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Doppel-Top und Doppel-Boden: Heute schon die Trendumkehr sehen

Nicht nur die Schulter-Kopf-Schulter-Formation (weiter unten en detail zu lesen), sondern auch 2 andere Chartformationen künden von der Trendumkehr eines Wertpapiers:

die Doppel-Top-Formation (oder auch M-Formation) und die Doppel-Boden-Formation (W-Formation).

Der Vorteil von Doppel-Top- und Doppel-Boden-Formationen gegenüber Schulter-Kopf-Schulter-Formationen liegt darin, dass diese leichter im Chartverlauf abzulesen sind.

Man erkennt sie an ihrem M-förmigen (Doppel-Top) bzw. W-förmigen (Doppel-Boden) Verlauf.

Als beobachtender Anleger sollten Sie bei Ihrer Analyse Wochencharts benutzen.

Denn das Doppel-Top beendet einen mittel- bis langfristigen Aufwärtstrend und der Doppel-Boden einen mittel- bis langfristigen Abwärtstrend.

Mehr dazu: Die Chart-Formationen

Doppel-Top: richtiges Verhalten bei einer M-Formation

Ein Doppel-Top besteht aus 2 nebeneinanderliegenden Kurshochs. Zwischen beiden Hochpunkten sollten mindestens 2 Wochen (besser mehr) liegen.


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Die sogenannte Nackenlinie bestimmen Sie, indem Sie eine waagerechte Linie durch den Tiefpunkt ziehen, den der Chart zwischen beiden Hochpunkten durchlaufen hat.

Unser Experten-Tipp: Verkaufen Sie Ihre Aktie, sobald der Kurs die Nackenlinie um 3 bis 5% unterschreitet. Da Aktien meist „von alleine fallen“, spielt die Umsatztätigkeit eine untergeordnete Rolle.

Doppel-Boden: richtiges Verhalten bei einer W-Formation

Als W-Formation ist der Doppel-Boden quasi ein Spiegelbild des Doppel-Tops, er beendet einen mittel- bis langfristigen Abwärtstrend.

Als Anleger reagieren Sie deshalb richtig, wenn Sie eine Aktie kaufen, sobald die Nackenlinie um 3 bis 5% nach oben durchbrochen wird und dies von einer merklich erhöhten Umsatztätigkeit begleitet wird.

3-fach-Top und 3-fach-Boden

Natürlich kommen auch 3-fach-Tops und 3-fach-Boden vor, was aber eher selten der Fall ist. Sie unterscheiden sich von M- und W-Formationen durch ein 3., zusätzliches Hoch bzw. Tief auf gleichem Niveau.

Kaufen und verkaufen Sie hierbei analog zu Doppel-Top- und Doppel-Boden-Formationen.

Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation: Signal für eine Trendumkehr

Die sogenannte Schulter-Kopf-Schulter-Formation, bereits am Beginn des Artikels angesprochen, kann mithilfe der Charttechnik ebenfalls als Signal für einen Trendwechsel bzw. eine Trendumkehr im Kursverlauf eines Wertpapiers dienen.

Der Vorteil für Anleger: Solche Trendwechsel passieren nicht abrupt, sie benötigen eine gewisse Zeit, ähnlich wie ein Flugzeugträger für ein Wendemanöver.

Und ebenso wie der Flugzeugträger dabei Wellen erzeugt, hinterlässt auch eine Trendumkehr ihre Spuren im Chart.

Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation: hohe Prognosesicherheit

Aufgrund der Häufigkeit ihres Auftretens gehören Schulter-Kopf-Schulter-Formationen zu den verlässlichsten Signalgebern einer Trendumkehr.

Eine solche Formation erkennt man an – meistens – 3 bogenförmigen, nebeneinander liegenden Kursentwicklungen, wobei der mittlere Bogen die anderen überragt. Es entsteht also eine Art Brustbild.

In dieser Form handelt es sich dann um eine Schulter-Kopf-Schulter-Top-Formation, die die Trendumkehr von einem Aufwärts- zu einem Abwärtstrend kennzeichnet.

Ein auf dem Kopf stehendes Brustbild – eine Schulter-Kopf-Schulter-Boden-Formation – signalisiert dagegen den Trendwechsel von Abwärts- zu Aufwärtstrend.

Mehr dazu: Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Charttechnik: der Experten-Tipp

Verkaufen Sie, wenn die Nackenlinie (so nennt man die Verbindungslinie der Tiefpunkte aller Bögen) einer Schulter- Kopf- Schulter- Top- Formation mit deutlich zunehmendem Umsatz um 3 bis 5% nach unten durchbrochen wird.

Umgekehrt sollten Sie eine Aktie kaufen, wenn die Nackenlinie einer Schulter-Kopf-Schulter-Boden-Formation mit deutlich zunehmendem Umsatz um 3 bis 5% nach oben durchstoßen wird.

21. Juli 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.