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Rendite-Immobilien: Sind Sie Kapitalanleger, Investor oder Spekulant?

Wenn ich Ihnen heute erzähle, das eine Rendite-Immobilie unbedingt in Ihr Portfolio gehört ist das sicherlich weder neu und noch viel weniger revolutionär.

Es ist inzwischen fast täglich in den Medien zu lesen oder zu hören.

Wenn ich Sie heute nach Ihrer Rendite-Erwartung frage wird es schon wesentlich interessanter, denn hier haben wir den ersten Indikator dafür, ob Sie eher dem Typus Immobilien-Anleger, Immobilien-Investor oder Immobilien-Spekulant zuzuordnen sind.

Unterschiedliche Renditeerwartungen und Motive

Der Kapitalanleger interessiert sich für Immobilien um für seine Ersparnisse sichere, stabile Renditen zu erlangen. Seine Renditeerwartung liegt bei moderaten drei bis vier Prozent per anno.

Sein Fokus liegt im Inflationsschutz und solange er sich nicht um die Immobilie kümmern muß und die Rendite höher als die Inflation ist stellt sich bereits Zufriedenheit ein. Wer Immobilien zur Kapitalanlage wählt, bringt in der Regel sein eigenes Geld mit. Er hält seine Anlage aufrecht, als Bestandteil seiner Altersvorsorge.


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Auch ein Immobilien-Investor ist eher konservativ und auf Sicherheit bedacht. Seine Renditeerwartungen liegen dagegen schon höher, sechs bis acht Prozent sollten es schon sein. Er würde dieselbe Immobilie wählen, wie der Kapitalanleger, unterschiedlich wäre seine Finanzierung.

Er nutzt ein breiteres Know How um über strategische Finanzierungen einen Renditehebel zu generieren. Der Immobilien-Investor ist in der Regel längerfristig investiert, zehn Jahre und mehr, solange das Investment läuft. Er profitiert von den laufenden Erträgen und von der Wertsteigerung der Substanz über mögliche Preissteigerung am Immobilien-Markt.

Unser Immobilien-Spekulant ist vor allem an kurzfristigem Gewinn interessiert.

Er kauft unterbewertete Immobilien günstig ein, um Sie schnellst möglich zu Marktpreisen weiter zu verkaufen. Seine Kunden sind der Kapitalanleger und der Immobilien-Investor. Für ihn spielt die laufende Rendite eine untergeordnete Rolle, denn er setzt auf den noch nicht realisierten Substanzwert seiner Immobilie, die sogenannte „stille Reserve“.

Unterschiedliche Netzwerke und Marktkenntnis

Im Gegensatz zu Investor und Kapitalanleger setzt der Spekulant seine Zeit in die Beobachtung, Analyse und Bewertung der Immobilien-Märkte.

Der Immobilien-Anleger schaut eher Stichtag bezogen in den Markt, eben nur wenn gerade Geld zur Anlage bereit steht und bis er sein Rendite-Objekt gefunden hat.

Auch der private Investor betreibt sein Immobilien-Geschäft oft nebenberuflich, beschäftigt sich aber schon mehr mit seinen Immobilien, achtet auf Mietanpassungen und beobachtet die Märkte. Er verfügt in der Regel über ein gewachsenes Netzwerk zu Dienstleistern rund um die Immobilie, die seine Arbeit reduzieren und ihn über Chancen unterrichten.

Während der Anleger eher ein Do-it-Yourself oder Don´t-Do-anything- Typ ist, greift der Investor auf professionelle Asset Manager, Juristen und Sachverständige zurück und der Spekulant bedient sich vorzugsweise einem vertriebsorientierten Netzwerk.

So gibt es für unterschiedliche Anlegertypen abhängig von der persönlichen Risikobereitschaft, dem Chancen-Bewusstsein und der investierten Zeit, das passende Immobilien-Investment.

Mein Tipp: Überlegen Sie, was Sie von den anderen Akteuren lernen können, um für den eigenen Investment-Typus bessere Entscheidungen zu treffen.

25. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.