MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Die Preisentwicklung von Gold

Zu Anfang des Quartals sind die Edelmetall-Preise in den Keller gesunken – so auch der Goldpreis. Er liegt aktuell mit knapp 1.260 Dollar pro Unze deutlich unter dem Richtwert von 1.300 Dollar pro Unze. Zu Anfang des Jahres 2016 sah das noch ganz anders aus:  Der Goldpreis startete eine regelrechte Rallye und stieg zunächst bis auf über 1350 Dollar an. Ab Anfang Juli begann jedoch eine zunächst zögerliche Abwärtsbewegung.

Einflussfaktoren auf den Goldpreis

Die Goldpreisentwicklung richtet sich grundsätzlich nach verschiedenen Angebots- und Nachfragefaktoren. Die Nachfrage beispielsweise wird von folgenden Bereichen bestimmt:

  • Zentralbanken
  • Investment-Nachfrage
  • Technologische Anwendungen
  • Schmuckindustrie

  • Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

    • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
    • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
    • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
    • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
    • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
    • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

    Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Die Nachfrage aus diesen Bereichen kann sich sowohl positiv als auch negativ auf die Goldpreisentwicklung auswirken.

Daneben gibt es aber auch noch angebotsseitige Faktoren. Hierzu zählt zum Beispiel das Gold-Recycling – also der Wiederverwertung des Edelmetalls aus technologischen Anwendungen oder Schmuckstücken. Gesteigert werden kann die verfügbare Menge an Gold darüber hinaus durch die Goldförderung der Bergbauunternehmen.

Wie haben sich die Angebots- und Nachfragefaktoren für Gold 2015 und 2016 bisher entwickelt?

Im Jahr 2015 verhielt sich die Gesamtnachfrage nach Gold im Vergleich zum Jahr 2014 größtenteils konstant.

  • Den größten Anteil der Goldnachfrage stellte die Schmuckindustrie mit 57 Prozent. Allerdings verringerte sich ihr Jahresbedarf 2015 um etwa 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das lag an einer geringeren Nachfrage aus Ländern wie der Türkei, China, Russland und dem Nahen Osten.
  • Die Investment-Nachfrage nach Gold lag 2015 bei einem Anteil von 21 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2014 erhöhte sich die Nachfrage damit um 8 Prozent, einerseits wegen politischer Unsicherheiten in Bezug auf Russland und die Türkei, zum anderen wegen wirtschaftlicher Risiken wie dem möglichen Brexit.
  • Auf die Nachfrage nach Gold der Zentralbanken entfielen 14 Prozent. Allerdings erhöhte sich die Nachfrage der Zentralbanken 2015 mit etwa 1 Prozent nur leicht. Wichtige Zukäufer von Gold waren vor allem die Zentralbanken von China und Russland.
  • Die Gold-Nachfrage für technologische Anwendungen (z.B. aus der Elektrotechnik oder Zahnmedizin) sank 2015 um 4,5 Prozent. Trotzdem entfielen auf die Nachfrage für technologische Anwendungen immer noch rund 8 Prozent.

Tipps für Gold-Anleger

Viele Anleger sehen Gold als eine krisensichere Vermögensanlage. Da das physische Edelmetall kein Finanzprodukt ist und darüber hinaus auch kein anderes Risikoprofil als die übrigen Anlageklassen aufzeigt, kann es im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen beispielsweise nie vollständig seinen Wert verlieren. Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass Gold komplett risikolos ist, sondern im Gegenteil.

Das gilt aber nicht nur für Gold, sondern im Grunde auch für alle anderen Anlageformen. Für private Anleger, die nicht auf den Goldpreis spekulieren, empfiehlt es sich daher, langfristig in ein gemischtes Anlage-Portfolio zu investieren. Gold kann ein solches Portfolio aufgrund seiner grundsätzlich durchaus wertbeständigen Eigenschaften sicherer machen. Interessenten, die daher gerne in Gold in Form von Barren oder Münzen investieren möchten, finden bei diesem Anbieter ein entsprechendes Sortiment. Im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen weist der Goldpreis in wirtschaftlichen Krisenzeiten nämlich häufig ein anderes Verhalten auf.

Fazit

Experten gehen aktuell davon aus, dass der Goldpreis bis zum Ende des Jahres noch einmal signifikant steigen soll. Bis zum ersten Quartal 2017 wird ein Anstieg des Goldpreises von 1.350 Dollar erwartet. Grundsätzlich gibt es jedoch keine zuverlässige Möglichkeit, die Goldpreisentwicklung präzise vorherzusagen – auch nicht für das Jahr 2017. Aus diesem Grund ist eine Gold-Anlage immer auch mit einem geringen Risiko verbunden.

14. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Markus Müller
Von: Markus Müller. Über den Autor

Markus Müller ist Experte für Vermögenaufbau und –absicherung und großem Interesse an genereller Finanzthematik.