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Diese Gebühren werden bei einer Kapitalanlage in Gold fällig

Als eine der sichersten Geldanlagen überhaupt galt lange Zeit der Rohstoff Gold, dem lange Zeit ein fester Preis in US-Dollar zugeordnet war. Seit der Abschaffung dieses Festpreises, schwankt der Goldkurs stark und Anleger haben bei einer Investition in Gold die Wahl zwischen einer Investition in physisches Gold oder in Wertpapiere.

Physisches Gold gilt als die sicherere Methode, die aber deutlich aufwändiger und mit Lagerungsgebühren verbunden ist. Bei einer Investition in Wertpapiere müssen Anleger ein Depot einrichten, was ebenfalls Gebühren kostet.

Rendite bei Gold durch Kursgewinne

Die Rendite aus einer Geldanlage in Gold kommt nicht von Dividenden oder Zinsen. Einzig durch Kursgewinne erwirtschaften Anleger ihre Rendite. Für viele ist die Rendite bei Gold zwar weniger wichtig, da sie Gold als „Krisenwährung“ ansehen, die nicht an Geld verliert. Dennoch müssen die Gebühren berücksichtigt werden, die entweder für das Wertpapierdepot oder für die Lagerung bezahlt werden müssen. Dieser Betrag schmälert nämlich die Rendite, weshalb es wichtig ist die verschiedenen Angebote zu vergleichen.

Wer physisches Gold lagern möchte, kann je nach Menge kleine Barren oder Münzen zu Hause in einen Tresor legen. Goldbarren, die rund ein Kilo wiegen und einen Wert von über 30.000 € haben können (je nach Kurs), sind kleiner als ein Smartphone, weshalb die Lagerung weniger Barren auch privat möglich ist.


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Depotgebühren für Gold von Bank zu Bank verschieden

Wem es zu heikel ist, das Gold zu Hause zu lagern, der kann ein Bankschließfach dafür anmieten. Ab ca. 40 € pro 10.000 € Goldwert pro Jahr können Kunden das Schließfach nutzen und sollten zudem ihre Versicherung gut prüfen. Einige Hausratsversicherungen decken die Lagerung von Gold sowohl zu Hause als auch im Bankschließfach ab.

Diese Abdeckung ist wichtig, da die meisten Banken oft nur für einen begrenzten Wert des Schließfachinhalts haften. Je nachdem wie hoch der Wert des eingelagerten Golds ist, können die Gebühren ordentlich in die Höhe schießen.

Was die Depotgebühren bei Wertpapieren aus dem Bereich Gold angeht, sind die Angebote ganz verschieden. Manche Banken locken mit kostenlosen Depotgebühren, dafür werden für Käufe und Verkäufe Gebühren fällig. Prinzipiell ist diese Variante der Geldanlage in Gold aber günstiger, da die hohen Lagerkosten entfallen.

Vorsicht vor Goldsparplänen

Goldsparpläne sind eine Investitionsmöglichkeit mit der viele Anbieter Kunden locken – dabei kann schon mit nur kleinen Beträgen im Monat in eine Goldanlage investiert werden. Die Kosten dieser Variante sind aber häufig sehr hoch, da nicht nur Provisionen für die Anbieter fällig werden, sondern teilweise noch bis zu 6 % Depotgebühren.

Um mit dieser hohen Gebühr überhaupt eine Rendite zu erzielen, muss die Wertsteigerung des Golds schon mindestens 6 % betragen, damit Anleger überhaupt bei null rauskommen. Rendite ist aber für viele bei Gold nicht alles, da es eben auch in Krisenzeiten als sichere Wertanlage gilt.

Ein Vergleich der Depotgebühren für Gold lohnt sich

In Wertpapiere wie zum Beispiel Gold-Zertifikate zu investieren kann für Anleger durchaus interessant sein, die auf Kurssteigerungen beim Rohstoff Gold setzen. Eine Alternative sind Barren oder Münzen, die verkauft werden können, sobald sich eine Wertsteigerung abzeichnet.

Was die Depotgebühren angeht, lohnt es sich auf jeden Fall zu vergleichen. Manche Banken locken mit einer kostenlosen Depotführung, bei der nur Transaktionen Geld kosten und auch bei der Lagerung von physischem Gold gibt es verschiedene Preise bei den Banken. Grundsätzlich gelten Bankschließfächer als sicherer – wer aber trotzdem sein Gold im heimischen Tresor lagern möchte, sollte seine Hausratsversicherung überprüfen.

31. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.