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Diversifikation von Fonds: Verringerung des Risikos

Wer einen guten und sicheren Vermögensaufbau durchführen möchte, sollte sein Kapital nicht nur auf ein Pferd setzen.

Dabei ist nicht nur das Investieren in zwei oder drei Aktien gemeint, sondern auch das Nutzen von Investmentfonds.

Warum sollen Gelder in Fonds gestreut werden?

Diese Anlageklasse ermöglicht es, die Gelder noch viel breiter zu streuen und so weniger Schwankungsanfälligkeit und damit etwas mehr Sicherheit in das Portfolio zu bringen.

Investmentfonds sind Wertpapiere, bei denen das Vermögen in mehrere Anlagebereiche investiert wird – wie zum Beispiel in Staatsanleihen, Immobilien, Geldmarktpapiere, Rohstoffe oder Aktien.

So investiert ein Aktienfonds beispielsweise nicht nur in eine Aktie, sondern auch in verschiedene Aktien einer bestimmten Region oder Branche.

Trotzdem ist auch bei Investmentfonds eine Streuung des Kapitals sinnvoll, eine Diversifikation.

Denn durchlebt die ausgewählte Branche ein Tief und der Anleger hält lediglich Anteile an einem Aktienfonds dieser Branche, verliert er Kapital.


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Der Begriff Diversifikation in der Finanzwelt

Wenn Kapital sicher angelegt und vermehrt werden soll – speziell beim Vermögensaufbau – kommt kein Anleger am Begriff der Diversifikation vorbei.

Unter Diversifikation versteht man, dass einmalige Zahlungen oder laufende Sparbeträge nicht nur in eine Einzelanlage investiert werden, sondern gestreut auf verschiedene Anlagen.

Damit soll ein großer Verlust oder gar Totalverlust bei einem Investment in lediglich eine Anlage vermieden werden.

Das Risiko des Portfolios lässt sich also durch Diversifikation minimieren, indem die zusätzlichen Wertpapiere unterschiedlich riskante Anlageformen darstellen, die im besten Fall kaum miteinander korrelieren.

Wie ist eine Diversifikation bei Fonds möglich?

Vor einer Investition sollte sich jeder Anleger fragen, was für ein Investmenttyp er ist – risikoavers oder risikofreudig?

Das Ziel des Anlegers sollte ebenso feststehen: Hohe Rendite oder niedrige Rendite mit Sicherheit?

Ein risikoscheuer Anleger sollte den größten Teil des Gesamtkapitals – 75 Prozent – in sichere Anlagen investieren.

Es gilt aber auch hier zu diversifizieren. Das heißt, er sollte beispielsweise in zwei verschiedene Rentenfonds (Anleihen) sicherer Industriestaaten investieren und zusätzlich einen Geldmarktfonds ins Portfolio aufnehmen.

Die verbleibenden 25 Prozent können für eine bessere Rendite in zwei Aktienfonds mit unterschiedlicher Branchengewichtung investiert werden.

Risikofreudigere Anleger, die auf eine höhere Rendite spekulieren, werden einen Großteil ihres Vermögens in Aktienfonds anlegen – 75 Prozent.

Allerdings muss auch hier das Kapital auf verschiedene Aktienfonds – mindestens drei – gestreut werden.

Die Branchen, aber auch die Regionen sollten verschieden sein, um so eine Diversifikation zu erreichen.

Die restlichen 25 Prozent des Gesamtkapitals sollten allerdings in Rentenfonds (Anleihen) oder Geldmarktfonds als Sicherheitspuffer angelegt werden.

15. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Michael Kempe
Von: Michael Kempe. Über den Autor

Der diplomierte Betriebswirt (FH) und ausgebildete Finanzjournalist beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Kapitalmarkt – im Besonderen mit Aktien, Fonds und CFDs.