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Diese Fragen sollte man dem Makler stellen

Die Besichtigungen von Immobilien vor Ort sind für den Kauf sehr wichtig für Immobilien-Investoren. Doch es gibt einen Weg schon vor einer möglichen Besichtigung einen guten Überblick zum Objekt zu bekommen. Und zwar mit Hilfe des Exposés.

Aus jahrelanger Erfahrung kann eines ganz klar gesagt werden: Exposés können durchaus schon wichtige Informationen zum Objekt liefern, allerdings bleiben auch nach einer exakten Analyse des Exposés immer noch einige Fragen offen. Den meisten Immobilien-Investoren wird es in der Praxis sicherlich nicht anders gehen.

Vorbereitung ist wichtig: Exposé durchgehen und Fragen notieren

Daher lautet an dieser Stelle der einfache Rat an Sie: Notieren Sie sich diese Fragen sofort und priorisieren sie für ein weiteres Gespräch mit dem Makler die fünf oder zehn wichtigsten Fragen.

Erst wenn der Makler oder der private Ansprechpartner für das jeweilige Objekt diese Fragen auch beantworten kann, lohnt es sich tatsächlich einen Besichtigungstermin vor Ort zu vereinbaren.


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Doch welche Fragen können es jetzt tatsächlich sein, die man dem Makler stellen sollte? Dabei kann zunächst zwischen zwei Kategorien von Fragen unterschieden werden. Ein Teil der Fragen ergibt sich schlicht und einfach aus der Lektüre des Exposés. Sind hier also bestimmte Punkte nicht erwähnt, lohnt es sich genau dort noch einmal genau nachzufragen.

So spürt man schon vor der Besichtigung ernste Risiken auf

Ein weiterer Teil der Fragen ist allgemeiner Natur und sollte zum Standardrepertoire eines jeden Investors gehören. Dazu zählen auf jeden Fall Informationen über laufende Rechtsstreitigkeiten mit den Mietern oder auch Mietrückstände bei einzelnen Mietparteien. Solche Informationen sind natürlich nicht im Exposé vorhanden, sie sollten aber dennoch bei der Kaufentscheidung eine große Rolle spielen.

Sobald Rechtsstreitigkeiten oder Mietrückstände aktuell sind, muss jedem Investor bewusst sein, dass man sich mit diesem Objekt auch eine Problem-Immobilie einkauft. An dieser Stelle ist es auf jeden Fall sinnvoll, sich einen genauen Überblick über die Rechtsstreitigkeiten zu machen. Zur Abwicklung des Risikos sollte man in diesem speziellen Fall auch gegebenenfalls einen Juristen mit hinzuziehen.

Fazit: Risiko der Immobilie erkennen und abschätzen

Allein an diesem kleinen Teilaspekt kann man sehr schnell erkennen, wie wichtig eine ausführliche Analyse des Objekts vor dem Kauf ist. Man sollte hierbei auch bedenken: Einen Haken hat an sich jedes Objekt.

Sie müssen als Immobilien-Investor nur in der Lage sein, diesen Haken auch zu finden und das davon ausgehende Risiko ordentlich abschätzen zu können. Denn ist die Immobilie erst einmal gekauft, muss man auch mit den sich daraus ergebenen Konsequenten leben können.

22. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.