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Dividendenwerte Gewinnentwicklung: Das kleine Einmaleins der Ausschüttungen

Das Wort „Dividende“ bezeichnet die Ausschüttung, die ein börsennotiertes Unternehmen an seine Aktionäre leistet.

Dabei werden im Wesentlichen folgende Formen unterschieden:

  • Bardividende
  • Bonus- und Sonderdividenden
  • Stockdividende und
  • Aktienrückkauf (indirekte Belohnung der Aktionäre)

Bardividende: die klassische Gewinnbeteiligung

Die bekannteste Form der Dividende ist die Bardividende, also eine Ausschüttung von Bargeld, die in Deutschland üblicherweise einmal pro Jahr vorgenommen wird (in den USA gibt es dagegen oft Quartalsdividenden, die alle 3 Monate ausgeschüttet werden).

Der Grund: In den USA sind Aktien ein Standbein der Altersvorsorge. In der Rentenphase benötigen die Aktionäre regelmäßige Ausschüttungen).


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Üblicherweise erhalten die Aktionäre in Deutschland ihre Bardividende für das abgelaufene Geschäftsjahr am ersten Arbeitstag nach der Hauptversammlung.

Eine Dividende erhalten alle Aktionäre, die am Tag der Hauptversammlung im Besitz der betreffenden Aktie sind (in den USA oder auch in Großbritannien gelten andere Stichtage).

Bonus- und Sonderdividende: wenn zu viel Cash im Unternehmen ist

Bonus- und Sonderdividenden sind die Ausnahme und nicht die Regel. Gezahlt werden sie vor allem dann, wenn ein Unternehmen sehr viel Bargeld in der Kasse hat, das nicht für Investitionen gebraucht wird.

Dieses Bargeld kann aus dem operativen Geschäft stammen, häufig aber stammt es auch aus dem Verkauf von Unternehmenssparten oder Tochterunternehmen.

Wenn dabei Bargeld geflossen ist, wird es manchmal ganz oder teilweise an die Aktionäre ausgeschüttet.

Ein aktuelles Beispiel: Der deutsche Autozulieferer SHW AG hat im Jahr 2012 ein Gemeinschaftsunternehmen in Kanada für einen sehr guten Preis verkauft.

Ein Teil des Verkaufserlöses will SHW im Jahr 2013 zusammen mit der „normalen“ Dividende an die Aktionäre ausschütten.

Stockdividende: Gratisaktien für Aktionäre

Kein Bargeld, sondern Aktien erhalten Aktionäre, die in den Genuss einer Stockdividende kommen. Denn das englische Wort „Stock“ bedeutet nichts anderes als „Aktien“.

Eine solche Stockdividende ist im Prinzip ein Verfahren, vorhandene Gewinne in einem Unternehmen zu Eigenkapital zu machen und die Aktionäre trotzdem zu beteiligen.

Jeder Aktionär erhält pro Aktie einen bestimmten Anteil neuer Aktien, zum Beispiel eine neue Aktie für 10 vorhandene. Diese neuen Aktien kann er über die Börse verkaufen und damit seinen Gewinn realisieren.

Er kann sie aber auch behalten und darauf hoffen, dass auch diese neuen Aktien ihm künftig Kurssteigerungen und Dividendenzahlungen bescheren.

Ausländische Aktiengesellschaften bieten ihren Aktionären zum Teil ein Wahlrecht: Die Anteilseigner können vor der Dividendenzahlung frei entscheiden, ob sie Bargeld oder zusätzliche Aktien erhalten möchten.

Aktienrückkauf: Belohnungsprogramm für Aktionäre

Bei einem Aktienrückkauf handelt es sich nicht im eigentlichen Sinne um eine Dividende, aber die Wirkung ist ähnlich.

Ein Unternehmen kündigt an, eine bestimmte Anzahl von Aktien in naher Zukunft von seinen Aktionären zurückkaufen zu wollen. Was geschieht dann?

Die zusätzliche Nachfrage durch das Unternehmen treibt den Aktienkurs in die Höhe. Wer seine Aktien (oder einen Teil davon) verkaufen will, kann davon Gebrauch machen.

Das wirkt sich ähnlich aus wie eine Dividende – nämlich als zusätzlicher Geldsegen.

Hinzu kommen 2 weitere positive Effekte: Da die Anzahl der Aktien nach dem Rückkauf und der Vernichtung sinkt, müssen zukünftige Gewinne auf weniger Aktien verteilt werden (selbst bei einem stagnierenden Gewinn würde so das Kurs-Gewinn-Verhältnis sinken und die Aktie attraktiver machen).

Außerdem muss die Dividendensumme zukünftig ebenfalls auf weniger Aktien verteilt werden.

Selbst bei einer konstanten Ausschüttungssumme steigt die Dividende je Aktie und damit auch die Dividenden-Rendite.

30. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.