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Die Vorsorge-Mafia: Hier verlieren Sie viel Geld

Die Vorsorge-Mafia schlägt zu: Denn so, wie die Massenmedien, wie Vorsorgeinstitute oder Redaktionen zum Verbraucherschutz, wie Behörden und Banken das Thema „Vorsorge“ behandeln, ist es falsch. Es mag sein, dass einzelne Berater nicht wissen, was sie tun. In der Spitze jedoch dürften die Institute relativ genau abschätzen können, welche Fakten sie verschweigen.

Die grundsätzliche Lüge ist das Versprechen, schon 3,4% könnten ausreichen, um ein Vermögen zu sichern oder gar aufzubauen. Das ist falsch, diese Rendite reicht auf keinen Fall. Welche Anlageformen Sie auch immer wählen, in der Regel werden Sie auf keinen Fall genug Geld mit üblichen Standardanlagen verdienen, wenn Sie zusätzlich Steuern und Inflation sowie Kosten berücksichtigen.

Die vergessenen Faktoren: Die Steuern

Steuern fallen in Deutschland derzeit auf fast alle Vermögensanlagen an. Abgeltungssteuer plus Kirchensteuer plus Solidaritätszuschlag ergeben eine steuerliche Belastung von nahezu 28% auf Ihre Gewinne.

Ausnahmen sind allenfalls Gold-Anlagen, mit denen Sie nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei Ihre Erträge genießen können. Zudem können Sie Immobilien in bestimmten Fällen steuerfrei verkaufen, die wir hier nicht näher behandeln wollen.

Allerdings kann der Staat jederzeit die Steuerarten und –höhe beeinflussen – und wird dies in der Regel mit steigenden Sätzen in den kommenden Jahren auch machen. Deshalb nehmen wir die 28%-ige Belastung als Mindestgröße.


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Die Inflation: Gigantische Gefahr für Ihr Vermögen

Die Inflationsrate in Deutschland ist nicht so hoch, dass sie derzeit zur Gefahr würde. Dennoch wird schon jetzt diese Inflationsrate eine erhebliche Belastung für Ihr Vermögen darstellen.

Die Entwicklung der Inflationsrate von 1995-2015:

JahrIndexÄnderung zum Vorjahr
2015107,000,30%
2014106,601,00%
2013105,601,50%
2012104,102,00%
2011102,102,10%
2010100,001,10%
200998,900,30%
200898,602,60%
200796,102,30%
200693,901,50%
200592,501,60%
200491,001,60%
200389,601,10%
200288,601,40%
200187,402,00%
200085,701,40%
199984,500,60%
199884,001,00%
199783,202,00%
199681,601,40%
199580,501,80%

Quelle: Statistisches Bundesamt, eigene Darstellung

Diese Zahl ist indes nur eine Hilfsgröße. Sie bezieht sich auf ein arithmetisches Mittel, das sich ausschließlich aus dem Preisindex im Jahr 2010 ermittelt. Dies ist der Referenzwert und legt damit fest, woran sich die Entwicklung orientiert. Bei einer anderen Basis würden objektiv andere Inflationsraten entstehen.

Zudem ist diese Darstellung „hedonisch“. Die Preise werden bei diesem Verfahren nicht einfach am Markt ermittelt, sondern mit einem „qualitativen Fortschritt“ gewichtet. So würden Computerpreise heute anders bewertet werden als die Rechnerpreise vor 10 oder 15 Jahren. 1.000 Euro heute bedeuten mehr Rechenleistung als vor 10 Jahren – deshalb sinkt der Einkaufspreis sozusagen.

Gehen Sie der Praxis halber davon aus, dass die tatsächliche Inflationsrate eher bei 3% jährlich liegt. Denn bei der Vermögensanlage werden Sie von vornherein berücksichtigen müssen, dass die Inflationsrate Ihr Vermögen im Sinne der Kaufkraftentwicklung faktisch reduziert. 3% weniger Kaufkraft sind an sich bereits eine sehr günstige Annahme. Auch wenn kaum jemand in den großen Medien über diesen Wert spricht.

Das Vermögen wird alleine durch die Inflation automatisch weniger wert – und zwar vergleichsweise schnell. Selbst bei einer Inflationsrate von lediglich 3% verwandeln sich 10.000 Euro in nur 11 Jahren schon in einen zusammen geschrumpften Haufen von 7.000 Euro.

Daher ist die Inflationsrate eine gigantische Gefahr für Ihr Vermögen und unterhöhlt jeden Ansatz, mit den normalen Zinsprodukten Vermögen aufzubauen. Zudem können Sie die Inflationsrate nirgends geltend machen –steuerlich.

Außerdem steigt die Abgeltungssteuer durch die Inflationsrate in nie erahnte Höhen. Denn diese Rate mindert Ihre Kaufkraft, wobei die Minderung steuerlich fatal wirkt. Nehmen wir an, Sie erzielten eine Rendite von 5%.

Darauf zahlen Sie eine Steuer von 28%, sodass Sie effektiv 1,4%-Punkte abgeben müssen. Allerdings beträgt die eigentliche Rendite bei einer Inflationsrate von 3% nur 2%. Ein Steuerabzug von 1,4% entspricht hierauf demnach einer Belastung von 70% (1,4% sind 70% von 2% Nettorendite).

5. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jan Krengel. Über den Autor

Bereits als Teenager faszinierte Jan Krengel das Thema Börse – schließlich versprach einem der Neue Markt schnellen Reichtum. Da er schnell begriff, dass es Vermögen nicht ohne Fleiß und Disziplin gibt, begann der heranwachsende Börsenstar ettliche Fachliteratur zu studieren und ging auch beruflich den klassischen Weg.