den USA existiert ein Loch zwischen versprochenen Renten-Zusagen und ihrer Finanzierung von 14 Bio. US-Dollar. Wahrscheinlich wird dieses sogar noch auf 26 Bio. US-Dollar ausgeweitet.

So jedenfalls der amerikanische Renten-Experte Laurence Kotlikoff von der Boston University.

Deutschland, selig Rentnerland?

In vielen OECD-Ländern sind die Renten-Kassen also in einem erbärmlichen Zustand – und das ist noch gelinde ausgedrückt. Auch hierzulande ist die Lage ernst.

Sie werden nun einwerfen, dass dies angesichts der Renten-Erhöhung ab 1. Juli 2016 von 4,25% (im Westen) und 5,95% (im Osten) ein Widerspruch ist.

Sie haben Recht – aber nur auf den ersten Blick; ganz sicher nicht auf den zweiten.

Denn garantiert wird die hier praktizierte Renten-Finanzierung nicht bis in alle Ewigkeit stabil bleiben.

Ganz im Gegenteil: Schon jetzt überweist der Bund fast 86 Mrd. € Steuergelder an die Rentenkasse, um sie zu füllen.

Damit wird die Rente umlagefinanziert, sonst hätte schon längst der Renten-Kollaps gedroht; So einfach ist das.

Das neue Renten-Märchen

Erinnern Sie sich noch an die Riester-Rente, in die viele Bundesbürger geradezu getrieben wurden?

Heute wissen wir, dass diese nicht viel taugt. Verdient haben Provisions-Jongleure – und das satt.

Das alles wissen die Politiker natürlich auch. Deshalb haben sie ein neues Renten-Märchen erfunden: dass die Flüchtlinge zukünftig Ihre Altersvorsorge bezahlen werden.

Doch angesichts ihrer geringen Bildung und aufgrund mangelnder beruflicher Qualifizierung haben sie wenige Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die überwiegende Mehrheit von ihnen wird die Sozial- und Rentenkassen nicht ent-, sondern belasten.

Glauben Sie also dieser neuen Rentenlüge nicht! Sondern sorgen Sie vor!

14. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.