MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Dividenden: Die 4 Auswahl-Kriterien

Sie erfahren jetzt die aus meiner Sicht 4 wichtigsten Kriterien, die Sie bei Ihrer Auswahl der richtigen Dividenden-Aktien berücksichtigen sollten:

1)  Dividendenrendite überdurchschnittlich hoch

Sie sollten bei Ihrer Auswahl von Dividenden-Aktien darauf achten, dass die Aktie, die Sie auswählen, innerhalb des jeweiligen Marktindexes bzw. innerhalb des jeweiligen Marktsegmentes eine überdurchschnittlich hohe Dividenden-Rendite bietet.

2) Auf die Ausschüttungsquote kommt es an

Die Ausschüttungsquote ist einfach zu verstehen: Es handelt sich dabei um den prozentualen Anteil der ausgeschütteten Dividendensumme am Unternehmensgewinn.

Eine Ausschüttungsquote von 20% bedeutet: 20% des Gewinns landen in Form von Dividenden auf den Konten der Aktionäre (die restlichen 80% bleiben im Unternehmen).


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Bei einer Ausschüttungsquote von 50% wird die Hälfte des Gewinns ausgeschüttet, bei einer Ausschüttungsquote von 100% wird alles ausgeschüttet. Wenn ein Unternehmen 50% der Gewinne in Form von Dividenden ausschüttet und 50% für spätere Investitionen zurückhält, ist das eine gute und ausgewogene Quote.

Ausnahmen kann es zum Beispiel geben, wenn ein Unternehmen über einen sehr hohen Kassenbestand verfügt. Dann darf die Ausschüttungsquote auch höher sein.

3) Die Ausschüttungen sollten stetig steigen

Dividendenaktien mit hohen und stetigen Ausschüttungen sind in der Regel eher defensive Titel. Sie als Aktionäre legen bei diesen Geschäftsmodellen weniger Wert auf hohe Wachstumsraten und stattdessen mehr Wert auf möglichst stetige, regelmäßige Ausschüttungen.

Die Regelmäßigkeit der Dividenden und ihr stetiges Wachstum sagen viel über die Qualität eines Unternehmens aus. Sie müssen bei der Betrachtung der Dividendenhistorie auch wissen, ob es sich beim jeweiligen Unternehmen um einen zyklischen (also von der Konjunktur abhängigen) oder um einen nicht-zyklischen (also weitgehend von der Konjunktur unabhängigen) Wert handelt.

Bei zyklischen Aktien aus Branchen wie Automobil-, Maschinen- und Anlagenbau oder der Chemie kann die Dividende schwanken oder sogar ausbleiben. Das ist ganz normal. Bei nicht-zyklischen Aktien sollte das nicht der Fall sein.

4) Es sollte Potenzial für Dividendensteigerungen da sein

Die Dividenden mögen noch so attraktiv sein – investieren Sie nicht in Unternehmen ohne Aussicht auf steigende Gewinne. Die klassische Gewinngröße ist der Jahresüberschuss.

Dieser lässt sich allerdings leicht manipulieren, außerdem sind darin viele Einnahmen enthalten, die gar nicht auf das eigentliche Kerngeschäft des Unternehmens zurückgehen.

Beispielsweise steigern Erlöse aus dem Verkauf von Tochterunternehmen, von firmeneigenen Immobilien oder von Produktionsstätten einmalig den Gewinn. Deshalb betrachte ich bei der Aktienauswahl zusätzlich den operativen Cashflow.

Diese Kennzahl verrät uns, welche Mittelzuflüsse ein Unternehmen im eigentlichen Kerngeschäft verzeichnen kann. Unternehmen, deren Gewinn über Jahre stagniert oder gar sinkt, werden ein hohes Dividenden-Niveau nicht lange halten können.

Denn bei solchen Unternehmen können wir nicht von einem stetigen Wachstum und damit einem langfristigen Anstieg von Aktienkurs und Dividendenzahlungen ausgehen.

22. April 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.