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Dow Jones Gold Ratio – das Verhältnis zwischen Dow Jones und Goldpreis

Der Goldpreis und seine Entwicklung ist inzwischen schon fast zu einer Glaubensfrage hochstilisiert worden. Während die Großbanken den Preis an der Börse (COMEX) drücken, kaufen sie gleichzeitig physisch Barren.

Zentralbanken müssen sich am Goldpreis messen lassen. Je höher dieser ist, desto geringer ist das Vertrauen ins Papiergeld. Deshalb liegt ihnen auch daran, den Preis niedrig zu halten und für den Fall eines eventuellen Marktcrashs Gold im Tresor zu lagern. Währenddessen wird der Dow Jones auf neue Höchststände geschickt. Wir schauen uns einmal das Verhältnis des Index zum Gold genauer an.

Historische Daten

Das Verhältnis Dow Jones zu Gold kann man lange Jahre zurückverfolgen. Es ist insofern interessant zu verfolgen, wie viele Unzen Gold es braucht, den Dow Jones zu kaufen. Darum geht es bei diesem Dow Jones Gold Ratio. Der folgende Chart zeigt die Entwicklung seit 1915.


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Quelle: MacroTrends.com

Tiefpunkte wurden im Februar 1933 bei 1,94 Unzen berechnet und im Januar 1980 bei 1,29 Unzen. Im Februar 1933 stand der Dow Jones bei mickrigen 50 Punkten, während eine Unze Gold für etwa 25 $ zu haben war. Etwa 800 zählte der Index im Januar 1980.

Gold startete den Monat bei 559 $ und stieg noch im Januar bis 850 $ an. Aktuell liegen wir bei 9,1 Unzen Gold für den Dow Jones.

Höhere Hochs und tiefere Tiefs

Der Chart zeigt einen sich öffnenden Keil. Wenn die 100 Jahre alte Tendenz weiter geht, sollten wir demnach zukünftig ein neues Tief erleben. Fraglich ist, wie niedrig das Verhältnis dann sein kann. Es müsste etwa im Bereich von 0,75 bis 1,0 liegen.

Damit dieses Szenario realistisch ist, müssen zwei Dinge passieren: Der Dow Jones muss stark einbrechen und der Goldpreis stark anziehen. Sollte es einen Zusammenbruch des aktuellen Währungssystems geben, wären dies logische Voraussetzungen, um diesen Extremwert des Verhältnisses zu erreichen.

Der Chart zeigt, dass es viele Jahre braucht, um von einem Extrem zum anderen zu gelangen. 15, 20 oder 30 Jahre sind dabei ganz normale Zeiträume. Prognostiziert man ein neues Tief, könnte das gegen Ende der aktuellen Dekade stattfinden, also etwa um 2018 bis 2020.

Dow Jones Gold Ratio: Fazit

Neue Tiefpunkte sind offenbar möglich, liegen allerdings noch in ein paar Jahren Entfernung. Was der Chart auch deutlich zeigt: Wir befinden uns aktuell einigermaßen im Niemandsland. Vom Hochpunkt im Juni 1999 bei einem Ratio von über 42 sind wir inzwischen deutlich entfernt.

Möglich wäre ein weiterer Anstieg über 10 (wie bereits 1975 und 1976), bevor es erneut wieder in den einstelligen Bereich geht.

Hat der Chart Recht und bleibt seiner Linie treu, wäre es aus Investorensicht demnach sinnvoll, sich mittelfristig mit Gold einzudecken. Sobald das Dow Jones Gold Ratio sich der 1,0 annähert, sollte man dann sukzessive sein Gold veräußern und stattdessen in Aktien investieren.

15. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.