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Die wichtigsten Orderarten für Ihren Aktienkauf – Teil 1

In dieser kleinen 2-teiligen Serie widme ich mich den wichtigsten Orderarten beim Aktienkauf.

Zunächst werden Sie im 1. Teil Grundlegendes dazu erfahren und ich werde Ihnen die ersten beiden Orderarten meiner Liste vorstellen.

In der Folge erfahren Sie in Teil 2 alles Wichtige zu weiteren elementaren Orderarten.

Und nun möchte ich direkt ins Thema einsteigen:

Nicht jede Order ist 1:1 umsetzbar

Wenn Sie über Ihre Bank oder Ihren Online-Broker einen Wertpapierauftrag erteilen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass dieser nicht in jedem Fall 1:1 umgesetzt werden kann.

Vielmehr hängen Art und Umfang der Ausführung des Auftrages davon ab, ob potenzielle Handelspartner für das gewünschte Geschäft bereitstehen, in welchem Volumen entgegengesetzte Aufträge vorliegen und wie sich der Markt kurzfristig entwickelt.

Nicht jede Order führt zum gewünschten Ergebnis

Im konkreten Einzelfall kann es deshalb vorkommen, dass Ihre Order zwar ausgeführt wird, jedoch mit einem anderen als von Ihnen gewünschten Ergebnis.


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So sind Teilausführungen möglich, oder die Order kann zu einem Preis ausgeführt werden, den Sie ursprünglich gar nicht wollten, weil sich der Kurs inzwischen anders entwickelt hat als von Ihnen erwartet.

Dies kann vor allem bei Aktien der Fall sein, die relativ selten an der Börse gehandelt werden.

Denn wenn Aktien eines börsennotierten Unternehmens üblicherweise nur in kleineren Stückzahlen täglich gehandelt werden, können größere Kauf- oder Verkaufs-Orders den Kurs relativ stark nach oben oder nach unten treiben.

Um die Ausführung einer Order nicht dem Zufall zu überlassen und unerwünschten Resultaten vorzubeugen, gibt es eine Reihe unterschiedlicher Orderarten (bzw. Orderzusätze), mit denen Sie festlegen können, wie Ihr Auftrag ausgeführt werden soll.

Grundwissen zu den Orderarten ist wichtig

Ein Grundwissen über die verschiedenen Orderarten und -zusätze ist für Sie vor allem dann notwendig, wenn Sie – wie heute weit verbreitet – elektronische Handelsplattformen nutzen.

Daher möchte ich Ihnen in dieser Serie die wichtigsten Orderarten und -zusätze näher vorstellen und Ihnen die optimalen Einsatzmöglichkeiten zeigen.

Ob Sie diese Orderarten nutzen können, hängt natürlich auch vom gewählten Broker ab. Ein guter Broker sollte möglichst viele dieser Orderarten anbieten und, wenn möglich, auch Änderungen und Löschungen von Order-Aufträgen kostenlos durchführen.

Die Market-Order

Eine Market-Order wird zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt und die Aktie wird ge- oder verkauft. Bei dieser Orderart geben Sie also kein Limit vor.

Die Market-Order kann in engen Märkten (wenn wenig Angebot und Nachfrage herrscht) und bei volatilen Bewegungen (große Wertschwankungen) jedoch schnell zu Ihren Ungunsten laufen.

Das bedeutet, dass Ihnen in diesen Fällen – wie in der Einleitung schon angedeutet – der Kurs nach oben oder unten „davonlaufen” kann.

Die Folge wäre, dass Sie die Aktie „zu teuer“ – oder zumindest teurer als gewollt – einkaufen, oder aber zu billig verkaufen.

Daher ist es für Sie oft besser, eine Limit-Order mit einem etwas größeren Abstand zu den aktuell gehandelten Kursen zu platzieren.

Die Limit-Order

Bei der Limit-Order geben Sie im Gegensatz zur Market-Order ein Limit (Preisgrenze) an. Eine Kauforder wird ausgeführt, wenn die Durchführung zu dem von Ihnen als Limit angegebenen Preis oder günstiger möglich ist.

Eine Verkaufsorder wird ausgeführt, wenn die Durchführung zu dem von Ihnen als Limit angegebenen Preis oder teurer möglich ist.

Ausblick

Im 2. Teil lernen Sie an dieser Stelle weitere wichtige Orderarten und -zusätze sowie deren Einsatzmöglichkeiten kennen.

19. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.