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Diese Hürden müssen Anleger für ein Depot in der Schweiz nehmen

Lange Zeit galt die Schweiz als Anlegerparadies, da dort Konten anonym und unter einem sehr strengen Bankgeheimnis geführt werden konnten. Dieses wird nach und nach gekippt und die Regeln für eine Depoteröffnung ändern sich.

Mindestanlagesummen und hohe Depotgebühren machen die Schweiz für Geldanlagen immer weniger reizvoll und deutsche Anleger, die ihr Geld in der Schweiz anlegen wollen, haben es schwer.

Strenge Prüfung von ausländischen Anlegern

Anleger, die ein Depot in der Schweiz eröffnen wollen, müssen je nach Bank persönlich vorsprechen und glaubhaft darlegen, dass sie eine Versteuerung ihrer Erträge in Deutschland planen. Viele Schweizer Banken fordern auch jährliche Nachweise der Versteuerung, um gegen Schwarzgeld im eigenen Land vorzugehen.


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Wer als Ausländer seinen Wohnsitz in der Schweiz hat, ist von den höheren Gebühren nicht betroffen und führt sein Depot zu Konditionen wie ein Einheimischer.

Depotgebühren: Im Vergleich zur Schweiz ist es in Deutschland günstiger

Mindestanlagesummen von 20.000 € für Ausländer sind keine Seltenheit und manche Banken fordern sogar bis zu 100.000 €, um überhaupt ein Depot eröffnen zu können. Auf diese Depots entfallen dann zudem auch noch Gebühren von rund 0,25 % jährlich, also 250 €, sodass die Geldanlage in der Schweiz eher für Gutverdiener geeignet ist.

Zwar gibt es auch Banken, die auf Mindestanlagesummen oder Zusatzgebühren verzichten – häufig wird in den Bedingungen zum Abschluss eines Kontos aber bereits klargemacht, dass eine Änderung der Bedingungen jederzeit erfolgen kann.

Für Ausländer wird es in der Schweiz immer schwieriger

In Deutschland können Depots schon für 0,12 bis 0,18 % im Jahr oder sogar gänzlich kostenlos geführt werden. Für eine Order kommen dann nochmal je nach Höhe der Transaktion bis zu 30 € für Summen ab 10.000 € hinzu, je nach Bank gibt es aber auch da gute Angebote.

Zwar ist es grundsätzlich kein Problem und absolut legal, Geld in der Schweiz anzulegen, solange es im Heimatland versteuert wird. Aufgrund von Mehraufwand (wie es die Banken begründen) werden bei ausländischen Anlegern mit niedrigen Einlagesummen aber häufig Gebühren aufgeschlagen (bis zu 350 Euro im Jahr), wodurch ein Depot in der Schweiz nicht für jeden geeignet ist.

Die Schweiz bietet keine Vorteile mehr

Da die Depotgebühren in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland nicht günstiger sind und die Bedingungen zur Eröffnung eines Depots teilweise deutlich strenger,  ist ein Depot in der Schweiz nicht zwangsläufig empfehlenswert. Auch in Deutschland können gute Angebote gefunden werden, die mit niedrigen Ordergebühren oder kostenloser Kontoführung locken.

Denn: Alles was Anleger an Depotgebühren zahlen müssen, geht von ihrer Rendite ab, die über ihr Depot erwirtschaftet wird. Je günstiger daher die Depotgebühren sind, desto mehr Gewinn bleibt übrig.

31. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.