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Diese Aktie ist ein Gewinner des demografischen Wandels

Biotech-Aktien hatten in den letzten Monaten einen schweren Stand. Neben hohen Bewertungen sorgten kritische Töne aus der Politik bezüglich steigender Medikamentenpreise für schlechte Stimmung in der Branche.

Dennoch gilt die Biotech-Branche als großer Zukunftsmarkt. Allein der demografische Wandel sorgt dafür, dass es immer mehr ältere Menschen gibt. Aufgrund des Zugangs zu einer besseren medizinischen Versorgung leben Menschen auch immer länger. Gleichzeitig steigt aber auch der Bedarf an neuen Medikamenten für die ältere Generation.

Demografische Entwicklung erfordert neue Medikamente

Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland im Jahr 2060 die 60- bis 75-jährigen den Großteil der Bevölkerung ausmachen werden. Der Bedarf an Medikamenten für diese Bevölkerungsgruppe dürfte also in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Profitieren könnte davon insbesondere das New Yorker Biotech-Unternehmen Regeneron Pharmaceuticals, welches das Augenheilmittel Eylea (Wirkstoff Aflibercept) entwickelt hat. Regeneron vertreibt Eylea in den USA, für den Europa-Vertrieb ist der deutsche Pharmariese Bayer zuständig.


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Eylea ist für Patienten entwickelt worden, die unter einem altersbedingten Verlust des Sehvermögens leiden. Bei Eylea handelt es sich um eine Lösung, die direkt in das Auge injiziert wird. Es behandelt unter anderem die feuchte und altersabhängige Makuladegeneration (AMD) sowie das diabetische Makulaödem (DME). Allein in Deutschland leiden rund 4,5 Mio. Menschen an AMD, heißt es bei der Deutschen ophthalmologischen Gesellschaft.

Regeneron Aktie: Eylea sorgt für Umsatzexplosion

Eylea war für Regeneron ein Glücksgriff. Nach der Zulassung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA im Jahr 2011 entwickelten sich die Eylea-Umsätze sprunghaft.

Inzwischen setzt Regeneron mit Eylea pro Quartal mehr als 1,0 Mrd. US-$ um. Allein in 2015 kletterten die Eylea-Erlöse in den USA um 54%. Für 2020 strebt Regeneron ein Wachstum von 20% bei seinem Augen-Medikament an. Das rapide Umsatz- und Gewinnwachstum von Eylea spiegelt sich auch im Regeneron-Aktienkurs wider. Die Regeneron Aktie legte in den letzten 5 Jahren um knapp 900% zu.

Ein Ende des Wachstums scheint vorerst nicht in Sicht, denn jährlich erreichen in den nächsten Jahren rund 10.000 Babyboomer das 65. Lebensjahr – potenzielle Patienten, die für die Anwendung von Eylea in Frage kommen.

Regeneron ist mehr als nur Eylea

Bislang war Regeneron vor allem ein Ein-Produkt-Unternehmen. Auch wenn Regeneron mit Arcalyst und Praluent inzwischen zwei weitere Medikamente vertreibt, so zeichnete das Augen-Medikament Eylea bislang für mehr als 90% der Umsätze verantwortlich.

Entsprechend hoch war bislang das Risiko für Investoren und Anleger, falls sich das Wachstum von Eylea abschwächt. Inzwischen kann sich aber auch die Pipeline (neue Medikamente) von Regeneron sehen lassen.

So hat Regeneron mit den Wirkstoffen Sarilumab, Dupilumab und Fasinumab gleich drei Antikörper in Phase III, denen Analysten durchaus Blockbuster-Potenzial (Umsatz von 1 Mrd. Dollar) zutrauen. Zuletzt ließ das Regeneron-Management verlauten, in den kommenden Jahren jährlich mindestens ein neues Medikament auf den Markt bringen zu wollen.

Fazit: Regeneron ist ein profitables Biotech-Unternehmen mit Wachstumspotenzial

Damit dürfte sich die Regeneron Aktie von einem Ein-Produkt-Unternehmen hin zu einem diversifizierten Biotech-Unternehmen entwickeln, das daneben auch ein profitables Wachstum vorweisen kann – eine Seltenheit in der forschungsintensiven Biotech-Szene.

Zudem dürfte aufgrund der demografischen Entwicklung die Nachfrage nach Medikamenten wie Eylea in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten noch weiter zunehmen und Regeneron bei der Finanzierung weiterer Forschungsprogramme helfen.

Interessierte Anleger, die sich gerne in der schnell wachsenden Biotech-Szene engagieren wollen, sollten die Regeneron Aktie im Auge behalten, denn das Unternehmen hat mit seiner VelociSuite Plattform und Eylea bereits bewiesen, dass man nicht nur in der Lage ist Blockbuster-Medikamente zu entwickeln, sondern auch die Forschungskosten adäquat zu managen.

30. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands