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Dividendenindizes: Genaues Hinschauen lohnt sich

In einem vorherigen Artikel habe ich Ihnen 4 Möglichkeiten aufgezeigt, mit denen Sie von den überdurchschnittlichen Perspektiven von Dividendenwerten profitieren können:

  • Dividendenfonds
  • Dividendenindizes
  • Mechanische Dividendenstrategien
  • Dividendenaktien-Stockpicking

Über die Dividendenfonds und mechanischen Dividendenstrategien konnten Sie in früheren Artikeln bereits ausführliche Informationen erhalten.

Und auch in der heutigen Ausgabe geht es um Dividenden. In dieser möchte ich Ihnen 2 Dividendenindizes vorstellen.


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Kostengünstig in Dividendenindizes investieren

Die Grundidee hinter den Dividendenindizes: Aktien mit hoher Dividendenrendite bieten Ihnen überdurchschnittliche Renditeperspektiven. Schließlich macht die Dividende rund die Hälfte des langfristigen Erfolgs bei Aktien-Investments aus.

Was liegt da näher als diese in einem Index zu sammeln und Anlegern ein passives Investment über einen ETF oder ein Index-Zertifikat zu ermöglichen?!

Ein genauer Blick auf den Dividendenindex lohnt sich für Sie, denn die Aussichten können sich erheblich unterscheiden.

2 Beispiele:

DIVDAX: Die 15 dividendenstärksten Werte des DAX

Der DIVDAX bietet Ihnen eine einfache (wenn auch nicht die beste) Möglichkeit, in dividendenstarke Aktien zu investieren.

Dieser Index enthält diejenigen 15 Aktien aus dem Deutschen Aktienindex DAX, die in Bezug auf ihre letzte Ausschüttung die höchste Dividendenrendite aufweisen.

Die Gewichtung der einzelnen DIVDAX-Mitglieder richtet sich, wie auch beim DAX, nach dem Börsenwert der frei handelbaren Aktien des jeweiligen Unternehmens.

Allerdings darf kein Einzelwert mehr als 10% Gewichtung besitzen – eine sinnvolle Regel. Die Zusammensetzung des DIVDAX wird jedes Jahr daraufhin überprüft und bei Bedarf geändert.

Leider hat das DIVDAX-Konzept ein paar Schwachstellen: Erstens ist der DIVDAX mit nur 15 Mitgliedern kein sehr breit aufgestelltes Investment.

Zweitens erfolgt die Auswahl nach den beim letzten Mal gezahlten Dividenden. Eventuelle Kürzungen in der Zukunft werden nicht berücksichtigt – selbst wenn sie bereits angekündigt worden sind.

Und drittens erfolgt die Auswahl ausschließlich nach dem Kriterium ‚Dividendenrendite‘. Dadurch landen häufig Aktien in diesem Index, deren Aktienkurs in letzter Zeit schlecht gelaufen ist – Verliereraktien.

Die bessere Lösung: Die Dividenden-Aristokraten aus den USA

Wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass bei einer Investition in den DIVDAX die Nachteile überwiegen, sollten Sie einen Blick auf den S&P 500 Dividend Aristocrats Index werfen.

Dieser Index enthält Aktien von US-Unternehmen, die ihre Dividende in den vergangenen 20 Jahren nicht gesenkt haben.

Zu den Mitgliedern des Aristokraten-Index zählen bekannte Namen wie Coca-Cola, AT&T, Colgate-Palmolive, McDonald’s, Exxon Mobil und Wal-Mart.

Die Vorzüge gegenüber dem DIVDAX: Mit 54 Einzelwerten fällt die Risikostreuung wesentlich besser aus.

Außerdem werden nicht die Aktien mit der höchsten Dividendenrendite aufgenommen (also möglicherweise die Verliereraktien), sondern Aktien, die in der Regel ihre Gewinne beständig steigern und daher auch ihre Dividende kontinuierlich erhöhen.

30. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.