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Dividende Definition: Gewinnanteil für Gesellschafter eines Unternehmens

Die Dividende ist der Anteil des Gewinns, den ein Unternehmen an seine Gesellschafter auszahlt. Sie wird pro Aktie bzw. pro Geschäftsanteil angegeben (z. B. 3,50 Euro je Aktie).

Aktionäre erhalten im Gegensatz zu Anleihebesitzern keinen vorher vereinbarten Zins, sondern werden als Teilhaber des Unternehmens bei der Ausschüttung des Gewinns beteiligt.

Vom Bilanzgewinn abhängig

Das Unternehmen muss allerdings nicht den gesamten Jahresgewinn an seine Aktionäre ausschütten. Einen Teil des Gewinns behält es Unternehmen in der Regel für sich (Gewinnthesaurierung), um davon zum Beispiel Schulden zu tilgen oder Investitionen zu finanzieren.

Da der Gewinn von Jahr zu Jahr schwankt, kann auch die Höhe der Dividende mehr oder weniger stark schwanken. Anders als der Zins ist die Dividende vom Bilanzgewinn des jeweiligen Geschäftsjahres abhängig.

Dabei kann es natürlich auch passieren, dass für ein oder mehrere Jahre keine Dividende ausgeschüttet wird, weil der Gewinn als zu gering erachtet wird oder gar kein Gewinn erzielt wurde.


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Mehr dazu: Dividenden-Ausschüttung: Was man darunter versteht

Hauptversammlung beschließt    

Die jährlich stattfindende Hauptversammlung (HV) beschließt auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat die Höhe der Dividende.

Ein großer Teil der Hauptversammlungen findet im Frühjahr statt (Bilanzsaison), weil viele Unternehmen dann ihre Bilanzen für das abgelaufene Kalenderjahr vorliegen haben.

Es gibt aber auch Unternehmen, bei denen das Geschäftsjahr nicht mit dem Kalenderjahr identisch ist (z. B. Geschäftsjahr vom 1.4. bis 31.3.). Anders als in Deutschland wird z. B. in den USA die Dividende quartalsweise ausgezahlt (Quartalsdividende).

Dividendenpolitik und -rendite

Wie hoch die Dividende ausfällt, hängt von der Strategie bzw. den Prioritäten des Unternehmens ab.

Als Dividendenrendite bezeichnet man die Dividende in Relation zum Aktienkurs: z. B. bedeutet eine Dividende von 4,00 Euro je Aktie bei einem Kurs von 80 Euro eine Dividendenrendite von 5%.

Unternehmen, die sich entschulden müssen oder stark wachsen bzw. hohen Investitionsbedarf haben, schütten in der Regel eher wenig oder für einige Jahre sogar keine Dividende aus.

Wer wenig Wachstum bzw. Investitionsbedarf aufweist, kann dagegen mehr ausschütten.

Besteuerung als Kapitaleinkünfte

Im Deutschen Aktienindex (DAX), in dem die 30 größten börsennotierten deutschen AGs Deutschlands gelistet sind, liegt die Dividendenrendite bei den allermeisten Aktien zwischen 1% und 5%.

Am Tag nach dem Abzug der Dividende lautet die Börsennotierung „ex Dividende“. Entsprechend der Einteilung in Vorzugs- und Stammaktien gibt es neben der klassischen Stammdividende auch die (bevorrechtigte) Vorzugsdividende.

Bei Privatpersonen unterliegen  Dividenden als „Einkünfte aus Kapitalvermögen“ der Abgeltungssteuer.

10. Dezember 2012

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Bernd Frank
Von: Bernd Frank. Über den Autor

Bernd Frank hat sein finanzwirtschaftlichen Hintergrund beim Handelsblatt und der Nachrichtenagentur Reuters über lange Jahre ausgebaut und vertieft und vermittelt heute komplexe Sachverhalte aus der Finanzwelt für die Leser von GeVestor.