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Dividenden(-rendite): Wichtiger Richtwert bei Aktieninvestments

Wer in Aktien investiert, sollte nicht allein auf Kurssteigerungen setzen. Mindestens ein Drittel der Gewinne entfallen im langjährigen Durchschnitt auf die Dividenden, also die Ausschüttungen, die Aktiengesellschaften meist einmal jährlich an ihre Aktionäre auszahlen. Da aktuell die Dividendensaison in vollem Gange ist, liegt in diesem Beitrag der Fokus auf Dividendeninvestments in Form von Fonds und ETFs. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie von besonders dividendenstarken Werten profitieren.

Dividende: Jährliche Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft

Üblicherweise schütten börsennotierte Aktiengesellschaften jährlich eine Dividende an ihre Aktionäre aus, sofern die Gewinnsituation des Unternehmens und die Unternehmensstrategie dies zulassen. Ausgeschüttet wird am Tag nach der Hauptversammlung.

Jeder Aktionär, der am Stichtag der Hauptversammlung Inhaber der jeweiligen Aktien war, bekommt eine Dividende. Deren Höhe schlägt der Vorstand vor, die Hauptversammlung muss ihm allerdings zustimmen.


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Eine Dividende ist vom Grundsatz her eine Gewinnbeteiligung: Ein Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftet hat, wird an die Aktionäre ausgeschüttet. Im Idealfall wird aber nicht der vollständige Gewinn an die Aktionäre weitergegeben. Ein Teil verbleibt als Rücklage im Konzern. Daraus werden neue Investitionen bestritten.

Allerdings gibt es AGs, die den erzielten Gewinn vollständig an ihre Aktionäre ausschütten. Dies geschieht vor allem bei starken Kursverlusten, um enttäuschte Aktionäre bei der Stange zu halten. Es gibt sogar Unternehmen, die Dividendenzahlungen aus ihrer Substanz bestreiten – was auf lange Sicht ruinös ist, weil dann das Geld für notwendige Investitionen fehlt und die Substanz aufgezehrt wird. Solche AGs sollten Sie auf jeden Fall meiden.

Dividendenrendite: Der „Zins“, den eine Aktie abwirft

Teilt man die pro Aktie ausgeschüttete Dividende durch den Aktienkurs und multipliziert das Ganze mit 100%, erhält man eine wichtige Kennzahl, die sogenannte Dividendenrendite. Die mathematische Formel dazu lautet:

Dividendenrendite = Dividende pro Aktie/ Aktienkurs X 100%

Die Dividendenrendite ist gewissermaßen der „Zins“, den eine Aktie abwirft. Anders als bei Anleihen schwankt dieser „Zins“ ständig, weil auch der Aktienkurs schwankt. Außerdem fallen die Dividendenausschüttungen Jahr für Jahr meist unterschiedlich aus und können auch ganz ausbleiben. Im langjährigen Durchschnitt beträgt die Dividendenrendite im DAX rund 2,5%. Im Prinzip ist eine überdurchschnittliche Dividendenrendite erstrebenswert.

Jedoch gilt: Eine hohe Dividendenrendite resultiert nicht zwangsläufig aus einer hohen Dividende. Sie fällt ebenfalls hoch aus, wenn der Aktienkurs im Verhältnis zur Ausschüttung besonders niedrig ist. Deshalb sollten Sie Aktien nie allein aufgrund der Kennzahl „Dividendenrendite“ aussuchen. Die Gefahr ist zu groß, sich damit kursschwache Werte ohne Aufwärtspotenzial einzuhandeln. Besonders groß ist diese Gefahr bei Passivfonds, die einfach nur einen Dividendenindex abbilden.

6. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.