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Die versteckten Perlen auf dem deutschen Aktienmarkt

Die Weltmarktführer ihrer Branche sind oft große Konzerne wie Volkswagen, Microsoft oder Siemens. Deren Wohl und Wehe steht so gut wie jeden Tag in der öffentlichen Diskussion.

Anders bei Vertretern von Nischenmärkten. Hier verstecken sich oft die aussichtsreichsten Unternehmen, die auch in Deutschland als Hidden Champions bezeichnet werden.

Solche Gesellschaften sind gekennzeichnet durch hervorragende Qualität, weltweite Aktivitäten und gehören zu den besten ihres Fachs. In aller Regel sind die versteckten Stars der Wirtschaftswelt nur einigen Fachleuten bekannt. Und doch können auch Privatanleger die Chancen nutzen, die sich hier bieten.

Hidden Champions in Deutschland – diese Kriterien sind entscheidend

Der Wirtschaftsprofessor Hermann Simon prägte den Begriff Hidden Champions bereits 1990. Dabei definierte er 3 Kriterien, die auf die heimlichen Aktienperlen zutreffen.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Zunächst einmal ist ein Hidden Champion 1., 2. oder 3. Weltmarktführer seiner Branche oder belegt auf seinem Kontinent die Spitzenposition. Kriterium Nr. 2: Eine versteckte Perle hat keinen höheren Umsatz als 3 Mrd. €. Eine letzte Voraussetzung ist, dass sie eher wenig bekannt sind.

Die enorme Innovationskraft solcher Unternehmen geht einher mit einer soliden wirtschaftlichen Entwicklung, sie weisen hohe Eigenkapitalquoten auf und sind zum Teil sogar schuldenfrei. Damit sind sie auch für konservative Anleger bestens geeignet.

3 Beispiele für Hidden Champions in Deutschland

Hermle: Der süddeutsche Werkzeugmaschinenbauer glänzt mit einer herausragenden Dividendenrendite, die derzeit bei 5,4 % liegt. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch weitgehend schuldenfrei und damit für konservativ orientierte Investoren besonders interessant.

In den zurückliegenden 5 Jahren hat sich der Kurs der Hermle-Aktie etwa verdreifacht. Die weiteren Aussichten der Gesellschaft werden von Experten positiv beurteilt.

technotrans: Die Kunden des Unternehmens für Kühltechnik sind neben Druckmaschinenherstellern, Maschinenbauer und Laserproduzenten. Dabei erschöpft sich das Angebot von technotrans nicht nur auf Lieferung entsprechender Geräte und Anlagen sondern umfasst auch die Installation und die Wartung derselben.

Das erklärt die satten Margen der Gesellschaft. Allein in den vergangenen 12 Monaten verzeichnet die technotrans-Aktie einen Kursanstieg von mehr als 100 %.

Basler: Das Unternehmen aus dem High-Tech-Bereich produziert digitale Kameras und bringt auf diese Weise Maschinen das Sehen bei. Diese kommen beispielsweise im Straßenverkehr für elektronische Mautsysteme zum Einsatz. Die Produkte von Basler überwachen auch Banken, Casinos und Flughäfen. Außerdem verbessern sie die technischen Möglichkeiten der Medizin.

Der Kurs der Basler-Aktie hat sich in den zurückliegenden 5 Jahren etwa vervierfacht. Was die weiteren Aussichten anbelangt: Analysten gehen von weiteren deutlichen Anstiegen aus.

Hermle, technotrans und Basler sind nur einige Beispiele für Hidden Champions in Deutschland. Weitere „heimliche“ Börsenstars lassen sich mit ein wenig Arbeit recherchieren. Doch die Mühe kann sich durchaus lohnen, viele dieser Titel bieten Chancen für Privatanleger.

15. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.