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Die Überweisung mit Hilfe der Bank zurückfordern

Wenn sich bei Ihrer Überweisung der Fehlerteufel eingeschlichen hat, kann es dazu führen, dass das Geld erst einmal auf dem falschen Konto landet. So können Sie eine falsche Überweisung zurückfordern.

Diese Daten prüft die Bank

Nach Angaben der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) ist die Bank bei der Ausführung einer Überweisung dazu verpflichtet, folgende Angaben zu prüfen:

  • Kontonummer
  • Bankleitzahl oder
  • Internationale Bankkontonummer (IBAN)
  • Bank-Identifizierungs-Code (BIC)

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  • sog. Kundenkennung

Diese Pflichten sind im Bürgerlichen Gesetzbuch § 675r geregelt.

Was allerdings nicht in den Pflichten enthalten ist: Der Namens-Abgleich. Die Bank muss also nicht prüfen, ob die angegebene Kontonummer zu dem angegebenen Empfängernamen passt. Diese Regelungen gelten seit November 2009.

Wie lange kann ich eine Überweisung zurückfordern?

Glück haben Sie in der Regel, wenn Sie den Fehler am selben Tag bemerken. Denn wenn Sie die Überweisung innerhalb eines Tages zurückfordern, liegt der Auftrag in der Regel noch bei Ihrer Bank und kann von ihr noch gestoppt werden.

Allerdings müssen Sie sich hier auf den Service Ihrer Bank verlassen. Denn ein Überweisungsauftrag kann nach Eingang bei der Bank grundsätzlich nicht mehr widerrufen werden (§ 675p Abs. 1 BGB).

Anders sieht es bei Überweisungen aus, die zu einem bestimmten/festgelegten Termin ausgeführt werden müssen. Zum Beispiel bei Überweisungen im Rahmen eines Dauerauftrages. Hier können Sie den Zahlungsauftrag bis zum Ende des Geschäftstages vor dem vereinbarten Tag widerrufen (§ 675p Abs. 3 BGB).

Wenn Sie eine Überweisung zurückfordern möchten, sind Sie im Vorteil, wenn Sie das innerhalb eines Tages getan haben. Andernfalls könnte der Prozess längere Zeit in Anspruch nehmen.

Was ist, wenn das Geld bereits auf dem Empfängerkonto ist?

Wenn Sie Ihre Überweisung zurückfordern, das Geld aber schon auf dem Empfängerkonto eingegangen ist, wird es schwieriger für Sie.

Die Bank hilft in der Regel bei der Nachverfolgung des Geldes. Allerdings ist die Zustimmung des Empfängers erforderlich, um das Geld wieder zurückzubuchen. Falls das Geld auf eine andere Bank überwiesen wurde, entsteht noch mehr Abstimmungsbedarf. Der Empfänger ist aber zur Herausgabe des Geldes verpflichtet, weil er ungerechtfertigt bereichert wurde.

Sie können von Ihrer Bank selbst keine Rückerstattung fordern. Die Haftung für eine falsche Überweisung liegt nicht bei Ihrer Bank.

Überweisung zurückfordern kann teuer für Sie werden!

Es lohnt sich aber nicht immer, überwiesenes Geld zurückzufordern. Fraglich ist, wie hoch die Überweisung gewesen ist. Wenn es sich nur um eine Überweisungssumme von 5 oder 10 € handelt, rentiert sich das Zurückfordern nicht.

Denn diesen Service bieten die Banken in der Regel nicht kostenlos an. Sie können mit Rückholkosten zwischen 10 € bis 40 € rechnen.

30. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.