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Die TOP 9 Gründe für den Kauf einer Immobilie

Der Zensus 2013 hat ergeben, dass die Eigentumsquote in Deutschland in den einzelnen Bundesländern neu berechnet werden musste. Deutschland ist weiterhin ein Volk der Mieter. Dabei sprechen gute Gründe für den Kauf einer Immobilie.

1. Niedrige Zinsen – gutes Finanzierungsumfeld

Als positiver Faktor der KfW-Konjunkturprognose gilt der Wohnungsbau. Das günstige Finanzierungsumfeld wirkt sich gut auf die Nachfrage nach Immobilien aus. Damit ist der Wohnungsbau eine wichtige Konjunkturstütze. Deshalb ist das Zinsumfeld der wichtigste Grund für den Kauf einer Immobilie.

Darlehen sind auch 2013 noch zu einem Zinssatz von 2,5% bis 3% zu bekommen. Und das auch bei einer Zinsbindung von 10 Jahren. Wenn man sich für eine 5-jährige Zinsbindung entscheidet, werden sogar Zinsen von unter 2% von den Banken angeboten.

Der langjährige Durchschnittswert von zehnjährigen Hypothekendarlehen liegt bei mehr als 7%. Die niedrigen Zinsen erleichtern die Verschuldung für den Erwerb einer Immobilie. Niedrige Zinsen wirken bei der monatlichen Belastung wie ein Preisnachlass beim Kauf der Immobilie. Diesen Nachlass sollten Erwerber nutzen.

2. Keine Alternative bei Anlagen

Das niedrige Zinsumfeld ist auch die Ursache dafür, warum das Sparbuch keine Alternative für die Anlage von Geld ist: Wer 0,5% oder 0,75% Zinsen auf dem Sparbuch bekommt, der erleidet einen realen Vermögensverlust. Bei 1,25% Zinsen auf dem Festgeldkonto, bei einem Auf und Ab der Börsen ohne wirklichen Kompass, bei nicht ganz klarer Entwicklung von Gold und anderen Rohstoffen, bietet die Immobilie immerhin einen sicheren Ertrag von 4% und mehr.

Selbst wenn die Inflationsrate weiterhin unter 2% liegen sollte, sind doch die Zinsen weiterhin unter der Inflation. Anleger finden an den Kapitalmärkten keine Alternative zu einer Immobilie. Die Immobilie ist deshalb für viele Anleger die einzige Alternative, die sie im aktuellen Umfeld sehen.


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3. Sicherheit als Grund für den Kauf einer Immobilie

Immobilien bieten in Zeiten der Unsicherheit von Währungen und Börsengeschehen eine Sicherheit, die Anleger sehr schätzen. Die Finanzkrise in Europa führt an keinem anderen Standort in Europa zu einer so hohen Nachfrage wie in Deutschland.

Nun mag es an einem extrem ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis deutscher Kapitalanleger liegen, dass die sicherheitsorientierte Nachfrage verstärkt in Immobilien fließt. Entscheidend ist, dass die Immobilie als das sicherste Investment im Wirtschafts-, Finanz- und Politikumfeld gilt.

4. Steigende Mieten und Preise

Was auf den ersten Blick als Killer-Argument erscheint, entpuppt sich für viele Anleger als attraktiv: Die Mieten und Preise für Immobilien steigen.

Es sieht so aus, als würde sich der deutsche Immobilienmarkt wieder in einer solchen Aufschwungphase befinden. Das Signal, das damit an Kapitalanleger ausgesendet wird, lautet: Der Markt bewegt sich. Es ist die Möglichkeit für weitere Preissteigerungen vorhanden.

5. Immobilien sind weiterhin erschwinglich

Bleibt das Einkommen von Arbeitnehmern stabil oder steigt sogar leicht, bleiben die Zinsen niedrig. Die steigenden Realeinkommen führen trotz der anziehenden Immobilienpreise weiterhin zu einer guten Erschwinglichkeit der Immobilien.

Der Erschwinglichkeitsindex, den das Center for Real Estate Studies (CRES) ermittelt, weist beste Bedingungen für den Kauf von Immobilien in Deutschland aus.

6. Rendite

Immobilien erwirtschaften eine stabile Rendite. Und im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen, wie beispielsweise Staatsanleihen, bieten Wohnimmobilien eine deutlich attraktivere Rendite. Durchschnittlich liegt die Renditeerwartung hier bei 4,5 bis 6%.

7. Vermögensbildung

Wer eine Immobilie kauft, bildet Vermögen. Die Statistiken zeigen, dass Immobilieneigentümer im Alter über ein wesentlich höheres Vermögen verfügen als dies bei Mieterhaushalten der Fall ist.

Während Immobilieneigentümer mit einem Monatseinkommen von 2.000 bis 2.500 € bei Eintritt in den Ruhestand über ein Vermögen von etwa 229.000 € verfügen, sind es bei Mietern mit vergleichbarem Einkommen nur knapp 37.000 €. Gerade in Zeiten, in denen viele Berufstätige über die Sicherheit ihrer Renten nachdenken, gewinnt die Immobilie daher an Bedeutung.

8. Später keine Miete zahlen

Es gibt keine bessere Altersvorsorge als das selbstgenutzte Wohneigentum: Nehmen Sie die Mietfreiheit, wenn die Immobilie bezahlt ist. Das ist vielleicht der wichtigste Baustein der privaten Altersvorsorge.

Im Schnitt verbessert selbstgenutztes Wohneigentum die Netto-Einkommenssituation für Senioren um etwa 30%.

9. Die Angst vor der Inflation

Die Sorge vor der Inflation treibt viele Anleger zum Kauf einer Immobilie. Viele Marktbeobachter rechnen in Zukunft mit einem Anstieg der Inflation auf 4% oder sogar mehr. Für Immobilieneigentümer bedeutet dies, dass die Immobilienkredite damit relativ entwertet werden.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich in vielen Phasen einer erhöhten Inflation auch die Werte von Immobilien nach oben entwickelt haben. Auch das beflügelt die Phantasie der Anleger.

16. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.