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Aktienkauf und Transaktionskosten

Privatanleger können ihre Order an der Börse nicht selbst platzieren.

Sie müssen hierzu über einen Broker oder eine Bank gehen. Und dafür fallen Gebühren an.

Transaktionskosten des Aktienkaufs

Diese ergeben sich aus den Depotgebühren, die die Bank für den Verwaltungsaufwand des Aktienkaufs berechnet und aus den Transaktionsgebühren.

Zu letzteren zählt vor allem die Provision, die der Anleger dem Broker oder der Bank zahlt.

Eine Möglichkeit ist, sie als Prozentsatz vom Kurswert zu berechnen.

Liegt die Provision also bei 1 Prozent, zahlen Investoren beim Kauf von Aktien im Wert von 1000 Euro theoretisch 10 Euro Provision.


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Das gilt natürlich nur, wenn der Kauf nicht eine gewisse Mindestgrenze unterschreitet – viele Broker haben Mindestgebühren von 20 oder 30 Euro.

Bei Direktbanken liegen die Gebühren häufig niedriger.

Mehr dazu: Aktien ordern: Diese Angaben sind zu machen

Flatrates können günstiger sein

Anstatt die Provision prozentual vom Ordervolumen zu berechnen, bieten immer mehr Händler den Investoren aber auch Flatrates an. Die lohnen sich für den Kunden ab einem gewissen Schwellenwert.

Liegt der Pauschalsatz z. B. bei 5 Euro und die handelsüblichen Transaktionskosten belaufen sich auf 0,25 Prozent, ist der Investor mit der Flatrate ab einem Handelsvolumen von 2001 Euro besser bedient als bei einer prozentual berechneten Gebühr.

Eine 3. Möglichkeit ist die gestaffelte Provision: Die Gebühren erhöhen sich hierbei jeweils stufenweise bei bestimmten Schwellenwerten.

Hinzu kommen Spesen für den Börsenmakler und für das Computersystem des Handelsplatzes – im Falle der Frankfurter Börse heißt dies Xetra.

Vollelektronisches Handelssystem oder zwischengeschalteter Spezialist

Davon gibt es 2 Ausführungen: das klassische, vollelektronische Xetra-Handelssystem oder das mit einem zwischengeschalteten Spezialisten, genannt Xetra Frankfurt. 97 Prozent der deutschen Aktien laufen über das klassische System.

Die Broker zahlen rund 5000 Euro jährlichen Grundpreis. Dazu kommen volumenabhängige Fix- und variable Kosten.

Diesen Aufwand wälzen die Banken in unterschiedlicher Höhe auf ihre Kunden um.

Hinzu kommen Mehrwertsteuer und außerordentliche Gebühren

Auf die Handelskosten müssen Banken und Broker übrigens seit Mai 2011 Mehrwertsteuer zahlen, die sich auch in den Transaktionskosten widerspiegeln können.

Viele Händler schlagen zudem bei außergewöhnlichen Transaktionen Gebühren auf – beispielsweise wenn sie außerbörslich oder im Ausland handeln.

Und die Art der Order schlägt sich im Preis nieder: Discount-Broker berechnen so oft mehr, wenn man seinen Auftrag übers Telefon oder per Fax und nicht online durchgibt.

10. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.