MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Direktbank oder Filialbank? Entscheiden Sie selbst

Der Begriff Depot taucht häufig im Zusammenhang mit Aktien und Wertpapieren auf. Denn ohne ein Depot ist der Handel mit Börsenwerten gar nicht möglich.

Jeder Anleger braucht ein Depot, um Aktien, Zertifikate oder andere Wertpapiere überhaupt kaufen zu können. Die Einrichtung eines Depots erfolgt bei einer Bank und ist problemlos möglich.

Was ist ein Depot?

Ein Depot ist ein spezielles Konto über das alle Geschäfte abgewickelt werden, die mit Wertpapieren und ihrem Kauf, Verkauf und ihrer Übertragung zu tun haben. Depotkonten dürfen nur von Finanzdienstleistungs- oder Kreditinstituten geführt werden, die für die Einrichtung des Kontos und die Verwahrung der Wertpapiere eine Gebühr verlangen dürfen und dies oft auch tun.

Einige Banken locken mit kostenloser Kontoführung, was Anleger zwar genau prüfen sollten, aber häufig ein gutes Angebot ist. Um ein Depot zu eröffnen, müssen sich Anleger zunächst für eine Bank entscheiden. Sie haben dabei die Wahl zwischen Direkt- und Filialbanken.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Direktbanken sind Banken, die kein Filialnetz und somit keine persönlichen Berater vor Ort bieten. Geldgeschäfte werden bei Direktbanken hauptsächlich über das Internet oder per Telefon geregelt.  Für ein Depot kann je nach Bankart über ein Online-Formular oder auch vor Ort die Eröffnung beantragt werden.

Schnelle Reaktionen dank Online-Banking

Es empfiehlt sich ein Depot zu nehmen, das telefonisch oder über das Internet geführt werden kann. So können Anleger schnell auf aktuelle Kursbewegungen reagieren und Papiere jederzeit kaufen oder verkaufen.

Direktbanken berechnen für die Einrichtung eines Depots häufig keine Gebühr, dafür müssen Anleger häufig für jeden Kauf oder Verkauf eine Provision bezahlen. Filialbanken bieten im Gegenzug häufig einen kostenlosen Handel an, dafür kostet die Einrichtung des Depots.

Für wen ein Depot bei einer Filialbank lohnt

Anleger sollten abwägen für welche Depot-Variante sie sich entscheiden. Gerade für unerfahrene Anleger kann ein Depot bei einer Filialbank mit Beratung vor Ort sinnvoller sein als eine Direktbank, bei der nur Online oder über das Telefon und ohne Hilfe geordert und verkauft werden kann. Erfahrenen Anlegern reicht häufig eine Direktbank.

Viele Filialbanken bieten zusätzlich zum Handel vor Ort die Einrichtung von Online-Banking an. Anleger sollten auf jeden Fall über die Einrichtung von Online-Banking nachdenken, da sie sonst im Handel an die Öffnungszeiten der Bank gebunden sind.

Jeder Anlagetyp findet das zu ihm Passende

Anleger sollten zudem die Kosten ihres Depots abwägen. Setzen sie auf eine langfristige Anlagestruktur und wollen ihre Wertpapiere in einigen Jahren handeln, empfiehlt sich die Gebührenzahlung für einzelne Trades. Bei wenigen Trades (also wenig Handel) sind diese nämlich gering. Für Anleger, die viel und regelmäßig mit ihren Wertpapieren handeln wollen kann eine einmalige Einrichtungsgebühr lohnen, wenn die einzelnen Trades kostenlos sind.

Angebote zu vergleichen und Kosten zu kalkulieren macht in jedem Fall Sinn. Auf diese Weise findet jeder Anleger das zu ihm passende Depot, das er bei einer Bank seines Vertrauens einrichten kann.

23. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.