MenüMenü

Checkliste Betriebskosten zum kostenlosen Download:
Hilfreiche Checkliste zum Ausdrucken & zum täglichen Gebrauch als PDF . . . . . .
Hier Klicken und Checkliste erhalten ➜

Die Zukunft der Immobilienanlage: Wo sich die Investition noch rentiert

Nicht zuletzt aus Arbeitsmarkt relevanten Gründen zieht es immer mehr Menschen in die Städte. Dies ist ein Trend, der sich über die vergangenen Jahrzehnte mehr und mehr herauskristallisiert hat. In den deutschen Städten ist die Konkurrenz zwar groß, doch dort gibt es auch mehr Arbeitsplätze.

Drei Viertel der Deutschen lebt bereits in Städten und gerade junge Menschen verlassen die ländlichen Gebiete, da sie dort keine berufliche Perspektive mehr sehen. Die UN prognostiziert für Deutschland einen Verstädterungsgrad von 83,8% bis ins Jahr 2050.

Hinzu kommt der demografische Wandel. Die Haushalte werden immer kleiner, nicht zuletzt bedingt durch die sinkende Heiratswilligkeit und die Tendenz, erst spät im Leben eine eigene Familie zu gründen. Die Zahl der Alleinstehenden steigt stetig an.

Zudem leben immer mehr ältere Menschen in 1-Personen-Haushalten in den Großstädten. Sie schätzen die Nähe zu den Freizeit-und Kulturmöglichkeiten sowie die gute Anbindung an Ärzte und Krankenhäusern.

In der Folge dieser Entwicklung kommt es zu Angebotsengpässen auf dem Immobilienmarkt, gerade was kleine Wohnungen angeht. Nicht zu unterschätzen ist auch die gestiegene Zuwanderung nach Deutschland.

Pro Jahr kamen durchschnittlich 780.000 Menschen in den vergangenen 10 Jahren nach Deutschland, die meisten davon ziehen in die Städte und in kleine Wohnungen.

Modernes Wohnen bedeutet auch mehr Aufmerksamkeit auf die eigenen vier Wände zu legen. Gerade wer allein lebt, legt großen Wert auf ein ansprechendes Zuhause. Anlager in Immobilien sollten sich daher verstärkt auf die so genannten Micro-Apartements konzentrieren.

Dabei handelt es sich um Wohnungen von in der Regel 18-60 Quadratmetern Wohnfläche in großen und modernen Wohn – Anlagen. Sie sind meistens standardisiert mit kleiner Küche und Singlebadezimmer und werden häufig teilmöbliert angeboten.

Es sind vor allem Einzimmer-Apartments, die eine breite Single-Zielgruppe ansprechen. Darunter fallen ältere Menschen ebenso wie Pendler, Berufseinsteiger, Studenten und Singles allgemein.

Es besteht eine zunehmend hohe Nachfrage nach kleinem Wohnraum. Da sich diese Apartments auch in zentraler und verkehrsgünstiger Lage befinden und eine breite Zielgruppe ansprechen, bieten sie eine hohe Rendite.


Betriebskostenabrechnung 2016:
Alles, was Ihr Mieter zahlen muss – kompakt im Überblick

Vermeiden Sie unnötige Streitereien mit Ihren Mietern. Erstellen Sie von vornherein eine unangreifbare Betriebskostenabrechnung.

Alle Positionen, die Sie für das letzte Jahr abrechnen dürfen – kompakt zusammengefasst in einer praktischen Übersicht –, finden Sie in der top-aktuellen Sonderveröffentlichung „Betriebskostenabrechnung 2016“.

Klicken Sie jetzt hier, um sich "Betriebskostenabrechnung 2016" GRATIS zu sichern! ➜


Apartments als Trend-Investition

Wer heute erfolgreich in Immobilien investieren möchte, sollte bevorzugt zu Micro-Apartmentanlagen greifen. Hier bieten sich Renditen von 4,5-6% an. Und die Zahl der Single-Haushalte übersteigt derzeit noch das Angebot an kleinen Wohneinheiten mit modernen Ausstattungen bei weitem.

Die Marktprognosen für die Micro-Apartments sind derzeit optimal. Hervorragende Investitionsvorteile bescheinigt diesen Wohneinheiten eine Studie des Marktforschungsinstitutes Bulwiengesa.

Das Institut verzeichnet einen Anstieg der 1-Personen-Haushalte von 14 auf 16,2 Millionen Menschen seit dem Jahr 2000. Bis ins Jahr 2030 erwarten die Forscher einen Anstieg auf knapp 18 Millionen Single-Haushalte in Deutschlands Städten, was einem Anteil von 37,5% an den Haushalten entsprechen wird.

Weitere Vorteile der Investition in die Micro-Apartments sind die niedrigen Investitionsrisiken und die steigende Nachfrage.

Trendsetter Internethandel

Nicht nur für Immobilieninteressierte- und Anleger gilt der Onlinemarkt als unablässig, auch für Anbieter ist das Internet dementsprechend von essentieller Bedeutung.

Für Anleger bietet das Internet einen weitreichenden Überblick über den gesamten Immobilienmarkt und im Besonderen einschlägige Portale gelten als erste Anlaufstelle, um einen ersten Eindruck von der aktuellen Marktsituation zu erhalten.

Dies veranlasst Anbieter von etwaigen Objekten hingegen dazu, selbst im Internet bei bekannten Portalen wie Immobilienscout.de ihre Immobilien anzubieten bzw. entsprechend vertreten zu sein. Laut Einar Skagen, Gründer und Immobilienanleger aus Norwegen, werden die neuen Medien bei der Immobilienanlage immer wichtiger.

Wo heute schon über Portale wie Objekte angeboten werden können, kann in Zukunft ein ausgewogener, transparenter Marktplatz für Anleger entstehen. Skagen bekräftigt, dass sich der Wind gerade auf dem deutschen Anlagenmarkt seit 2008 erheblich gedreht hat.

Wichtig für die Händler sei vor allem die Anpassung an ausgewählte Nutzergruppen. Zielgruppenorientierung de luxe, im Idealfall auch über Facebook und andere soziale Netzwerke sei die Zukunft, sagt Skagen.

Welche Immobilienstandorte sich besonders lohnen

Was Immobilienanlagen angeht, unterscheidet der Markt Immobilien in A- und B-Städten. Letztere Kategorie ist derzeit besonders lukrativ. Denn dort können höhere und sichere Renditen erzielt werden. Anleger gehen außerdem bei den B-Städten insgesamt ein kleineres Risiko ein.

Im Ranking der Städte mit dem besten Risiko-Rendite-Profil steht Paderborn an erster Stelle, gefolgt von Heilbronn, Leverkusen, Münster und Ludwigshafen am Rhein.

Neben der Rendite sind das Mietniveau, die Wohnkosten, die Arbeitslosen- und Leerstandsquote und die Bevölkerungsentwicklung wichtige Kriterien bei der Bewertung der Städte und deren Immobilien.

Dadurch gewinnen B-Städte häufig einen Vorsprung vor den Metropolen. Großstadtimmobilien lohnen dagegen den Kauf kaum noch. Allein vom Rendite-Niveau her stehen Großstädte wie München, Berlin, Stuttgart, Hamburg oder Frankfurt am Main wenig reizvoll da.

Natürlich sind die Immobilienmärkte in den großen Städten transparenter, professioneller und übersichtlicher gestaltet, regionale Kenntnisse und kleinere Märkte kommen jedoch besonders privaten Anlegern mit Interesse an einer langfristigen Bindung entgegen.

Darauf sollten Banken und Anleger achten

Generell sind Immobilien noch immer für Banken ebenso wie für die Anleger eine interessante Anlageoption. Dabei richten sich die Immobilienmärkte nicht ausschließlich an Großinvestoren. Gerade kleine Anleger, die an einer langfristigen Investition interessiert sind, machen den Immobilienanlagemarkt interessant.

Immobilienanlagen sind für diese Zielgruppe meist eine einträchtige und attraktive Altersvorsorge, gerade in Zeiten, in welchen viele andere Anlageoptionen nur mit niedrigen Zinsen locken. Anleger, die in Immobilien investieren, profitieren von den Wachstumschancen, die aus dem Werterhalt der Immobilie resultiert.

Dabei lohnt es sich, die Blickrichtung auf qualitativ hochwertige Wohnungen und Häuser zu lenken, die sich in einer guten Lage befinden. Eine höhere Rendite erzielt, wer in einen ausgewogenen Mix aus risikoreichen Objekten und ertragreichen Immobilien investiert.

Die Langfristigkeit der Anlage und die gebundene Liquidität müssen allerdings im Portfoliomix bedacht werden. Gerade Privatanleger sollten sich auf indirekte Immobilien-Investments verlegen: Dazu wird es notwendig, die genaue Lage der Immobilie zu prüfen, die Gebäude gründlich von innen und außen zu besichtigen und die Bauqualität prüfen zu lassen.

Wichtige Aspekte für eine erfolgreiche Anlage sind auch der Modernisierungsgrad der Immobilie und die Energieeffizienz. Darüber hinaus sollten Bewirtschaftungskosten und Betriebskosten eingesehen werden und von der finanzierenden Bank eine Bewertung eingeholt werden für das Gebäude.

Im Vorfeld des Anlagevertrags kann, darüber hinaus, ein Basis-Infopaket zusammengestellt und über ausgewogene Zins-und Tilgungsraten gesprochen werden.

Insgesamt macht immer die Anlage-Option einen guten Eindruck auf den Käufer, die sich durch eine transparente Angebotsstruktur und eine vorvertragliche Klarheit auszeichnet.

5. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Harald Junk
Von: Harald Junk. Über den Autor

Harald Junk ist freier Finanzberater und hilft Menschen dabei, die für sie richtigen Vorsorgemöglichkeiten zu treffen. Er weiß von dem Problem der Altersarmut und dass vielen Arbeitnehmern trotz der Angst davor das Kapital fehlt, um eine gute Vorsorge zu finanzieren. Die Erhöhung der Rentenbeiträge befürwortet er, wenn dafür die Alters- und die Erwerbsminderungsrente zumindest auf einem Niveau bleibt.