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Dividende bei Kurs-Index-Zertifikaten – Emittent behält Dividende ein

Index-Zertifikate werden immer beliebter. Der Privatanleger kann so direkt an Kursbewegungen einzelner Kursindices wie denen des DAX profitieren.

Der große Vorteil von Index-Zertifikaten liegt in der Risikostreuung, da nicht in einzelne Unternehmen, sondern in einen Index investiert wird.

Index-Zertifikate bilden den Index im Verhältnis von 1:1 ab, eine tragende Rolle kommt dabei dem Bezugsverhältnis zu, welches in der Regel 1:100 beträgt.

Mehr dazu: Index-Zertifikate – Einfach erklärt

Bei der Auswahl der verschiedenen Index-Zertifikate hat der Anleger die Wahl zwischen zwei Arten: Kurs- und Performance-Index-Zertifikate. Dabei spielt beispielsweise die Dividende bei Kurs-Index-Zertifikaten eine große Rolle.

Dividende bei Kurs-Index-Zertifikaten sorgt für fallende Kurse

Bei Performance-Index-Zertifikaten fließt die Dividende in den Kurs mit ein, bei Kurs-Index-Zertifikaten dagegen nicht – die Dividende bei Kurs-Index-Zertifikaten bleibt beim Emittenten.


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Da die Kurse der im Index vertretenen Papiere am Ausschüttungstag um den Dividendenabschlag fallen, hat die Dividende bei Kurs-Index-Zertifikaten auch Auswirkungen auf den Kurs-Index, der dabei ebenfalls leicht sinkt.

Bei Performance-Index-Zertifikaten wird die ausgeschüttete Dividende wieder in den Index eingerechnet, so dass der Anleger im vollen Umfang von der Ausschüttung profitiert.

Daher sollte sich der Anleger stets im Vorfeld informieren, um welchen Typ es sich beim betreffenden Index-Zertifikat handelt. Mit Performance-Index-Zertifikaten fährt der Anleger aufgrund der Dividendenberücksichtigung in der Regel besser.

Bei einer Dividendenrendite von 4 bis 6 Prozent bei manchen DAX-Werten kann dies zu deutlichen Abweichungen in Bezug auf die Performance führen.

Da der Anleger durch den Erwerb der Index-Zertifikate eine 1:1 Abbildung des Index erhält, kann er die Dividendenausschüttung steuerfrei einstreichen. Dies ist insbesondere im Vergleich zum Direktinvestment in Aktien ein Vorteil.

Vorteile von Index-Zertifikaten

Index-Zertifikate bieten nicht nur eine kostengünstige Möglichkeit, in einen Aktienindex zu investieren, sondern beinhalten für Anleger auch die Möglichkeit einer Risikostreuung. Das Risiko wird de facto auf mehrere Aktien verteilt.

Zudem sind Index-Zertifikate einfach und transparent. Der Kurs der Zertifikate entspricht meist dem aktuellen Indexstand.

Daneben weisen Investitionen in Index-Zertifikate auch steuerlichen Vorteil auf, da die Dividenden in Performance-Index-Zertifikaten steuerfrei eingerechnet werden.

Nachteile von Index-Zertifikaten

Durch die breite Risikostreuung und die damit verbundene Verteilung auf mehrere Unternehmen, fließen natürlich auch schwache Werte in den Index mit ein, wodurch die Performance leiden kann.

Das geminderte Risiko reduziert oft auch die Gewinnchancen. Zudem ist ein Zertifikat rein rechtlich gesehen eine Anleihe.

Zertifikate und Anleihen unterliegen nicht dem Einlagensicherungsfonds. Das heißt, bei einer Pleite des Emittenten ist das Geld weg.

Mehr dazu: Verschiedene Indexinstrumente und wie sie funktionieren

Fazit: Index-Zertifikate bieten durchaus gute Renditechancen zu einem annehmbaren Risiko, jedoch sollte sich der Anleger bei der Typ-Auswahl wohl eher für einen Performance-Index entscheiden.

8. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands