MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Doppelt sicher durch die betriebliche Altersvorsorge und Zusatzschutz

Rückwirkend muten die Renten aus der Vergangenheit geradezu paradiesisch an. Heutigen Arbeitnehmern ist dieser vermeintliche Luxus leider nicht vergönnt.

Immer öfter ist die betriebliche Altersvorsorge nur noch ein Teil des großen Ganzen, um sorgenfrei und entspannt auf das zu warten, was da nach dem Ende der Berufstätigkeit noch alles kommen mag.

Verwunderlich ist es eigentlich nicht, dass die betriebliche Altersvorsorge nur ein Teil der Grundsicherung ist, denn immerhin werden heutige Arbeitnehmer im Durchschnitt etliche Jahre älter als diejenigen, die vor zwanzig oder dreißig Jahren ihren Ausstand aus dem Berufsleben begehen konnten.

Mit dem Staat zur ordentlichen Rentenvorsorge

Das erklärt auch, warum der Staat selbst so ein reges Interesse daran hat, die Bürger dazu zu bewegen, extra private Absicherungsmaßnahmen in die Wege zu leiten.

Das Interesse ist sogar so groß, dass der Gesetzgeber einige verschiedene Ansätze befürwortet, von denen Riester, Rürup oder die altbekannte Lebensversicherung nur drei der Möglichkeiten sind.

Subventionen locken angestellte Arbeitnehmer ebenso wie freiberuflich Tätige, die im Einzelnen vielfach auf andere Konditionen angewiesen sind, weil sie einer anderen beruflichen Situation stecken als ihre Kollegen aus der Arbeitnehmerschaft.

Eines eint die unterschiedlichen Gruppen jedoch: Ohne ergänzende Vorsorge zur betrieblichen Altersvorsorge wird es mit einem ruhigen Lebensabend voraussichtlich eher nichts.

Schon jetzt müssen viele Arbeitnehmer im rentenfähigen Alter auch weiterhin etwas dazuverdienen, weil die Grundversorgung durch die betriebliche Altersvorsorge allein nicht für Lebensmittel, Strom und Heizung reicht.

Auch Arbeitgeber unterstützen die Pläne

Dem Wunsch nach zusätzlicher Absicherung der Arbeitnehmer schließt sich auch eine wachsende Gruppe von Arbeitgebern an, die versucht, ihren Mitarbeitern die Wichtigkeit dieser Schutzmaßnahmen vor Augen zu führen.

Erstaunlich, dass manche Mitarbeiter – meist sind es die Jüngeren – dies überhaupt nötig haben. Denn einfache Rechenbeispiele zeigen schnell und erschreckend, wohin die Reise finanziell im Alter geht, wenn man sich nur auf die betriebliche Altersvorsorge verlassen möchte.

Düster sieht es aus. Aber um der Schelte des Bewusstseins der jungen Arbeitnehmer in Rentenfragen entgegen zu wirken: Die Gruppe der Berufseinsteiger ist diejenige, in der die Beschäftigung mit dem Thema Betriebliche Altersvorsorge inzwischen den größten Stellenwert einnimmt.

Die Uni- und Ausbildungs-Absolventen wissen sehr genau, welche Vorstellungen sie haben, um ihre betriebliche Altersvorsorge voranzutreiben und aufzubessern. Dafür sind sie mittlerweile bereit, jeden Monat auf eine beträchtliche Summe ihres Einkommens zu verzichten.

Gemeinsam mit Subventionen, die der Staat und immer öfter auch Arbeitgeber als Zuzahlungen zu den Sparnahmen springen lassen, kommt über die Jahre bis zum Ruhestand eine Summe unter dem Strich heraus, die weit über dem Renteneinkommen liegen kann, das die betriebliche Altersvorsorge allein realisieren könnte.

Informationen darüber, welche Vorsorge-Modelle für welchen Berufszweig sinnvoll sind, gibt es sowohl im Internet als auch auf den Seiten zahlreicher Finanzportale.

18. August 2008

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Annette Bauer
Von: Annette Bauer.