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Diese Fonds sind bei Anlegern sehr beliebt

Anleger schätzen als größten Vorteil von Investmentfonds das verhältnismäßig geringe Risiko aufgrund der breiten Streuung der Finanzprodukte. Bei den allermeisten – Aktien-, Anleihe- oder Mischfonds – gilt dies zumindest im Hinblick auf die Wertpapiere, die sie handeln dürfen. Also z.B. bei einem DAX-Aktienfonds: Aktien aus dem deutschen Leitindex.

Bei vermögensveraltenden (Multi Asset Fonds genannt) gehen die Fondsgesellschaften aber noch einen Schritt weiter. Die Fondsmanager können in so gut wie sämtlichen Assetklassen nach Renditechancen fahnden. Dabei kommt ein bunter Mix aus Aktien, Anleihen, Devisen, Rohstoffen, Immobilien und Derivaten heraus.

Vermögensverwaltende Fonds: flexibler als klassische Mischfonds

Multi Asset Fonds sind flexibler als klassische Mischfonds. Denn diese können meist nur zwischen Anleihen und Aktien variieren. Bei vermögensverwaltenden Fonds erzeugt dies stabilere Verhältnisse im Kursverlauf. Was sich für Anleger in guten Gewinnen und geringen Schwankungsbreiten (Volatilitäten) auszahlt.


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Die größere Flexibilität hat aber auch Nachteile: Denn die Märkte ändern sich schnell und sind oft unberechenbar. Auch Fondsmanager können im quasi undurchdringlichen Dickicht des Finanzmarktes verirren und aufgrund dessen Verluste einfahren.

Vermögensveraltende Fonds als Aushängeschilder der Fondsgesellschaften

Das Kapital der Anleger im Marktsegment vermögensverwaltende Fonds konzentrieren sich auf einige wenige „Aushängeschilder“ und berühmte Fondsmanager. Auf diese Weise managt der Klaus Kaldemorgen beispielsweise den DWS Concept Kaldemorgen und Jens Ehrhardt den FFM Fonds, den ältesten Multi Asset Fonds Deutschland.

Die Performance einiger beispielhaft ausgewählter vermögensverwaltender Fonds:

VolumenPerformance 1 JahrPerformance 3 JahrePerformance 5 Jahre
SLI Global SICAV Global Absol. Return Strategies A14.491,10 Mio €2,76%14,78%
DWS Concept Kaldemorgen A2H3.919,49 Mio €21,92%
Nordea-1 Stable Return Fund AP7.260,98 Mio €3,21%21,8%37,54%
FMM-Fonds536,51 Mio €9,61%30,24%28,5%

Allerdings sorgen bekannte Größen der Fondsbranche nicht in jedem Fall für Spitzen-Ergebnisse. Denn die Prunkstücke der Fondsindustrie bringen ihren Anlegern zwar durchschnittlich zufriedenstellende Gewinne. Unter Umständen ist aber je nach Risikobereitschaft des Investors auch ein kleinerer, weniger bekannter Multi Asset Fonds sinnvoller und ertragreicher.

Die Kosten bei Multi Asset Fonds

Die Kosten von vermögensverwaltenden Fonds liegen im mittleren bis oberen Bereich. Bei Aktienfonds liegt der reguläre Ausgabeaufschlag üblicherweise bei 5 %, in Einzelfällen bei 6 %. Hier ist es ratsam, einen Blick auf die Verkaufsangebote von Direktbanken und freien Vermögensverwaltern zu richten. Dabei gibt es oft Rabatte auf den Ausgabeaufschlag beim Fondskauf.

Besonders beachtet werden sollten aber auch die laufenden Kosten und hier vor allem die so genannte performance fee (erfolgsabhängige Gebühren). Denn während die Managementgebühr und andere Faktoren der Gesamtkostenquote TER bereits im Kurs des jeweiligen Fonds enthalten sind, muss die performance fee vom jährlichen Gewinn abgezogen werden.

Trotz der relativ hohen Kosten können vermögensverwaltende Fonds je nach Risikobereitschaft des Anlegers durchaus als ein mögliches Basisinvestments eines Portfolios eingesetzt werden.

14. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.