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Diese Zielfonds sind gut für die private Altersvorsorge geeignet

Um privat für das Alter vorzusorgen, kommen verschiedene Anlageformen infrage, unter anderem auch Zielfonds. Diese sind als private Altersvorsorge generell gut geeignet, weil sie auf eine Absicherung des Anlagevermögens zum Ende der Laufzeit abzielen.

Zielfonds sind dadurch gekennzeichnet, dass sie eine feste Laufzeit haben. Dabei investieren sie zu Beginn eher in risikoreichere und renditestärkere Anlagen wie Aktien und schichten das Kapital der Anleger zum Ende der Laufzeit in sicherere Anlagen wie festverzinsliche Wertpapiere um. Deshalb eignen sich Zielfonds besonders gut zur privaten Altersvorsorge.

Zielfonds: Definition und Arten von Zielfonds

Zielfonds haben in der Regel eine feste Laufzeit und sind entweder Mischfonds oder Dachfonds. Dabei sind Mischfonds Investmentfonds, die sowohl in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere  und Geldmarkttitel   anlegen können als auch in Rohstoffe, Edelmetalle oder Immobilien. Die Fondsgesellschaften können die Verteilung der angelegten Gelder je nach Marktlage in bestimmten Grenzen variieren.

Dachfonds heißen Investmentfonds, die das Geld der Anteilseigner wiederum in Anteilen von Investmentfonds anlegen. Dabei stehen einem in Deutschland zugelassenen Dachfonds alle in Deutschland verfügbaren Investmentfonds offen: Das können Aktien-, Renten-, Geldmarkt-,  Misch- oder offene Immobilienfonds (= Immobilienfonds, bei dem man jederzeit ein- und aussteigen kann) sein.


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Ein Zielfonds investiert zu Beginn der Laufzeit je nach Marktlage überwiegend in risikoreichere und renditestärkere Anlagen wie zum Beispiel Aktien und schichtet zum Ende der Laufzeit die Gelder der Anleger in festverzinsliche Wertpapiere (z. B sichere Staatsanleihen) und Geldmarkttitel (festverzinsliche Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit) um. Damit richtet er sein Anlageziel (Erhalt des aufgebauten Kapitals) auf das Ende der Laufzeit aus.

Vor- und Nachteile von Dachfonds

Der Vorteil eines Dachfonds liegt für Anleger in einem breit gestreuten und aktiv gemanagten Portfolio. Der jeweilige Fondsmanager des Dachfonds kann für die abzudeckenden Marktsegmente die jeweils attraktivsten Fonds auswählen.

Allerdings stehen Dachfonds in dem Ruf, eine besonders teure Verwaltungsform von  Geldanlagen zu sein. Schließlich gibt es eine zusätzliche Managementebene – den Dachfondsmanager – der neben der Verwaltung der im Dachfonds enthaltenen Investmentfonds auch eine Verwaltungsgebühr kostet. Dies schmälert die Nettorendite der Investoren zwangsläufig.

Mischfonds haben geringere Kosten als Dachfonds

Zielfonds in der Form von Mischfonds streuen ihre Anlagen ebenfalls breit. Dabei fällt jedoch nur eine einfache Verwaltungsgebühr an, wie auch bei allen anderen Investmentfonds. Deshalb sind die Gesamtkosten von Mischfonds niedriger als die von Dachfonds, was sich positiv auf die Nettorendite von Mischfonds auswirkt.

Was am Ende der Laufzeit passiert

Zielfonds haben einen genau definierten Zieltermin. Einige dieser Fonds laufen nach Erreichen des Termins aber weiter, so dass Anleger ihr Geld noch weiter liegen lassen können. Bei anderen Zielfonds ist zum Ablaufdatum Schluss. Wiederum andere Zielfonds geben eine Zeitspanne für das Ende vor.

Dabei ist die Umschichtung des Fonds aus Aktien in sichere Papiere mit Ablauf des ersten Jahres der genannten Zeitspanne vollendet. Danach läuft der Fonds bis zur Fälligkeit als Geldmarktfonds weiter. Zudem sind Zielfonds offene Fonds, in die Anleger jederzeit ein- und aussteigen können.

Zielfonds mit Kapitalgarantie

In Deutschland werden derzeit zwei Arten von Zielfonds gehandelt: Zum einen sind es Fonds mit einer Kapitalgarantie und zum anderen Fonds ohne diese Zusicherung. Dabei geht die Kapitalgarantie zu Lasten der Rendite. In beiden Segmenten werden Zielfonds angeboten, die sich in ihren Laufzeiten stark unterscheiden. Dabei werden unter anderem Zielfonds angeboten, deren Laufzeit bis zum Jahr 2055 geht.

Mischfonds sind in der Regel besser geeignet

Insgesamt empfiehlt es sich eher, als Zielfonds einen Mischfonds auszuwählen als einen Dachfonds. Da auch Fondsmanager nur selten den Markt schlagen, gehen die zusätzlichen Verwaltungskosten eines Dachfonds eindeutig zu Lasten der Rendite. Auf jeden Fall aber sind Zielfonds hervorragend geeignet, damit sich Anleger wie Florian Huber eine private Altersvorsorge aufbauen können.

16. Juli 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Dr. Jürgen Nawatzki
Von: Dr. Jürgen Nawatzki. Über den Autor

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre war Dr. Jürgen Nawatzki u. a. als Finanzberater tätig und hat individuelle Lösungen zur Vorsorge, Immobilienfinanzierung und zum Kapitalaufbau für Privatkunden entwickelt. Als Autor möchte er seinen Lesern Informationen und Hintergrundwissen zu Wirtschafts- und Finanzthemen liefern.