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Dividenden-Aktien als Alternative zur Anleihe

Dividenden-Papiere werden zunehmend attraktiv. In Zeiten von Mini-Zinsen lohnt ein Blick auf substanzstarke Dividenden-Aktien. Zum Jahrtausendwechsel warfen Bundeswertpapiere durchaus noch attraktive Renditen für konservative Anleger ab.

Die damaligen Renditen von 4 bis 5% scheinen heute fast wie aus einer anderen Welt. Damals wäre wohl kein Mensch auf die Idee gekommen, Aktien wegen Ihrer Dividenden-Zahlungen den sicheren Staatsanleihen vorzuziehen.

Vorteile der Dividenden-Aktien

Die Dividenden-Rendite des durchschnittlichen europäischen Unternehmens aus dem MSCI Europe lag bei rund 2%. Doch die Zeiten haben sich geändert.

Denn inzwischen notiert die deutsche Umlaufrendite nur noch bei knapp über 1%, während die Dividenden-Rendite bei ca. 4% liegt.

Das bedeutet einen Rendite Vorteil von ungefähr 3% pro Jahr.

Ich gehöre nicht zu den Pessimisten auf dieser Welt (eher zu den skeptischen Realisten). Doch lassen Sie uns annehmen, der Aktienmarkt verliert in den nächsten zehn Jahren noch einmal 40%.

Trotzdem hätten Sie mit Aktien – keine drastischen Dividenden-Kürzungen vorausgesetzt – keinen Verlust erlitten. 10 x 4% an Dividenden-Zahlungen sei Dank.


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Der Zinses-Zins-Effekt, der bei der Wiederanlage der Dividenden zum Tragen kommt,  ist dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

Dividenden-Aktien: Vorsicht bei zu hohen Dividenden

Bei interessanten Dividenden-Papiere kommen einem zumeist Werte wie die Deutsche Telekom oder Stromversorger wie RWE in den Sinn.

Lassen Sie uns das Beispiel RWE aufgreifen. Zum Zeitpunkt der 2011er Dividenden-Zahlung ergab sich beim damaligen Aktienkurs eine Dividenden-Rendite von 7,6%.

Das hört sich erst mal natürlich hoch an.

Doch Vorsicht: Viele Unternehmen mit exorbitant hohen Dividenden haben zwar oft viel Geld in der Kasse, das an die Aktionäre ausgeschüttet werden kann.

Häufig haben viele dieser Unternehmen allerdings massive strukturelle Probleme oder es finden sich keine produktiven Investitionsmöglichkeiten.

Da ist die Ausschüttung von hohen Dividenden vielleicht noch die sinnvollste Verwendung der Kassenbestände.Die geringe Profitabilität macht sich dann irgendwann bemerkbar. Zum einen fällt der Aktienkurs seit Jahren und weist deutliche relative Schwäche zum Gesamtmarkt auf.

Zum anderen – und das ist mindestens genauso entscheidend – kürzte RWE dieses Jahr die Dividende um 42%!

Kontinuität ist entscheidend

Was macht nun aber eine gute Dividenden-Aktie aus?

Untersuchungen zeigen, dass für den Total Return einer Aktie – also Kursgewinn plus Dividenden-Ertrag – die Stabilität der Dividenden-Entwicklung viel entscheidender ist als die Höhe. Unternehmen, die seit zehn oder zwanzig Jahren ihre Dividenden langsam aber stetig erhöhen, bescheren dem Anleger langfristig den besten Total Return.

Unternehmen, die selbst im Krisenjahr 2008 noch die Dividenden erhöht haben zeugen eben von einem stabilen und nachhaltigen Geschäftsmodell.

Das macht sich dauerhaft im Aktienkurs bemerkbar. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass ein Unternehmen, das zehn Jahre in Folge die Dividende erhöht hat, dies auch im elften Jahr fortsetzt.

Mit State Street Global Advisors existiert mittlerweile auch ein ETF-Anbieter, der bei der Auswahl der Aktien in einigen ETFs auf Dividenden-Kontinuität setzt.

30. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.