MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2016 . . . Download hier ➜

Digitales Geldsystem: Die Abschaffung des Bargeldes

In den Medien und bei Experten wird der Ruf nach einer Abschaffung des Bargelds jetzt immer lauter.

Als Vorwand dafür werden meist die Kriminalität und die Erwirtschaftung von Schwarzgeld vorgeschoben. Doch nach Ansicht vieler Börsianer geht es um etwas ganz anderes.

Die endgültige Abschaffung des Bargeldes

Auch der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat sich jetzt zu Wort gemeldet und eine Abschaffung des Bargeldes gefordert.

Seiner Meinung nach wäre Bargeld nicht mehr zeitgemäß, teuer, würde den Zahlungsverkehr erschweren und nur den Drogenhandel und die Schwarzarbeit für „lichtscheue Gestalten“ vereinfachen.

Deshalb sollte das Bargeld gleichzeitig im Euroraum, den USA, Großbritannien und der Schweiz abgeschafft werden.

Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜

Diese Argumentation könnte ebenfalls ein reiner Vorwand sein. Kartenzahlungen sind keineswegs billiger, sondern der Zahlungsvorgang belastet den Verkäufer mit bis zu drei Prozent Gebühren.

Auch an den Kassen der Geschäfte würde es nicht schneller, sondern noch langsamer gehen, wenn wieder einmal die Karte eines Kunden nicht akzeptiert wird oder die Geheimzahl erst heraus gesucht werden muss. Ein Erlebnis, das ja bereits heute zum regelmäßigen Aufreger beim Einkauf zählt.

Der gläserne Bürger im digitalen Geldsystem

In Wirklichkeit geht es darum, das Bargeld deshalb abzuschaffen, damit Sie keine Möglichkeit mehr haben, sich dem Bankensystem in einer Krise zu entziehen. Sie sind dann auf Gedeih und Verderb an die Banken gebunden und könnten bei einer Bankenkrise nicht mehr Ihr Kapital in Form von Bargeld in Sicherheit bringen.

Außerdem kann man dann Ihre Finanzanlagen beliebig mit Negativzinsen oder Gebühren belasten, ohne dass Sie eine Ausweichmöglichkeit hätten.

Hinzu kommt, dass der Staat in der Lage wäre, Sie völlig zu überwachen, weil durch die Erstellung von Bewegungsprofilen jederzeit nachvollzogen werden könnte, wann Sie, wo, zu welchem Preis, was gekauft oder verkauft haben.

Stellen Sie es sich vor: In einem rein digitalen, also über Computertransaktionen laufenden, Geldsystem wird jeder zum „gläsernen Bürger“. Unser aller Totalüberwachung wäre damit ein Kinderspiel.

Unser Geldsystem baut auf Bargeld auf

Trotzdem wird es nicht so einfach sein, das Bargeld abzuschaffen, da unser ganzes Geldsystem auf Bargeld beruht.

Nur Bargeld gilt im Bundesbankgesetz als „Gesetzliches Zahlungsmittel“ mit Annahmezwang und wirklicher Geldeigenschaft, im Gegensatz zu Giralgeld, das nur eine Forderung auf Bargeld darstellt. Um dies zu ändern, bedürfte es also umfangreicher Gesetzesänderungen.

Fazit: Setzen Sie weiterhin auf Bargeld und andere physische Werte

Viele Anlageexperten raten Ihnen deshalb, auch weiterhin auf Bargeld zu setzen. Sie sollten nicht nur einen Teil Ihrer Fremdwährungen in bar besitzen, sondern auch einen Bestand an Eurobanknoten haben, um damit mindestens zwei Monate Ihres Lebensunterhalts finanzieren zu können.

Hinzu kommen noch Gold und Silber, die Sie nur in physischer Form (am besten Geldmünzen) besitzen sollten.

30. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich ist Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz. Sein Anliegen ist der Schutz von Anlegern, damit diese die nächste Krise sicher meistern können.