MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Die Stufenzinsanleihe: Vorteile für Anleger

Während der Finanzkrise hat sich der Anteil an Garantiezertifikaten nahezu verdoppelt – zu einem Großteil geht dies auf Stufenzinsanleihen zurück.

Denn gerade in unsicheren Zeiten bieten sie mit ihrer risikoarmen Struktur handfeste Vorteile, fernab von Kursverlusten des Aktienmarktes.

Stufenzinsanleihe: Vorteile durch Zinstreppe und Kapitalgarantie

Die Stufenzinsanleihe punktet mit einer vorab festgelegten Verzinsung, die bei sogenannten „step-up“-Modellen gegen Laufzeitende in mehreren Stufen ansteigt. Dies wird auch „Zinstreppe“ genannt. Die Vorteile: Die Rendite ist fest planbar und Geduld zahlt sich aus.

Grundsätzlich positiv ist zudem, dass der festgelegte Zins unabhängig von der Markt- oder Zinsentwicklung ist.

Wird das Papier bis zum Ende der festgelegten Laufzeit von meist 3 bis 6 Jahren gehalten, so greift eine Kapitalgarantie: Der zu Beginn der Anlage erbrachte Nennwert wird dem Anleger komplett rückerstattet.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Dieses Prinzip macht die Stufenzinsanleihe unabhängig von einem Kursrisiko wie bei Aktien oder anderen Anleihen. Die Kapitalgarantie greift jedoch nur, wenn sie über die volle Laufzeit gehalten wird.

Da eine gewöhnliche Stufenzinsanleihe börsentäglich handelbar ist, kann sie zwischenzeitlich unterhalb ihres Startniveaus rutschen. Die Vorteile genießen also vor allem Anleger, die über die volle Strecke dabeibleiben.

Mehr zum Thema: Stufenzinsanleihe: Erklärung des Modells

Je niedriger der Zins, desto sicherer die Anleihe

Wie hoch der Jahreszins ausfällt, ist meist vom Emittenten abhängig. Denn vom Grundprinzip her verhält es sich auch bei der Stufenzinsanleihe wie mit anderen Anleihen.

Der Anleger gewährt dem Aussteller der Anleihe ein Darlehen, ist also in der Position des Kreditgebers. Wie hoch der Zins ausfällt, richtet sich daher vor allem danach, wie die Bonität des Kreditnehmers aussieht.

Je unsicherer es um diese bestellt ist, desto höher ist der Zinssatz auf die jeweilige Anleihe.

Dies ist auch der Grund, warum momentan beispielsweise eine deutsche Staatsanleihe einen sehr niedrigen Zins bietet, während eine griechische mit einem umso höheren Zins „lockt“.

Mehr zum Thema: Anleihen – Richtig bewerten leicht gemacht

Wichtig: Vorab das Vertragsmodell prüfen

Anleger sollten vorab die Vertragskonditionen der Stufenzinsanleihe unter die Lupe nehmen, um sicher in den vollen Genuss ihrer Vorteile zu kommen.

Stufenzinsanleihen gibt es mit verschiedenen Laufzeiten und Zinssätzen und unterschiedlicher Ausgestaltung hinsichtlich ihrer Rückgabemodalitäten oder Handelbarkeit. So behalten sich manche Emittenten ein Sonderkündigungsrecht vor.

Ist dies der Fall, könnte beispielsweise eine Festgeldanlage die bessere Wahl sein, denn die bietet meist noch die zusätzliche Sicherheit des Einlagensicherungsfonds.

Denn wie bei jeder Anleihe besteht auch bei Stufenzinsanleihen ein Emittentenrisiko. Wird der Aussteller zahlungsunfähig, ist das angelegte Kapital verloren.

14. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.