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Diskontsatz der Deutschen Bundesbank: Erklärung auf einen Blick

Der Diskontzinssatz ist ein Zinssatz für Wechselkredite. Man nennt deswegen Wechselkredite auch ganz einfach Diskontkredite.

Bis ins Jahr 1999 wurde der Diskontsatz von der Deutschen Bundesbank festgelegt..

Im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion gingen alle geldpolitischen Befugnisse auf die Europäische Zentralbank über.

Im Zuge dessen wurde der Diskontsatz der Deutschen Bundesbank abgeschafft und durch den Basiszinssatz ersetzt.

Die Deutsche Bundesbank: Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland und damit die „Bank der Banken“.

Sie wurde am 26. Juli 1957 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Seit 1999 ist die Deutsche Bundesbank Teil des Eurosystems.

Mehr zum Thema: Notenbank: Die Bundesbank in der Geschichte


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Das bedeutet, dass sie zusammen mit den anderen nationalen Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank für den Euro verantwortlich ist.

Im Zuge der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion hat die Deutsche Bundesbank viele ihrer vorherigen Aufgaben an die Europäische Zentralbank abgetreten.

Die Hauptaufgabe der Deutschen Bundesbank ist es, die Stabilität des allgemeinen Preisniveaus zu sichern.

Das geht allerdings nicht allein: In ihrer Stabilitätspolitik ist die Deutsche Bundesbank auf die Unterstützung durch die Finanz-, Wirtschafts- und Lohnpolitik der Regierung angewiesen.

Außerdem sorgt die Bundesbank dafür, die geldpolitischen Beschlüsse des Rats der Europäischen Zentralbank in Deutschland umzusetzen.

Diskontzinssatz der Deutschen Bundesbank

Der Begriff Diskontsatz kommt von dem lateinischen Wort „discomputare“, das „abrechnen“ bedeutet.

Der Diskontsatz ist grundsätzlich der Zinssatz, zu dem eine Bank Wechsel an die Zentralbank verkaufen kann.

Bis 1999 war der Diskontsatz der Zinssatz, den die Bundesbank für die Gewährung eines Diskontkredits berechnete.

Die Festsetzung des Diskontzinssatzes und zudem des Lombardsatzes war die traditionelle Hauptaufgabe der Bundesbank. Der Diskontsatz war mitunter der niedrigste Kreditzins der Bundesbank.

Mit dem Übergang der Zuständigkeit für die Geldpolitik auf die Europäische Zentralbank wurde das Diskontgeschäft vollständig eingestellt.

Fast alle geldpolitischen Befugnisse der Deutschen Bundesbank gingen auf das Europäische System der Zentralbanken über.

Seit dem 1. Januar 1999 wurde der Diskontsatz durch den sogenannten Basiszinssatz ersetzt.

Mehr zum Thema: Basiszinssatz: Grundlage zur Berechnung von Verzugszinsen

Die Ablösung des Diskontzinssatzes durch den Basiszinssatz wurde zunächst durch das Diskontsatz-Überleitungsgesetz (DÜG) geregelt.

Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts wurde der Basiszinssatz mit Wirkung ab dem 1. Januar 2002 für die meistens Anwendungsbereiche direkt ins Bundesgesetzbuch übernommen. Das Diskontsatz-Überleitungsgesetz wurde am 4. April 2002 komplett aufgehoben.

Nur die amerikanische Zentralbank Federal Reserve und die Bank of Japan betreiben noch das Diskontgeschäft. Dort gilt es allerdings nicht als zentrales Steuerungsinstrument.

12. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.