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Diese Fondstypen sind für Privatanleger von Interesse

Privatanleger haben beim Fondskauf die Wahl zwischen vollkommen unterschiedlichen strategischen Ausrichtungen. Zunächst unterscheiden sich diese Finanzprodukte dadurch, in welche Art von Wertpapieren sie investieren.

Die wichtigsten Fondstypen sind Aktien- und Anleihefonds. Daneben gibt es Offene Immobilienfonds, Gemischte Fonds, Geldmarkt-  und Dachfonds. Wer vor dem Kauf eines Fonds steht, muss sich für eine oder mehrere dieser Anlageformen entscheiden.

Allein, damit haben Anleger noch keine Sicherheit, den für sie passenden Fonds gefunden zu haben. Innerhalb der verschiedenen Anlageformen gibt es nämlich gewaltige Unterschiede. Diese sollten unbedingt beachtet werden. Denn erst hierdurch wird deutlich, welche Rendite oder welches Risiko private Investoren erwartet.

Aktienfonds bieten die höchsten Renditen

Aktienfonds investieren ausschließlich oder überwiegend in Aktien und bieten dabei vergleichsweise die höchsten Renditen. Nach Angaben des Deutschen Fondsverbands (BVI) lassen sich langfristigen Investments in Aktienfonds durchschnittlich 7,4% pro Jahr erzielen. Dabei können die strategische Ausrichtung und damit die Rendite und das Risiko höchst unterschiedlich sein.


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Manche Fonds beschränken sich auf bestimmte Länder oder Regionen, z.B. Europa oder Asien. Andere orientieren sich international bzw. global. So genannte BRIC-Fonds (Brasilien, Russland, Indien, China) fassen aufstrebende Wirtschaftsregionen zusammen, die regional weit voneinander entfernt sind.

Einige Aktienfonds legen ihren Fokus auf einzelne Themen oder Branchen wie beispielsweise Schwellenländer- oder Biotech- und Internet-Fonds. Aktienfonds können sich auch hinsichtlich der Größe der Unternehmen spezialisieren.

Hierbei gibt es zwischen den so genannten Blue Chips (z.B. DAX-Gesellschaften) und Smallcaps (kleinere Unternehmen) extreme Unterschiede unter dem Aspekt des Chance/Risiko-Verhältnisses. Ein Fonds-Portfolio, bestehend aus überwiegend großen Gesellschaften, ist in aller Regel weniger risikobehaftet als ein Smallcap-Fonds.

Auch bei Anleihefonds differiert das Chance/Risiko-Verhältnis

Wer meint, mit einem Anleihe- oder Rentenfonds ein vergleichsweise sicheres Finanzprodukt zu erwerben, ist vor bösen Überraschungen nicht gefeit. Die Rendite dieses Fondstyps setzt sich aus den Zinserträgen und den Kursveränderungen der Anleihen zusammen. Privatanleger, die Rentenfonds mit der Beschränkung auf Anleihen von Staaten oder Unternehmen mit sehr guter Bonität auswählen, kaufen in der Tat eine gewisse Sicherheit ein.

Anleihefonds mit dem Schwerpunkt Staats- (so genannte High-Yield-Bonds) oder Unternehmensanleihen mit schwacher Bonität weisen unter Umständen ein sehr hohes Risiko auf. Die Bonität der Anleihen wird von unabhängigen Rating-Agenturen bestimmt, die entscheidende Hinweise liefern können.

Anleger sollten sich stets über die Ausrichtung des Fondstyps informieren

Auch innerhalb der weiteren Fondstypen wie den Geldmarktfonds, Offenen Immobilienfonds, Dachfonds oder Gemischten Fonds gibt es hinsichtlich des Chance/Risiko-Verhältnisses enorme Unterschiede.

Privatanleger sollten sich vor dem Kauf eines solchen Finanzprodukts wie auch bei Aktien- oder Anleihefonds genauestens über die Zusammensetzung und strategische Ausrichtung des Fonds informieren. Angaben hierzu finden sich immer im Verkaufsprosekt oder im so genannten KIID, den wesentlichen Informationen für Anleger.

Die Informationen sind frei zugänglich. Auch Privatanleger können sich diese im Internet leicht beschaffen. Daher wäre es nahezu fahrlässig, darauf zu verzichten. Je exakter die Strategie des Fondstyps der eigenen nahe kommt, je erfolgreicher wird das Investment ausfallen.

1. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.