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Diese Vorteile bietet eine freie Marktwirtschaft

Die freie Marktwirtschaft bestimmt unseren Alltag. Jeder kann den Beruf seiner Wahl ergreifen, ein Unternehmen gründen und das Angebot auf dem Markt mitgestalten. All diese Aspekte sind möglich, da Deutschland ein Land mit freier Marktwirtschaft ist. Eine Definition verdeutlicht, welche Vorteile das System bringt. Schließlich beruhen die Wirtschaftssysteme vieler Länder auf dem eines freien Marktes.

Freie Marktwirtschaft: Eine Definition

Die heute existierende Form der freien Marktwirtschaft geht zurück auf die Ideen von Adam Smith. Freie Marktwirtschaft bedeutet, dass der Staat kaum Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen hat, sondern der Markt sich selbst reguliert. Dies funktioniert durch Angebot und Nachfrage. Dienstleistungen und Güter werden nur bereitgestellt, wenn auch jemand dazu bereit ist, diese zu kaufen. Die Aufgabe des Staates ist es, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit auf dem Markt frei gewirtschaftet werden kann.

Die Preisgestaltung wird ebenfalls nicht vom Staat übernommen, sondern durch Angebot und Nachfrage reguliert. Gibt es eine geringe Nachfrage, muss das Angebot daran angepasst und eventuell die Preise vergünstigt werden. Ist die Nachfrage hoch, können die Preise höher sein.

Ein Beispiel verdeutlicht diesen Prozess

Ein Bäcker hat 20 Brote und nimmt zu Beginn für sein Brot 2 Euro. Nun verkauft er innerhalb von 10 Minuten 10 Brote für 2 Euro den Laib und es stehen in seiner Bäckerei noch 20 Leute für die letzten 10 Brote an, da es so gut ist. Nun kann er pro Brot auch 3 Euro verlangen, da er die Preise setzen kann wie er möchte und die Nachfrage sehr groß ist. Sehr wahrscheinlich wären die Kunden also bereit, diesen leicht erhöhten Preis zu bezahlen. Auf diese Weise maximiert der Verkäufer seinen Gewinn.

Würde er nun aber 10 Euro für ein Brot verlangen, wäre dieser Preis wahrscheinlich zu hoch und die Nachfrage würde abbrechen. Verkauft er all seine Brote und es stehen immer noch 10 Leute in der Schlange, so übersteigt die Nachfrage das Angebot und der Bäcker muss neue Brote backen.

Freie Marktwirtschaft als idealisierte Form

Ein weiterer Punkt der Definition der freien Marktwirtschaft besagt, dass sich die Mittel, mit denen produziert wird, in Privateigentum befinden. Darüber hinaus gelten in einer freien Marktwirtschaft eine freie Berufswahl und die Konsumfreiheit. Das Ziel des Wirtschaftens der Produzenten ist, soviel Gewinn wie möglich zu machen. Damit eine Marktwirtschaft funktioniert, benötigt es ein Tauschmittel, das gegen Waren eingetauscht werden kann. Vorgesehen zu diesem Zweck ist das Tauschmittel Geld.

All diese Faktoren, die nach Adam Smith eine Marktwirtschaft ausmachen, bezeichnen eher die idealisierte Vision dieser. In keinem Land der Welt wird eine freie Marktwirtschaft in Reinform betrieben. Die deutsche Form der freien Marktwirtschaft wird auch soziale Marktwirtschaft genannt, da es sozialpolitische Einschränkungen auf dem Markt gibt. Soziale Härten sollen auf diese Weise abgefedert werden.

Eine freie Marktwirtschaft birgt viele Vorteile

In einem Land zu leben, dessen wirtschaftliches System auf den Grundlagen der freien Marktwirtschaft beruht, ist für die Bürger mit vielen Vorteilen und Freiheiten verbunden. Jeder kann das Angebot mitgestalten und durch die Bereitstellung von Dienstleistungen oder Gütern den Markt beeinflussen. Auch durch ihr tägliches Einkaufsverhalten können Konsumenten in den Markt eingreifen, indem sie die Nachfrage beeinflussen. Dies kann auch bewusst geschehen, um gewisse Ziele zu erreichen.

1. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.