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Dividendenaktien: Worauf Anleger achten sollten

Sparer sind im aktuellen Umfeld extrem niedriger Zinsen – an dem sich auf absehbare Zeit nichts ändern wird – die Gelackmeierten.

Deshalb heißt es: Nicht Ärgern, sondern Umdenken! Dividenden sind mehr als nur eine Alternative.

Hier möchte ich Ihnen zeigen, auf welche Punkte Sie beim Thema Dividende achten sollten.

Punkt 1: Achten Sie nicht nur auf die Höhe der Dividendenrendite

Wenn Sie Geld anlegen möchten, wollen Sie möglichst hohe Zinsen einstreichen. So gesehen ist es nachvollziehbar, dass die meisten Anleger vor allem auf Aktien mit besonders hohen Renditen setzen.

Doch hier ist Vorsicht geboten! Wenn Sie als Anleger lediglich auf die Höhe der Dividendenrendite achten, kann der Schuss nämlich auch nach hinten losgehen.

Eine besonders hohe Rendite kann auch daraus resultieren, dass der Kurs zuvor stark gefallen ist – ein Warnsignal. Sinkt der Aktienkurs, weil es bei dem Unternehmen schlecht läuft, droht möglicherweise eine Dividendenkürzung.

Außerdem sollten Sie darauf achten, ob die aktuelle Dividendenrendite, die Sie in der Tageszeitung oder im Internet finden, möglicherweise durch Sonderausschüttungen verzerrt ist.


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Punkt 2: Schauen Sie sich die Dividendenhistorie an

Um dies herauszufinden, empfiehlt es sich, einen Blick auf die Dividendenhistorie zu werfen. Schauen Sie sich an, wie sich die Ausschüttung in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Gab es Kürzungen oder wurde die Dividende gar komplett gestrichen?

Steigt die Ausschüttung über die Jahre kontinuierlich an, ist das schon einmal ein sehr gutes Zeichen. Gerade in Krisenzeiten ist dies von zentraler Bedeutung, weil die Gefahr von Dividendenkürzungen oder -ausfällen erheblich zunimmt.

Hat ein Unternehmen in der Vergangenheit die Ausschüttung stetig erhöht, stehen die Chancen gut, dass sich dieser positive Trend auch in Zukunft fortsetzt.

Punkt 3: Achten Sie auf die Ausschüttungsquote

In diesem Zusammenhang sollten Sie auch auf die Ausschüttungsquote achten. Dies ist der Anteil am Gewinn, den eine Gesellschaft an seine Aktionäre auszahlt.

Schüttet ein Unternehmen einen großen Anteil des erzielten Gewinns aus, wächst in konjunkturell schwierigen Zeiten die Gefahr von Dividendenkürzungen.

Dies gilt natürlich insbesondere für Firmen, deren Geschäft stark von der Wirtschaftsentwicklung abhängt.

Sicherer fahren Sie mit Konzernen, die in der Lage sind, relativ unabhängig von der Konjunktur zu wachsen. Hier sind auch die Chancen auf stabile oder steigende Dividenden gut.

Grundsätzlich sind Ausschüttungsquoten von 40 bis 50% gesund. Schüttet eine Firma dagegen 70 oder 80% des Gewinns aus oder zahlt die Dividende sogar aus der Substanz, ist Vorsicht geboten.

Dann sollten Sie sich das Unternehmen und sein Geschäftsmodell noch einmal etwas genauer anschauen.

Punkt 4: Dividendenzahler bietet Ihnen bessere Kurschancen

Wenn Sie die Punkte, die ich Ihnen gerade erläutert habe, berücksichtigen, werden Sie die gefährlichsten Klippen bei der Auswahl der richtigen Dividendenpapiere auf jeden Fall umschiffen.

Am schönsten ist es aber natürlich, wenn Sie neben einer stabilen und möglichst steigenden Dividende auch noch Kursgewinne einstreichen können.

Die gute Nachricht für Sie: Dividendenaktien entwickeln sich erwiesenermaßen besser als der Marktdurchschnitt.

Wenn Sie auf Aktien von Unternehmen setzen, die eine Dividende zahlen und diese möglichst stetig steigern, können Sie sich nicht nur über stetige Zuflüsse freuen. Sie haben auch gute Chancen auf eine überdurchschnittliche Kursentwicklung.

26. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.