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Diversifikation: Breite Aufstellung ist das A und O

Diversifikation gilt als Zauberwort bei der Geldanlage.

Denn nur wer sein Kapital sowohl in Wertpapieren als auch in Rohstoffen oder Immobilien anlegt, kann von unterschiedlichen Wertentwicklungen profitieren und gleichzeitig das Verlustrisiko begrenzen.

Doch das ist leichter gesagt als getan, schließlich muss erst einmal genügend Kapital zum Aufteilen vorhanden sein, dann muss eine geeignete Auswahl getroffen werden.

Diversifikation: breite Aufstellung bietet die besten Chancen

Wer neben Aktien und Anleihen Immobilien, Gold und Rohstoffe im Portfolio hat, ist breit aufgestellt.

In der Praxis definiert man diesen Mix jedoch schon als Wealth Management.

Für die Mehrheit der Anleger dürfte ein Depot mit Aktien- und Anleiheanteil ausreichen. In Immobilien investieren zudem viele – zumindest indirekt – ohnehin in Form ihres Eigenheims.

Wer dann über Aktienfonds, Zertifikate oder Exchange Traded Funds die wichtigsten Weltregionen abdeckt, legt diversifiziert an.


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Mehr dazu: Diversifikation: gestreut in Branchen investieren – so geht’s

Einzelinvestment oder Gesamtmarkt?

Für die langfristige Vermögensbildung ist es sinnvoll, marktbreit zu investieren.

Eine Beteiligung an der Gesamtentwicklung der Ökonomie ist am einfachsten über ein Indexprodukt darstellbar – auch wenn man sich damit etwas von möglichen Ertragsspitzen einzelner Anlagen nimmt.

Für eine gewisse Zeit kann ein Anleger mit etwas Glück natürlich mit einem Einzelinvestment mehr Rendite erzielen als am Gesamtmarkt.

Doch auf Dauer läuft dieser Investor ständig Gefahr, aufgrund fehlender Informationen suboptimale Entscheidungen zu treffen. Zudem müssen Anleger bei Einzelinvestments permanent auf dem Laufenden bleiben.

Dazu haben die meisten weder Zeit noch Lust. Außerdem ist es ziemlich unrealistisch zu glauben, dass ein Privatanleger bei der Suche nach ertragsstarken Investments mit Profis gleichziehen kann.

Studien zufolge schaffen es selbst die meisten Profis unter den Fondsmanagern nicht, auf Dauer besser als die Börsenindizes abzuschneiden.

Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass Investoren dazu neigen, zu viel Kapital in ihrem Heimatland anzulegen, weil sie sich dort am besten auskennen.

Damit erreichen sie oftmals eine zu geringe Streuung der Anlagerisiken, da sie zu stark von der Entwicklung eines Landes abhängen.

Fallstrick Depotstruktur

Um über die breite Aufstellung bei der Diversifikation eine ausgeglichene Risikostreuung im Depot zu erreichen, müssen sich Anleger auch immer wieder mit der Struktur ihres Depots auseinandersetzen und diese gegebenenfalls anpassen.

Denn die Depotstruktur kann sich im Laufe der Zeit verändern: Wenn beispielsweise der Aktienanteil aufgrund gestiegener Börsenkurse größer geworden ist, kann es sinnvoll sein, Gewinne mitzunehmen.

Dadurch können Anleger den entsprechend ihrer persönlichen Risikoneigung gewählten Aktienanteil konstant halten. Finanzberater empfehlen, die Struktur des Depots etwa alle 6 Monate zu überprüfen.

Wichtig ist auch, dass die Depotstruktur zur eigenen Risikoneigung passt. So ergibt eine Aktienquote von 80 Prozent beispielsweise keinen Sinn für einen Anleger, der sich als sicherheitsorientiert beschreibt.

Ein spekulativer Investor dagegen sollte neben einem Sparbuch mindestens auch Aktien und Anleihen besitzen.

10. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Petra Hoffknecht
Von: Petra Hoffknecht. Über den Autor

Petra Hoffknecht arbeitet als freiberufliche Wirtschafts- und Finanzjournalistin. Sie schreibt regelmäßig für das Handelsblatt, die VDI Nachrichten, Magazine des Sparkassenverlags und diverse Regionalzeitungen wie beispielsweise die Neue Osnabrücker Zeitung oder die Südwest Presse in Ulm.