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Die EZB und ihre politische Zinskorrektur

In vorangegangenen Artikeln haben wir Ihnen bereits  drastisch vor Augen geführt, wie marode unser Rentensystem tatsächlich ist, das aus 3 Säulen besteht:

  1. aus der gesetzlichen Rentenversicherung, die über die Beiträge der aktiv Beschäftigten finanziert wird.
  2. sowie aus der betrieblichen
  3. und privaten Altersvorsorge, die auf Kapitaldeckung beruht, welche wiederum das Ansparen von Kapital für das Alter ermöglichen soll. (Dazu gehört auch die sogenannte Riester-Rente.)

Politischer Renten-Fehlkurs

Aufgrund der zuerst Niedrig-, dann Null- und jetzt sogar Minus-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) ist aus der 2. und 3. Säule zur Altersvorsorge wenig bis nichts mehr zu erwarten.


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Denn diese erwirtschaften keine Erträge mehr.

Und auch die gesetzliche Rentenversicherung wankt, weil es aufgrund demografischer Probleme immer weniger Beitragszahler gibt.

Wir haben Ihnen bereits aufgezeigt, dass die Politik diesen Fehlkurs mit verschiedenen Maßnahmen korrigieren will – allesamt zu Ihren Lasten.

Die politische Zinskorrektur der EZB

Viel lieber sollte die Politik alles dafür tun, um zu positiven Zinsen zurückzukehren; um private Rentenversicherungen und Lebensversicherungen wieder funktionstüchtig zu machen.

Wenn die unabhängige EZB dahingehend nicht korrigiert wird, geraten die europäischen Staaten weiter unter Druck die Pensions-Systeme zu stärken, bevor sie ganz kollabieren.

Unsere Prämisse hierzu kennen Sie ja: Helfen Sie sich selbst, sonst hilft Ihnen keiner!

So schützen Sie sich vor Altersarmut

  • Schließen Sie beispielsweise weder eine Lebensversicherung noch einen Bausparvertrag als Geldanlage oder zur Finanzierung ab! Diese lohnen nicht, entwickeln sich stattdessen immer mehr zu einem Minus-Geschäft.
  • Streuen Sie Ihr Vermögen – neben Immobilien(anteilen), Bargeld-Reserven, ausländischen Währungen und Edelmetallen (Gold und Silber) auch mit weiteren Sachwerten; beispielsweise mit Schmuck, Porzellanen, Orient-Teppichen, Weinen, Kunstgegenständen, Rohstoffen, etc.
  • Bedenken Sie: Sachwerte werden nie völlig wertlos – außer natürlich, sie werden physisch zerstört. Insbesondere in Zeiten fragiler Wirtschaftss-Systeme und Euro-Turbulenzen sind diese eine gute Ergänzung zu den klassischen Anlagen.
  • Legen Sie in wenig schwankungsanfälligen Aktien an. Vermeiden Sie dabei spekulative Titel. Investieren Sie stattdessen in grundsolide, krisensichere Unternehmen, die es in Jahrzehnten noch geben wird. Konzentrieren Sie sich also auf Konzerne, die international vertreten sind. So können Krisen auf einzelnen nationalen Märkten durch andere ausgeglichen werden.
  • Prüfen Sie anhand der Geschäftsberichte das Cashpolster, die Eigenkapitalquote, des Unternehmens (mindestens 30%). Beachten Sie weitere Kriterien: Die entsprechenden Betriebe sollten über ein mittelfristiges Wachstums-Potenzial, ein stabiles Geschäftsmodell, eine gute Unternehmens-Führung und eine erfolgsversprechende Gewinn-Prognose verfügen; also eine stetige Gewinn-Entwicklung vorweisen. Dazu gehört die Ausschüttung einer regelmäßigen und möglichst hohen Dividende.
  • Alle anderen Anteils-Papiere werden, wie die Geschichte bereits gezeigt hat, bei einem „System-Crash“ einen Totalverlust erleiden. Achten Sie darauf, dass Sie die Aktien nicht zu einem absoluten Höchstkurs kaufen. In Ihrem Vermögens-Portfolio sollte Ihr Aktien-Anteil durchschnittlich 30% betragen.
  • Ebenso können Sie in ausgesuchte defensive Mischfonds investieren. Das sind Finanzpools, die flexibel zwischen Aktien, Anleihen oder Bargeld umschichten. Einen Großteil der Anlegermittel halten diese dabei stets in sicheren Zins-Papieren.

5. Dezember 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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