MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Diversifikation: Gold als Depotbeimischung geeignet

Der Goldpreis hat sich in den vergangenen Jahren stetig nach oben entwickelt.

Viele Anleger fragen sich daher immer häufiger, ob bei der Diversifikation Gold eine größere Rolle im Depot spielen sollte.

Gold kommt häufiger in der Industrie zum Einsatz

Gold ist nicht nur als Krisenwährung beliebt, sondern wird auch als Rohstoff in der Schmuckindustrie immer häufiger eingesetzt. Vor allem in Schwellenländern wie in Indien und China kennt der Hunger nach Gold kaum Grenzen.

Der Grund: In den beiden wachstumsstarken Ländern steigt das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen, wodurch auch der private Konsum und damit die Nachfrage nach Goldschmuck steigen.

Zusammen sind beide Länder für mehr als 50% der Nachfrage aus der Schmuckindustrie verantwortlich.

Daneben gehört auch die Elektronikindustrie zu den großen Verbrauchern des Edelmetalls. Ursächlich hierfür sind die sehr guten Kontakteigenschaften und die Korrosionsbeständigkeit von Gold.

Diversifikation: Gold als Depotbeimischung empfohlen

Dennoch ist die Frage berechtigt, ob sich Gold auch zur Risikostreuung eignet und Wertschwankungen im Depot ausgleichen kann.

Tatsächlich ist Gold gerade in Zeiten von Finanzkrisen und extremen Währungsschwankungen wertbeständiger als andere Finanzanlagen. Darum eignet sich bei der Diversifikation Gold durchaus als Depotbeimischung.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Für den Privatanleger stellt sich die Frage, wie viel und in welcher Form in Gold angelegt werden soll. Finanzexperten raten zu einem Goldanteil von 10 bis 15% im Depot.

Mehr zum Thema: Diversifikation: Gold als Investment richtig nutzen

Goldanlage in Münzen und Barren

Dabei hat der Anleger die Qual der Wahl. Geld lässt sich zum Beispiel in Goldbarren, Goldmünzen, Gold-Investmentfonds, Gold-ETFs oder Minen-Aktien anlegen.

Bei Goldmünzen raten Finanzexperten zu Krügerrand (Südafrika), Maple Leaf (Kanada), Wiener Philharmoniker (Österreich), American Gold Eagle (USA), American Buffalo (USA), Britannia (England) und Panda (China).

Goldmünzen haben den Vorteil, dass diese auch in Krisenzeiten gut handelbar sind.

Nachteilig wirken sich die vergleichsweise hohen Anschaffungs- und Aufbewahrungskosten aus, denn Goldmünzen sollten im Tresor aufbewahrt werden.

Allerdings bieten inzwischen einige Sparkassen – beispielsweise die Sparkasse Pforzheim Calw – ein kostenfreies „Goldkonto“ an, so dass das Gold kostenfrei im Sparkassentresor gelagert werden kann.

Goldaktienfonds nur begrenzt empfehlenswert

Daneben gibt es noch die Möglichkeit in Goldaktienfonds zu investieren. Diese Fonds kaufen Aktien von Minengesellschaften wie Barrick Gold.

Das Risiko: Goldminenaktien steigen nicht automatisch, wenn der Goldpreis steigt. Auch steigende Produktions- und Abbaukosten spielen eine große Rolle, was sich nachtteilig auf den Aktienkurs auswirken kann.

Gold-Zertifikate eignen sich zur Absicherung von Währungsrisiken

Daneben gibt es noch die Möglichkeit, in Gold-Zertifikate zu investieren. Gold-Zertifikate haben den Vorteil, dass es keine Management- oder Lagerkosten gibt. Gold-Zertifikate vollziehen die Entwicklung des Goldpreises mit.

Zudem kann sich der Anleger mit Gold-Zertifikaten gegen etwaige Währungsunsicherheiten absichern, was ein entscheidender Vorteil sein kann. Denn der Goldpreis wird in US-$ pro Feinunze festgelegt.

Mehr zum Thema: Gold als Alternative für Währungen und als Steuer-Spar-Chance

Der Nachteil: Geht der Emittent (zum Beispiel die Bank) pleite, sind auch Gold-Zertifikate wertlos.

Die insgesamt wohl sicherste Möglichkeit, in Gold zu investieren, ist die Anlage in Goldbarren oder Goldmünzen.

Der Depotanteil sollte dabei jedoch nicht die Marke von 10 bis 15% übersteigen. Zwar gilt Gold als sicherer Hafen, dennoch ist auch das Edelmetall Kursschwankungen ausgesetzt und ein Spekulationsobjekt.

27. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands