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Aktien: Dividende als Indikator für Sicherheit

Alle Jahre wieder kommt die Zeit der großen Hauptversammlungen, und Aktionäre freuen sich dann auf die Dividende.

Dabei fallen Dividenden nicht jedes Jahr gleich hoch aus.

Mehr zum Thema: Was genau ist eine Dividende?

Die Schwankungen der Dividendenhöhe sind zum Beispiel der Tatsache geschuldet,

dass die Gewinne der Unternehmen nicht beständig, sondern variabel sind.

Doch was bedeutet die Höhe einer Dividende eigentlich für den Aktionär –

nur eine ausgeschüttete Summe, oder kann er noch anderweitig davon profitieren?

Dividenden – Indikatoren für die Sicherheit von Aktien?

In gewissem Maße kann die Höhe der Dividende ein Indikator für die Lage eines Unternehmens sein.

Somit ist die Dividende manchmal auch ein Hinweis auf die kommende Performance der Aktiengesellschaft und auf die Sicherheit der Aktien.

Hundertprozentige Aussagen lassen sich anhand von Dividenden natürlich nicht treffen. Allerdings bestimmt nicht nur die Höhe des Gewinns die Höhe der Dividende.


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Darüber hinaus gibt es weitere Faktoren, welche einen Einfluss auf die Dividendenhöhe haben und die für den Anleger von Interesse sein können.

Faktor 1: der Gewinn

Die Grundvoraussetzung für die Ausschüttung von Dividenden ist, dass ein Gewinn erzielt wurde, von dem ein Teil an die Aktionäre ausgeschüttet werden kann – ohne Gewinn also keine Dividende.

Allerdings ist der Umkehrschluss nicht zwingend gültig. Zahlt ein Unternehmen keine Dividende an seine Aktionäre, so ist dies nämlich nicht in jedem Fall ein Hinweis auf mangelnde Gewinne.

Faktor 2: Zukunftsziele

Der Grund für eine fehlende Ausschüttung könnte auch sein, dass das Unternehmen Investitionen für die Zukunft tätigen möchte. Dafür werden manchmal Gewinne einbehalten oder eine Entschuldung wird vorangetrieben.

In beiden Fällen würde sich dies für den Aktionär langfristig vermutlich positiver auswirken als eine direkte Gewinnausschüttung.

Somit sind die aktuellen Ziele eines Unternehmens bezüglich Expansion, Modernisierung und soliden Finanzer für die Höhe von Dividenden mitentscheidend.

Faktor 3: die Branche

Auch die Branche kann eine Rolle spielen. Versorgungsunternehmen schütten zum Beispiel höhere Dividenden aus.

Sofern keine Unternehmensübernahmen geplant sind, müssen in der Regel auch keine hohen Summen in den laufenden Betrieb investiert werden und sie können oft nicht mehr viel wachsen.

Anders sieht es zum Beispiel bei Technologieunternehmen aus. Diese müssen tendenziell stetig und viel in Forschung und Entwicklung investieren und verfügen somit über ein Wachstumspotential.

Daher werden hier häufig vergleichsweise geringe Dividenden ausgeschüttet.

Faktor 4: der Vorstand und seine Informationspolitik

Es existiert noch einen weiterer Faktor, der für die Höhe von Dividenden verantwortlich ist: der Vorstand beziehungsweise dessen Informationspolitik.

Bevor die Höhe der Dividenden in der Hauptversammlung mit einer einfachen Mehrheit beschlossen wird, macht der Vorstand zunächst einen entsprechenden Vorschlag.

Die vorgeschlagene Höhe der Dividenden wird dabei vom Vorstand unter Berücksichtigung der aktuellen und prognostizierten Lage und Performance des Unternehmens gewählt.

Eine höhere Dividende könnte somit für eine positive Situation und Prognose sprechen, eine niedrige beziehungsweise gar keine für eine schlechte Verfassung des Unternehmens.

Allerdings verfolgt der Vorstand mitunter eine Informationsstrategie. Schließlich dienen Dividenden ja auch als Indikator für die Sicherheit von Aktien des Unternehmens.

Ein Unternehmen kann die Dividenden aber auch nutzen, um sich die Gunst der Aktionäre zu sichern. So könnten hohe Dividenden in Krisenzeiten beispielsweise dazu verhelfen, dass Aktionäre dem Unternehmen treu bleiben.

Resümee

Es ist nicht immer einfach, die Dividenden richtig zu deuten. Sie können für den Anleger dennoch wichtige Hinweise auf die aktuelle Situation sowie die Ziele eines Unternehmens sein.

Mehr zum Thema: Dividenden: Ein Schlüssel zum Anlageerfolg

Ein genauerer Blick und etwas Recherche zum Zustandekommen der Dividendenhöhe können sich jedenfalls lohnen.

16. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.