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Dividendenrendite: Möglichst hoch ist nicht immer ratsam

Die Hoffnung auf höhere Zinsen hat sich durch die ausgebliebenen Anhebung des Leitzinses durch die US-Notenbank im Spätsommer 2015 erst einmal zerschlagen.

Auf der Suche nach renditestärkeren Alternativen entdecken immer mehr Anleger Aktien mit hohen Dividenden-Ausschüttungen.

Doch Vorsicht: Eine möglichst hohe Dividendenrendite ist nicht immer ratsam!

Im Folgenden zeige ich Ihnen, worauf Sie bei hohen Dividendenrenditen achten sollten. Doch zunächst einmal ein paar grundsätzliche Worte:

Was ist die Dividendenrendite überhaupt?

Diese Kennzahl gibt an, wie hoch Ihre jährliche Rendite durch die Ausschüttung der Dividende ist, wenn sich der Aktienkurs nicht verändert.

Die Dividende wird i. d. R. 1x pro Jahr (bei US-Aktien oftmals 4x pro Jahr) als Gewinn-Beteiligung vom Unternehmen an dessen Aktionäre ausgeschüttet.


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Um die Dividendenrendite zu ermitteln, setzen Sie die Dividenden ins Verhältnis zum Aktienkurs, den Sie für die Aktie bezahlen müssen.

Die Dividendenrendite ist der prozentuale Anteil der Dividende am Aktienkurs. Je höher die Dividendenrendite, desto rentabler das Investment. Die Dividendenrendite ist also gewissermaßen die Verzinsung eines Aktien-Investments.

Kontinuierliche Dividenden-Entwicklung wichtig

Ich rate Ihnen jedoch, bei der Auswahl der Dividenden-Werte nicht allein auf die Höhe der Dividendenrendite zu schauen. Ein ebenfalls sehr wichtiger Punkt ist eine stetige Dividenden-Politik des jeweiligen Unternehmens.

Wenn Sie langfristig in Dividenden-Werte investieren möchten, wählen Sie diejenigen aus, die ihre Dividenden regelmäßig erhöhen und keine zwischenzeitlichen Dividenden-Kürzungen vornehmen.

Denn eine solche Unberechenbarkeit wirkt sich im Allgemeinen negativ auf die Entwicklung des Aktienkurses aus.

Hebt eine Gesellschaft die Dividende hingegen seit vielen Jahren kontinuierlich an, lässt dies erwarten, dass sich diese positive Entwicklung auch künftig fortsetzen wird.

Bei zu hoher Ausschüttungs-Quote besteht Gefahr

Auch die Ausschüttungs-Quote (also der Anteil des Unternehmens-Gewinns, der als Dividende an die Aktionäre geht) verdient Ihre Beachtung:

Deutlich höher als 50% sollte diese nicht sein. Schließlich muss das Unternehmen auch noch Geld für Investitionen zur Verfügung haben.

Eine zu hohe Ausschüttungs-Quote reduziert auch die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Dividenden-Erhöhungen.

Gerade in Krisenzeiten ist eine niedrige Ausschüttungs-Quote wichtig. Denn damit besitzt das Unternehmen noch Spielraum für Dividenden-Ausschüttungen, wenn etwa der Gewinn einmal niedriger ausfallen sollte.

Alternative zu Einzelaktien: Dividendenfonds

Statt Aktien mit hoher Dividendenrendite selbst auszuwählen, können Sie diese Arbeit und die regelmäßige Kontrolle der Investments auch einem Profi überlassen: Legen Sie sich einfach einen Dividendenfonds ins Depot.

Diese Fonds investieren Ihr Geld i. d. R. in 50 bis 100 Aktien mit hoher Dividendenrendite. Damit haben Sie wesentlich weniger Aufwand und investieren zudem breit gestreut in eine Vielzahl verschiedener Einzelwerte.

Natürlich hat die Bequemlichkeit auch ihren Preis. Mit rund 1,5 bis 2,0% jährlichen Gebühren müssen Sie rechnen. Welche Variante für Sie besser ist, hängt daher von Ihren Kenntnissen sowie Ihrer Zeit ab.

30. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.