MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Dirk Müller: Vom „Börsengesicht“ Mr. DAX zum Bestsellerautor und Finanzexperten

Dirk Müller hat es vom seinem Arbeitsplatz an der Börse Frankfurt in die Talkshows des deutschen Fernsehen geschafft. Er ist Buchautor und wird als Sachverständiger im Deutschen Bundestag angehört. Doch wie kam es dazu? Wie wurde Dirk Müller vom Börsenmakler zu Mr. DAX?

Dirk Müller: Der Weg zum Börsenmakler

Geboren wird Dirk Müller am 25.10.1968. Er wächst in Reilingen, in der Nähe von Heidelberg, auf. Nach dem Abitur macht Müller eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank in Mannheim.

Nach seiner erfolgreichen Prüfung zum Börsenhändler arbeitet er für verschiedene Firmen als Makler. Als amtlich vereidigter Börsenmakler wechselt er 1998 ans Parkett der Frankfurter Börse für die Firma ICF Systems AG.

Ein Foto macht Dirk Müller zu Mr. DAX

Beim Aufstieg Müllers in die Medien hat der Zufall ein wenig geholfen. Als 1999 der Bundesfinanzministers Oskar Lafontaine zurücktritt, reagiert die Börse mit einem Kursanstieg. Dirk Müller hat zu diesem Zeitpunkt seinen Arbeitsplatz direkt unter der Kurstafel. Sein lachendes Gesicht mit der Kursentwicklung im Hintergrund wird am nächsten Tag in mehreren Zeitungen veröffentlicht, um die gute Stimmung an der Börse darzustellen.

Von nun an liefert Müller immer wieder das „Gesicht zur Kursentwicklung“. Mal lachend, wenn die Kurse steigen, mal mit gefalteten Händen vorm Mund, wenn die Kurse in den Keller gehen. Müller Gesichtsausdrücke werden zum Stimmungsbarometer der Deutschen Börse.

Dirk Müllers: Vom „Börsengesicht“ zum Finanzexperten

Der Wandel vom Parketthandel zum elektronischen Xetra-Handel im Jahr 2008 wird von ihm kritisch beäugt und er hält dazu mehrere Vorträge.  Bald gibt Dirk Müller auch Interviews im Börsenfernsehen und wird zu Talkshows als Börsenexperte eingeladen.

2009 erscheint sein erstes Buch „Crashkurs“. Müller beschäftigt sich in seinem Werk kritisch mit den Vorgängen der Finanzkrise, die seit 2007 die Weltwirtschaft in Atem hält. Das Buch wird ein Bestseller. Sein nächstes Buch „Cashkurs“ wird 2011 veröffentlicht.

Müllers Meinung ist mehr gefragt, er schafft es in die großen Talkshows zur Hauptsendezeit. Er diskutiert mit Günther Jauch über die Zukunft Europas, ist zu Gast bei Maybrit Illner und Beckmann. 2011 und 2013 wird Müller als Sachverständiger zu Anhörungen des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages eingeladen. Im Frühjahr 2014 gibt Dirk Müller GeVestor ein Interview über die Chancen für Privatanleger an der Börse.

Dirk Müller: Ein Medienmensch mit kontroversen Thesen

In seinem 2013 erschienenen Buch „Showdown“ übt Müller heftige Kritik an der Politik und dem Umgang mit der Eurokrise. Darin zeichnet er ein düsteres Bild und prophezeit den Zusammenbruch des Währungssystems. Damit handelt er sich auch einige Kritik ein: Im Spiegel werden Müllers Thesen als „abenteuerliche Verschwörungstheorien“ (Spiegel Online vom 30. April 2013) abgetan und stellt viele seiner Thesen in Frage.

Dirk Müller ist ein Medienmensch und äußert seine Meinung. Er versteht es, komplexe Sachverhalte in verständliche Worte zu fassen und das Interesse seiner Leser und Zuhörer zu wecken. Ob Müller nun mit all seinen Thesen wirklich richtigliegt, sei dahingestellt. „Mr. DAX“ ist in jedem Fall eine erfreuliche Bereicherung der Medienlandschaft, wenn es um das sonst so trockene Thema Wirtschaft geht.

2. April 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rüdiger Dalchow. Über den Autor

Seit 1995 ist er selber aktiv an den Märkten tätig und hat dabei sowohl Hochs als auch Tiefs erlebt. Aus dieser Erfahrung heraus ist es sein Ziel, dem privaten Anleger oftmals zu kompliziert dargestellte Zusammenhänge an der Börse möglichst einfach, aber dennoch effektiv näherzubringen. Seit 2011 führt sein Blog www.aktienhandel-einsteiger.de mit interessanten Fachartikeln und Interviews durch das Aktiendickicht.