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Diese Vorteile bieten offene Investmentfonds Anlegern

Auf dem Finanzmarkt wird ganz generell zwischen geschlossenen und offenen Fonds unterschieden. Dabei entsteht schnell der Eindruck, dass es sich hierbei um relativ ähnliche Finanzprodukte handelt. Doch das ist nicht der Fall.

Bei offenen und geschlossenen Investmentfonds gibt es gewaltige Unterschiede, die erst auf den zweiten Blick deutlich werden. Wegen ihrer höheren Transparenz und der größeren Risikostreuung sind offene Fonds für Privatanleger in aller Regel besser geeignet.

Offene Fonds – was sie von geschlossenen Fonds unterscheidet

Offenen Investmentfonds bestehen aus unterschiedlichen Arten von Wertpapieren: beispielsweise aus Aktien, Anleihen, Geldmarktiteln oder Derivaten. Sie können auch aus Immobilienanteilen oder aus Kombinationen der genannten Wertpapiere zusammengesetzt sein.


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Offene Investment bestehen fast immer aus einer größeren Anzahl von Wertpapieren oder Immobilien. Daher kann der Fonds auch größere Verluste eines Einzeltitels durch Gewinne anderer Werte ausgleichen. Die Streuung (Diversifikation) ist einer der größten Vorteile von offenen gegenüber geschlossenen Fonds.

Auch geschlossene Fonds stehen in verschiedenen Kategorien zur Auswahl: z.B. als Medienfonds, Immobilienfonds oder Schiffsfonds. Allerdings investieren sie das Geld ihrer Anleger oft nur in ein Projekt. Und das erhöht das Risiko für Anleger. Denn wenn dieses eine Objekt scheitert, ist in der Regel das gesamte investierte Geld verloren.

Offene Fonds sind zumeist frei verfügbar. Normalerweise werden offene Fonds – ein entsprechendes Volumen vorausgesetzt – täglich zu einem bestimmten Kurs an der Börse gehandelt. Daneben müssen sie auch zu einem täglich festgesetzten Kurs von der Fondsgesellschaft zurückgenommen werden.

Bei geschlossenen Fonds gibt es nach einer Platzierungs- oder Investitionsphase (bis zu 1 Jahr) die so genannte Betriebsphase, die bis zu 30 Jahre betragen kann und in der Anleger Anteile normalerweise weder kaufen noch verkaufen können. Das bedeutet, dass Investoren einen besonders langen Atem haben müssen, da das Geld eben sehr lange nicht zur Verfügung steht.

Kein Ausfallrisiko bei offenen Investmentfonds

Bei offenen Fonds gibt es anders als bei geschlossenen Fonds kein Ausfallrisiko. Das heißt – selbst wenn die Fondsgesellschaft eines offenen Investmentfonds Insolvenz anmelden muss -, dass das Geld der Anleger nicht ebenfalls verloren ist.

Grund hierfür ist, dass die Fondsgesellschaften gesetzlich verpflichtet sind, das Kapital der Investoren als so genanntes Sondervermögen zu betrachten. Sie können diese Gelder weder beleihen noch anderweitig verwenden.

Dagegen ist das in einen geschlossenen Fonds angelegte Kapital kein Sondervermögen sondern eher wie eine stille Beteiligung an einer Unternehmung zu betrachten. Damit ist das Geld der Investoren weder gegen den Konkurs der Investmentgesellschaft noch gegen das Scheitern des eigentlichen Ziels des Fonds geschützt. Insgesamt sind offene Fonds gegenüber geschlossenen Fonds für private Anleger empfehlenswerter.

3. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.