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Dieser große Index zeigt, wohin deutsche Aktien steuern

Wer von der Wertentwicklung deutscher Aktienunternehmen an der Deutschen Börse profitieren will, hat die Qual der Wahl.

Hunderte Firmen sind im General- und im Primestandard gelistet, wobei eher letzterer infrage kommt, da hier die Mindestanforderungen und Transparenzregeln erheblich schärfer sind.

HDax – Definition des größten Primestandard-Index

Die größte Auswahl bietet hier der weniger bekannte HDax. Per Definition ist das der Sammelindex der Deutschen Börse, der sämtliche Werte der Sektoren-Indizes Dax, MDax und TecDax in sich vereint.


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Es handelt sich also um einen verbreiterten Index mit den größten deutschen Blue-Chip- und Midcap Unternehmen im Primestandard, vom Großkonzern bis zum inhabergeführten Softwarespezialisten. Der HDax umfasst dieser Definition zufolge insgesamt 110 Werte. Die Zahl ergibt sich aus den 30 Werten im Dax, den 50 im MDax und den 30 Werten im TecDax.

Von 100 Unternehmen auf 110

Die Bezeichnung HDax erklärt sich mit seiner Geschichte, H steht nämlich für Hundert. Ursprünglich hieß er Dax 100 und wurde 1994 erstmalig berechnet. Ziel war, die Entwicklung der 100 wichtigsten deutschen Aktien darzustellen. Er bestand zunächst aus dem Dax mit den 30 umsatzstärksten Unternehmen und dem MDax. Anders als heute umfasste der die 70 Titel, deren Börsenwerte unter denen des Dax lagen.

2003 wurde er auf 50 Werte verkleinert, die Deutsche Börse strukturierte um. Gleichzeitig wurde der SDax von 100 auf 50 Unternehmen reduziert und parallel der TecDax neu eingeführt. Da die kleinen Firmen des SDax außen vor blieben, enthält der HDax seitdem 110 Unternehmen aus den verschiedensten Branchen – von der Aareal Bank über Siemens bis zum Versicherer Talanx.

Normiert wurde der HDax genauso wie der Dax auf den Basiswert von 500, und zwar zum 30.12.1987. Allerdings wird er nicht im Sekundentakt, sondern jede Minute neu berechnet.

Dividendenkönige in einem Korb

Der Hauptvorteil des HDax: Mit seiner Größe gibt er einen Überblick über das Marktgeschehen der wichtigsten deutschen Titel. Nicht umsonst wird er gerne als Bezugsgröße verwendet, etwa um zu zeigen, wie hoch die Dividendenausschüttungen deutscher Firmen sind. Für 2016 ist die Rekordsumme von 41 Mrd. € im Visier.

Wer daran teilhaben will, kann dies zum Beispiel über einen ETF Indexfonds auf den Daxplus Maximum Dividend. In diesem speziellen Index werden nur die 20 dividendenstärksten Unternehmen aus dem HDax aufgenommen. Entsprechend spielt bei der Gewichtung die Dividendenrendite eine entscheidende Rolle. Abgesehen davon gibt es natürlich auch ETFs und Zertifikate rein auf den HDax.

Beim HDax haben Anleger alles auf einen Blick

Vorteilhaft ist der HDax auch bei Strategien wie der Trendfolge, etwa nach dem Konzept der Relativen Stärke. Dabei geht es grob um das Aufspüren starker Titel aus ebensolchen Märkten. Der HDax eignet sich mit seiner Größe eher als ein kleinerer Aktienkorb wie der des Dax, der im Vergleich erfahrungsgemäß zu einer schlechteren Performance führt.

Fragt man sich also, wohin die deutschen Unternehmen aktuell steuern, muss man nur auf den HDax schauen. Branchenbezogene Antwort gegeben die kleineren Sektorenindizes. Wer einen Überblick über alle gelisteten Unternehmen sucht, für den gibt es den alles umfassenden CDax. Der bildet das gesamte Geschehen im Prime- und im Generalstandard ab.

4. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.