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Discount-Zertifikate: Größere Sicherheit, aber begrenzte Gewinne

Vielen Anlegern, die bislang noch nicht oder nur kaum in Aktien investiert sind, fällt ein Einstieg oder die Aufstockung schwer.

Die Grundsituation an den Märkten sowie zahlreiche schwerwiegende Krisen rund um den Globus hemmen die Investoren heutzutage.

Wenn auch Sie zu diesen Anlegern gehören, gibt es für Sie aber dennoch eine gute Möglichkeit zu investieren und dennoch ruhig schlafen zu können.

Denn: Wenn Sie davon ausgehen, dass die Aktienkurse mittelfristig steigen werden, kurzfristig jedoch Korrekturen möglich sind, bietet sich für Sie ein Investment mit Sicherheitspuffer an.

Sie gewinnen sogar, wenn sich der Markt nicht bewegt

In unsicheren Marktphasen ist es oft besser, den gewünschten Basiswert (in unserem Fall: Aktien) mit einem Rabatt zu kaufen.

Es gibt an der Börse entsprechende Zertifikate mit Rabatt (englisch: „Discount“). Statt der Aktie oder des Index-Fonds kaufen Sie einfach ein Discount-Zertifikat.


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Der Vorteil: Selbst in stagnierenden Marktphasen kassieren Sie attraktive Gewinne.

Ein Discount-Zertifikat richtet sich stets nach dem Basiswert (z. B. Aktie, Index, Rohstoff, Edelmetall). Sie können sich also aussuchen, welcher Wert Ihrem Discount-Zertifikat zugrunde liegen soll; diesen nennt man „Basiswert“.

Der Gewinn ist allerdings begrenzt

Allerdings erhalten Sie den Rabatt nicht ohne Gegenleistung. Schließlich muss auch die Bank, die ein solches Discount-Zertifikat herausgibt (der „Emittent“), etwas davon haben.

Diese Gegenleistung erbringen Sie als Käufer eines Discount-Zertifikats durch einen Verzicht auf unbegrenzte Gewinne. Die Gewinne sind nämlich gedeckelt, sprich: nach oben begrenzt.

Da Deckel auf Englisch „cap“ heißt, spricht man bei Discount-Zertifikaten von einem „Cap“. Das ist die Schwelle, ab der der Kurs Ihres Discount-Zertifikats nicht mehr steigt. Der Cap ist der maximale Wert, den der Kurs Ihres Discount-Zertifikats erreichen kann.

Bei Aktien gibt es für die Bank (Emittent) eine weitere Finanzierungs-Quelle: Während die Aktien-Besitzer in den Genuss einer Dividende kommen, gehen Zertifikate-Besitzer leer aus.

Tipp: Bei Aktien mit sehr hohen Dividenden kann ein Discount-Zertifikat an Attraktivität einbüßen. So kommt z. B. die Allianz-Aktie auf eine Dividenden-Rendite von 4,5%.

Ein Discount-Zertifikat müsste einen hohen maximalen Gewinn und einen großen Rabatt auf den Kurs bieten, um den Verzicht auf die Dividende auszugleichen.

Wenn Sie zwischen Aktie und Discount-Zertifikat wählen, sollten Sie daher die Dividende mit einkalkulieren.

Bei fallenden und stagnierenden Märkten eine gute Wahl

Discount-Zertifikate sind in Phasen eines starken Aufwärtstrends (wegen der begrenzten Gewinnmöglichkeiten) die schlechtere Alternative im Gegensatz zu direkten Investments.

Wenn Sie jedoch von leicht steigenden, stagnierenden oder leicht fallenden Märkten ausgehen, sind Discount-Zertifikate gegenüber direkten Investments die bessere Wahl.

Discount-Zertifikate können Sie übrigens entweder über die Börse oder im außerbörslichen Handel mit den Emittenten handeln.

9. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.