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Dividenden-Ausschüttung: Was man darunter versteht

Als Dividende wird die Ausschüttung eines Gewinnanteils bezeichnet, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre oder eine Genossenschaft an ihre Mitglieder zahlt.

Dieser Teil des Gewinns wird auch als auszuschüttender Betrag oder Gewinnausschüttung bezeichnet.

Die Höhe der Dividende oder ob diese überhaupt ausgeschüttet wird, wird in der Hauptversammlung beschlossen. All diejenigen, welche im Besitz einer Aktie des entsprechenden Unternehmens sind, gelten dabei als stimmberechtigt.

Mehr dazu: Wann man als Anleger dazu berechtigt ist, Dividendenzahlungen zu erhalten

Die jeweilige Höhe der Dividende orientiert sich oftmals am Gewinn des Unternehmens.

In der Regel wird ein Teil des Gewinns einbehalten und den Rücklagen zugeführt.

Dies geschieht, um mögliche Investitionen zu finanzieren oder Schulden zu tilgen. Ein allgemein geltendes Recht auf Dividende besteht allerdings nicht.

So kann eine Dividenden-Ausschüttung trotz eines Gewinns ausbleiben, wenn es aus unternehmerischen Gründen für notwendig gehalten wird.


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Wenn Unternehmensteile gewinnbringend verkauft wurden, besteht in bestimmten Fällen die Möglichkeit einer Sonderdividende, welche dann unabhängig vom Jahresüberschuss gezahlt wird.

Dividenden-Ausschüttung: Wann sie gezahlt wird

In der Hauptversammlung wird die Höhe der Dividende vom Vorstand vorgeschlagen und mit einfacher Mehrheit beschlossen.

Die Ausschüttung erfolgt in der Regel am Tag nach der Hauptversammlung. Dadurch kommt es beim Kurs zu einem sogenannten Dividendenabschlag.

Unter einem solchen versteht man wiederum das Phänomen, dass der Kurs der Aktie nach Auszahlung der Dividende oft um einen der Dividende entsprechenden Betrag fällt.

Der Dividendenabschlag hängt damit zusammen, dass die Anleger bereit sind, weniger für die Aktie zu bezahlen, wenn die Dividende bereits ausgeschüttet wurde.

Mehr dazu: Mit Dividenden Geld verdienen: Wie sie richtig vorgehen

Dies ist der Fall, da sich die Kurse stets durch Angebot und Nachfrage bilden. In Deutschland ist es üblich, dass die Dividende nur einmal jährlich ausgeschüttet wird.

In anderen Ländern sind mehrmalige Ausschüttungen oder sogar quartalsweise Dividendenzahlungen möglich.

Die quartalsbezogene Dividende ist beispielsweise in den USA die gängige Form. Üblicherweise wird die Dividende in Währungseinheit pro Stück, das heißt pro Aktie angegeben, beispielsweise 2 Euro pro Aktie.

Manchmal wird die Dividende aber auch in Prozent des Aktiennennwertes angegeben.

Die Dividendenrendite, auf welche man als Investor besonders achten muss, lässt sich aus Dividende und Aktienkurs berechnen.

Sie gibt an, wie hoch der Anteil der Dividende am gegenwärtigen Aktienkurs ist.

Wie die Dividenden-Ausschüttung von Unternehmen bemessen wird

Die jährliche Ausschüttung eines Unternehmens wird in der Regel danach bemessen, welcher Teil des Überschusses nicht für Investitionen oder Schulden verwendet wird.

Dieser Anteil ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

Firmen, welche stark wachsen und sich entschulden wollen oder einen hohen Investitionsbedarf haben, um ihre Wettbewerbsposition zu sichern, schütten meist keine Dividende oder lediglich einen kleinen Anteil des Gewinns aus.

Wenn ein Unternehmen jedoch nicht mehr wachsen kann oder für seinen Betrieb geringe Investitionen tätigen muss, kann es seinen gesamten Gewinn als Dividende ausschütten, solange keine Firmenzukäufe geplant sind.

7. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.